Aktualisierung! DB Winterfahrplan 2019/20:
Pendler müssen nun in Mönchengladbach-HBF umsteigen

Entgegen aller Versprechungen auf politischer Ebene zeigt sich für Mönchengladbacher Bahnkunden aktuell eine eher negative Entwicklung.
So auch für Uwe XXXXX, er fährt seit weit über 20 Jahren als ÖPNV Pendler zwischen Mönchengladbach-Wickrath und Düsseldorf.
Die persönlichen Daten haben wir aus dem Schreiben entfernt.

Er hat deshalb einen Brief an die Bahngesellschaften geschrieben an:

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AG
Fahrgastbetreuung / Kapazitätsplanungen
Augustastraße 1, 45879 Gelsenkirchen
E-Mail: info@vrr.de

und:
DB Regio AG
Region Nordrhein-Westfalen / Kundendialog
Bahnhofstraße 1-5, 48163 Münster
E-Mail: kundendialog.nrw@deutschebahn.com

Sehr geehrtes VRR Team,
Sehr geehrtes DB Regio NRW Team,
der neue DB Winterfahrplan 2019/20 ist vor kurzem erschienen!
Ich bin seit weit über 20 Jahren ÖPNV Pendler zwischen Mönchengladbach-Wickrath und Düsseldorf und nutze einen der Pendlerzüge / Verstärkerzüge
RE 4 (10451) Wickrath 6:17 höchste Auslastung
RE 4 (10453) Wickrath 6:37
RE 4 (10455) Wickrath 7:17 höchste Auslastung
RE 4 (10457) Wickrath 7:37
RE 4 (10450) Düsseldorf 15:29
RE 4 (10452) Düsseldorf 16:45 höchste Auslastung
RE 4 (10454) Düsseldorf 17:29 hohe Auslastung
RE 4 (10456) Düsseldorf 18:45
Ab Dezember 2019 verkehren diese Züge nur noch zwischen Aachen und Mönchengladbach (und umgekehrt).
Die Züge enden nicht mehr in Düsseldorf HBF – wie bisher!

Auswirkung Hinfahrt:

  • Pendler sind gezwungen in Mönchengladbach (MG) umzusteigen.
  • Umstiegs Möglichkeit in die RE13 (7:45 Uhr ERB RE13 (20069)) oder S8 (7:54 Uhr) sind jetzt schon an der
    Kapazitätsgrenze und kann keine Umsteiger aus Aachen mehr aufnehmen.
  • Eine S8, die 7:34 Uhr oder 7:54 Uhr MG verlässt, ist so voll, dass ab Korschenbroich keine Schulkinder mehr
    mitgenommen werden können!
  • Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass bei Ausfall – besonders von RE 4 (10455) die Umstiegs
    Kapazitäten in MG erschöpft sind.
  • Die Fahrzeit verlängert sich mit Verbindungen 6:37 & 7:37 mindestens um 11 Minuten (von 39 auf 50 Min). Für den Umstieg in MG 7 Minuten Zeit. RE 4 (10453) & RE 4 (10457) haben regelmäßig mind. +5 Min
    Verspätung. Der Anschluss wird nicht erreicht!!
    Dies hat zu Folge, dass erst mit RE 4 (10409) 7:10 Uhr oder RE 4 (10411) 8:10 Uhr ein zuverlässiger Anschluss besteht. Dies wäre
    Fahrzeitverlängerung von 22 Minuten (39 auf 61 Min).

    Auswirkung Rückfahrt:
  • Pendler sind gezwungen in Mönchengladbach umzusteigen
  • Grundsätzlich verlängern sich alle Fahrzeiten
  • Die Verbindung (16:48 Uhr ERB RE13 (20084)) funktioniert mit Umstieg 17:22 Uhr RB33 in MG nicht
    zuverlässig – aufgrund zu hoher Verspätung.
  • Ab Fahrplanwechsel kann die Verbindung ab Düsseldorf HBF (16:48 Uhr ERB RE13 (20084)) nicht als Anschlusszug – Umstieg in MG – in den erst ab MG starteten Pendlerzug RE4 (10452) & RE 4 (10456)
    verwendet werden: Der RE13 kommt xx:16 Uhr an und der RE4 Pendlerzug verlässt bereits xx:11 Uhr MG HBF.
  • Es wird kein RE4 Pendlerzug ab Düsseldorf HBF eingesetzt, der ohne Verspätung zuverlässig starten kann.
  • RE4 Pendlerzüge können Zugausfälle und Verspätungen der RE4 aus Dortmund nicht mehr ausgleichen – da diese nicht mehr angeboten werden.
  • Sehr oft konnten die RE 4 Verstärkerzüge diese „Last“ zuverlässig übernehmen.
    Kurzfazit: Fahrzeitverlängerung von mindestens 31 Minuten. Zubringer (S Bahn, Straßenbahn, U-Bahn in Düsseldorf + Busanschluss in Wickrath! nicht eingerechnet). Pro Woche sind dies mehr als 2,5 Stunden mehr an Reisezeit nur für die Rückfahrt!
    Seit einem Jahr wird intensiv in allen Medien über eine Verkehrswende gesprochen. CO2 Reduzierung.
    Feinstaubbelastung besonders in den Großstädten senken. In Düsseldorf werden mit Hochdruck Umweltspuren eingeführt, um möglichst Autos aus der Stadt zu verbannen. Rheinbahn erhöht Taktung im Stadtgebiet.
    Am 25.10.2019 äußerte sich der Ministerpräsident Armin Laschet im „WDR Aktuelle Stunde, 18:45 Uhr“ Interview wie folgt:
    Ausschnitt Zitat:
    „Aber eines ist richtig:
    Wir müssen den Öffentlichen Personen Nahverkehr ausbauen.
    Es muss attraktiv sein umzusteigen. (Anmerkung: von Auto auf Bahn)
    Und das ist oft weniger eine Preisfrage als eine Angebotsfrage.
    Hat man denn den Bus oder die Bahn mit der man zur Arbeit fahren
    kann und daran arbeiten wir, auch der Verkehrsminister auf allen Ebenen.“

    In meinem konkreten Fall:
    Die Strecke Aachen über Mönchengladbach nach Düsseldorf ist vorhanden. Seit über 20 Jahren existieren Verbindungen ohne Umstieg, die ausgelastet sind.
    Was passiert zum Jahreswechsel: Die Angebote für Fahrgäste werden gekürzt und die Preise werden wie jedes Jahr erhöht.

