Mir fehlte ein “Bändchen“

Als Mönchengladbacher Bürger finde ich Schloss Rheydt toll. Die Natur um das Schloss genieße ich 2-3 Mal wöchentlich bei meinen Jogging-Läufen.
So auch heute gegen 11 Uhr vormittags.

Üblicherweise beende ich meine Läufe oder Walking-Touren mit dem Gang zur öffentlichen Toilette im Burghof. Heute ging das nicht.
„Haben sie ein “Bändchen“? “ fragten zwei junge Mitarbeiter der Stadt-Tochter MGMG und versperrten mir den Weg zur etwa 10 Meter entfernten öffentlichen Toilette. Ich hatte kein “Bändchen“.
Was sollte ich mit einem “Bändchen“. Ich musste zur Toilette.
Die beiden Mitarbeiter vertraten energisch die finanziellen Interessen ihres Arbeitgebers MGMG und zeigten sich unnachgiebig. Nur als Besitzer eines “Bändchen“ dürfe ich passieren.
Ich erhöhte meinerseits den Druck, äußerte Bedenken über die Rechtmäßigkeit ihrer Vorgehensweise und kündigte diese Zeilen an.
Sie änderten die Taktik und verlangten die Hinterlegung eines Pfandes. Mein Smartphone war alles, was ich bei mir hatte.
Erst nach der Übergabe meines Eigentums durfte ich zur öffentlichen Toilette gehen.
Mir reicht das Argument der MGMG-Verantwortlichen nicht:
“Seit Freitag findet das Ritterfest Schloss Rheydt statt.“
Ich war deutlich erkennbar in Sportkleidung und durchgeschwitzt unterwegs.

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