Christof Wellens im Gespräch bei „Mönchengladbacher Gesichter“

Dr. Christof Wellens, Gründer des Vereins Crash, Hilfe für Unglückopfer, und Vorsitzender des Caritasverbandes Mönchengladbach. Foto: Detlef Ilgner

Einer breiten Öffentlichkeit ist der Rechtsanwalt Dr. Christof Wellens nach dem Absturz der Concorde in Paris im Jahre 2000 bekannt geworden. 97 Deutsche verloren dabei ihr Leben. Mönchengladbach war besonders betroffen, weil 13 Todesopfer unserer Stadt kamen. Wellens vertrat 25 Opferfamilien der Concorde Katastrophe. Am Dienstag, 17. September 2019, um 19 Uhr, ist der Rechtsanwalt Gast bei der Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“. Im St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianerstraße 40, spricht der 56-Jährige mit dem Journalisten Kaspar Müller-Bringmann über seine Tätigkeit als Anwalt, den gemeinnützigen Opferrechte-Verein „Crash“, seine Rolle als Vorsitzender des Caritasverbandes Mönchengladbach und seine Verbundenheit zu Mönchengladbach. Der Eintritt ist frei.

Helfen ist die Lebensmaxime von Christof Wellens, sei es beruflich als Anwalt, oder ehrenamtlich als Vorsitzender des Vereins Crash oder bei der Mönchengladbacher Caritas. Vom Absturz der Concorde waren damals viele Kinder betroffen, die ihre Eltern verloren hatten. Zudem waren Firmen plötzlich führungslos. Wellens setzte sich für schnelle finanzielle Hilfe ein und erreichte Entschädigungszahlungen, die weit über dem lagen, was bislang in Deutschland üblich war. Die Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“ im Kolumbarium widmet sich interessanten Persönlichkeiten der Stadt, die ungewöhnliche, spannende und außergewöhnliche Geschichten zu erzählen haben.

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