    Aktuelle Preise: http://bit.ly/2qOJlqj Ticket2000abo C 142,00 €
    Preise ab 2020: http://bit.ly/2MNDzO9 Ticket2000abo C 145,99 €
    Ich setze seit weit über 20 Jahre konsequent auf Bus und Bahn. Habe VRR Ticket 2000 im Abo und BahnCard.
    Bereits 2013 wurde in den Medien kommuniziert, dass eine Möglichkeit besteht, neben den benötigten durchgehenden Pendlerzügen, auch den RE4 im Stundentakt in Wickrath halten zu lassen.
    Auszug und Zitat:
    „In den Gesprächen mit DB Regio und VRR wurde auch über
    einen fahrplanmäßigen Halt des RE 4 in Wickrath gesprochen.
    Lothar Beine:“ Ab dem Fahrplanwechsel 2016/17 wird ein
    fahrplanmäßiger Halt des RE 4 in Wickrath möglich.
    Alle hierzu notwendigen Voraussetzungen können
    geschaffen werden. Ich gehe davon aus, dass das klappen wird.“


    Quelle und vollständiger Artikel:
    https://mg-heute.de/17879/zusatzlicher-halt-vom-re-4-in-wickrath-ab-dezember-in-sichtweite/
    Verkürzte url: http://bit.ly/2pgVG6b
    Bis heute wurde das Versprechen nicht eingelöst. Wir Pendler haben uns immer mit den Ressourcen arrangiert, die uns angeboten wurden. Auch wenn vielfach bis zu 50% der Pendlerzüge regelmäßig ausgefallen sind.

    Detaillierte Auflistung kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Erschreckend und vollkommen inakzeptabel!
    Die Entscheidung, die RE4 Pendlerzüge in MG enden / starten zu lassen kann ich in der heutigen Zeit (Mobilitätswende, Energiewende & CO2 Einsparung,..) nicht nachvollziehen. Mit dem neuen Fahrplan haben sie den Bogen überspannt. Bis jetzt habe ich und ganz viele andere Pendler aus Herrath, Wickrath und Umgebung (Beckrath & Buchholz) konsequent auf das Auto verzichtet. Sie treffen den Pendler,
    der nun gezwungen ist, ein Auto zu kaufen und (unnötiger Weise) sich auf überlastete Autobahnen zu begeben und unnötig die Umwelt zu belasten.
    Der Oberbürgermeister Thomas Geisel wird über noch mehr Autos in Düsseldorf begeistert sein.
    Und das obwohl es Möglichkeiten gibt die nicht erst geplant, gebaut und gekauft werden müssen:
    Die Umstiegs freien Verbindungen bestehen seit über 20 Jahren.
    Die Trassen / Bahnschienen sind vorhanden.
    Lok und Waggons sind mit dem aktuellen Fahrplan vorhanden und werden auch ab dem Fahrplanwechsel vorhanden sein. Enden und beginnen nur in MG!
    Personal (Triebfahrzeugführer und Zugbegleiter) sind jetzt vorhanden und stehen ab Winterfahrplan zur Verfügung.
    Bahnsteig in Wickrath wurde erhöht und verlängert. Endlich können Fahrgäste mit Fahrrad den Zug verwenden.
    Viele steigen seit einem Jahr in Wickrath mit Rad in den Zug ein um ihren Arbeitsplatz in Neuss oder Düsseldorf zu erreichen. Ohne einen Aufzug zu benötigen. In Rheydt HBF ist kein Aufzug vorhanden. Für Behinderte, Kinderwagen und Radfahrer nicht zu erreichen.
    Wir arrangieren uns damit, dass der Wickrather Bahnhof immer noch nicht endgültig fertig gestellt ist (Baubeginn: Sommerferien 2018!)
    Uns fehlt der Regenschutz. Dieser wurde bei der Stationsmodernisierung 2018 entfernt.
    Kein Abfahrtsfahrplan vorhanden. Fahrgäste können sich nicht informieren, wann ein Zug abfährt.
    Digitale Zugzielanzeige war dieses Jahr über 3 Monate außer Betrieb. Keine Uhr.
    Neubau Treppenanlage von der Trompeterallee immer noch nicht frei gegeben.
    Wir Pendler schauen über viele Defizite hinweg. Beschweren uns aber nicht, solange wir mit dem Pendlerzug non-stop nach/von Düsseldorf reisen können.
    Um nicht nur Kritik zu äußern möchte ich hiermit einen alternativen, konstruktiven Vorschlag machen:
  • RE 4 (10451) & (10455) auch mit dem Winterfahrplan 2019/20 in Wickrath und Herrath halten lassen und bis
    Düsseldorf ohne Umstieg fahren lassen (Also: wie bisher)
  • Vollständige Streichung der Pendelzüge RE 4 (10453) & (10457) zwischen Aachen und Düsseldorf!
    Jeder Zug besteht jeweils aus 5 Waggons
  • 3 * Doppelstöcker 2. Klasse
  • 1 * Waggon 1. Klasse
  • 1 * