Ferienzeit ade – Was ist geblieben, was muss angepackt werden?

Erholung stand an erster Stelle, für die meisten von uns. Die ganze Stadt wirkte ruhig, beruhigt auf den Straßen, die Wochenmärkte ausgedünnt, die Umsätze in den Geschäften niedriger.
Geblieben sind Aufgaben, meist liegengebliebene, wichtige Aufgaben.
Mit dem wiedergewonnenen Elan aus der Ferienzeit lassen sich auch anspruchsvollere Themen besser anpacken.
Loslegen müßten unsere Wohnungsbaugesellschaften mit dem Bau bezahlbaren Wohnraums, natürlich nachdem ihnen der benötigte Baugrund zur Verfügung gestellt wurde. Herr Bonin wird sicher dabei helfen wollen, auch die Fördermittel wird sein Amt beantragen und seine Planer scharren bereits mit den Hufen, werden unverzüglich mit den Genehmigungsverfahren beginnen. Alles aus einer Hand.
Unser zuständiger Bischof im Bistum Aachen (meine Heimatstadt) sollte dafür Sorge tragen, dass in den Kirchen der Mönchengladbacher Stadtteile die Sonntagsmesse gelesen wird. Aktuell auch an diesem Wochenende musste der gläubige Mensch aus Mangel an geeignetem Personal unverhältnismäßig weite Touren durch Gladbach unternehmen, um an einer Messe teilnehmen zu können. Die Wege zur Personalbeschaffung sind ihm bekannt, er sollte sich erkennbar dafür einsetzen.

Bildung ist ein weites Feld, es muss immerwährend neu und besser organisiert werden. Nicht durch Ankündigungen ohne aktive Folgen werden Pissoirs in den Schultoiletten sauberer und die Klassenräume positiv gestaltet. Nicht durch veröffentlichte Interviews der Verantwortlichen in den Zeitungen wird Digitalisierung vorangetrieben, wird Schulbildung betrieben.
Wird sich in Mönchengladbach die unbefriedigende Verkehrssituation verbessern?
Wird der ÖPNV in unserer Gesellschaft den Stellenwert erhalten der notwendigerweise zu einer anderen Gewichtung der Interessen führt?

In den kommenden Monaten werden wir alle ausreichend Gelegenheit haben, obige und weitere, nicht genannte „Aufgaben“ unserer Politik und Verwaltung aufmerksam zu verfolgen.
Auch in der nun beginnenden Wahlkampfzeit geht es nicht um Personal und seine Position, sondern um real umgesetzte Politik von tatsächlichen Beschlüssen. Nicht die Verwaltung und nicht ihr Führungspersonal bestimmen die Geschicke unserer Stadt nach Beliebigkeit.

1 Kommentar zu "Ferienzeit ade – Was ist geblieben, was muss angepackt werden?"

  1. Peter Josef Dickers | 25. August 2019 um 20:52 | Antworten

    Zwischen den Zeilen Wichtiges höflich verpackt. Möge es verstanden und in die Tat umgesetzt werden.

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