Stadt beginnt mit 1-jähriger Testphase der „E-Scooter“.

Foto: NEW

Die ersten Wheesy Floater sind in Mönchengladbach eingetroffen.
Im Rahmen einer Pilotphase wird die NEW im Auftrag der Stadt ab dem 02. September mit einer ausgewählten Nutzergruppe die ersten 30 E-Scooter testen. „Wir haben uns für eine ausgiebige Pilotphase entschieden, um das Wheesy-Service-Team optimal auf die neuen Richtlinien für E-Scooter zu schulen und die App noch nutzerfreundlicher zu gestalten“, erklärt Tafil Pufja von der NEW.

Wheesy-Service-Team prüft Standorte der E-Scooter

Die Ausleihe und die Rückgabe der Wheesy Floater ist nur in einer vordefinierten Mobilitätszone (etwa von Lürrip bis Waldhausen und von Eicken bis zur Grenze von Geistenbeck) möglich.
In der Pilotphase werden die E-Scooter in die App integriert und die Benutzerfreundlichkeit der App getestet und optimiert.
So dürfen die Wheesy Floater beispielsweise nicht in Parks, Grünanlagen oder in der Fußgängerzone abgestellt werden. Die Mitarbeiter des Wheesy-Service-Teams prüfen regelmäßig die Standorte der E-Scooter und befördern falsch abgestellte E-Scooter mit Hilfe eines elektrischen Lastenfahrrades ganz umweltfreundlich wieder in die Ausleihzonen zurück.

In Absprache mit der Stadt Mönchengladbach informiert auch das städtische Ordnungsamt bei Bedarf die Service-Mitarbeiter. So ist sichergestellt, dass ein E-Roller schnell zu einem anderen Standort transportiert wird.

Nach erfolgreich abgeschlossener Pilotphase werden die 100 Wheesy Floater sukzessive ausgerollt und für alle Bürger im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Feste Ausleihstationen wird es nicht geben. An den Bahnhöfen oder an stark frequentierten Bushaltestellen werden Wheesy Floater stehen.

E-Scooter sind nach Ansicht der NEW und der Stadt eine gute Alternative, wenn es darum geht, die letzten Meter einer Strecke komfortabel, emissionsfrei und geräuschlos zu überbrücken. Zudem ergänzt die Flotte das Mobilitäts- und Sharingangebot der NEW mit elektrischen Autos und Transportern und leistet so einen Beitrag zur Mobilitätswende vor Ort. In Kürze sollen auch E-Roller dazu stoßen. Die Floater fahren komplett CO2-neutral, da sie ausschließlich Ökostrom laden. Die Batterieladung reicht für 20 Kilometer.

Die Hamburger Partnerfirma „Floatility“ hat den E-Scooter eigens fürs urbane Sharing entwickelt – stabil und robust mit drei Rädern. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, das Fahrzeug durch Verlagerung des Körpergewichts zu steuern – das sogenannte floaten. Die Wheesy Floater werden in Kooperation mit der Stadt in einer einjährigen Probezeit getestet.

„Wir wollen in dieser Probezeit austesten, inwieweit dieses Angebot angenommen wird und welche Auswirkungen E-Scooter im Straßenverkehr haben“, so Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin.

1 Kommentar zu "Stadt beginnt mit 1-jähriger Testphase der „E-Scooter“."

  1. JaJaJa der Umweltgedanke, der versucht wieder die Narretei dieser unbrauchbaren Spielzeuge zu überdecken.

    Au ja, fein geladen mit Ökostrom – wie will die NEW das eigentlich in einem gesharten Energienetz, das jedem Anbieter zur Verfügung steht bewerkstelligen?
    Die Ökobilanz der Herstellung dieser elektromotorisierten Tretroller ist, genauso wie bei E-Autos absolut erschreckend. Sicher, hier wird ja nichts mehr großartig emittiert aber hat da mal jemand an die in Minen, die die Erze und seltenen Erden fördern, oder in den Anlagen die ziemlich klimaschädlichen Prozessen aufbereiten und deren Umfeld und damit auch die Auswirkungen auf das globale Klima gedacht?
    Oder hat jemand die nach ca. 1 Jahr notwendige Entsorgung und ggf. an das Recycling dieser Spielzeuge gedacht?
    Hat man die Erfahrungen der Städte in der westlichen Hemisphäre, die diesen Unfug bereits länger haben, berücksichtigt? Die Antwort ist wohl wieder einmal NEIN, da ja mal wieder typisch Deutsch eine eigene kostenaufwändige Pilotphase (wieviel Kommunen machen das noch nahezu zeitgleich veranstalten?)

    Vielleicht wurden die oben angegebenen Punkte aber wegen des „Hipp“ seins verworfen.
    Eins hinterher, ich bin bei weitem kein Technikverweigerer und teste auch gerne mal neue Gerätschaften aus aber hier ist ein alter normaler Tretroller umweltfreundlicher und besser für die menschliche Koordinationsfähigkeit und das Herz-Kreislaufsystem.
    Ferner haben auch Pedelecs und Co nix im Flachland verloren, in den Bergen oder auch in hügeligen Teilen des Landes angenehm aber im Flachland obsolet.

    Und wer den Elektroantrieb für die Zukunft hält, welchen ich auch für solches halte, der erkundige sich nach der Bioethanolbetriebenen Brennstoffzelle. Da arbeitet u.a. Nissan schon sehr erfolgreich dran und testet in Südamerika.

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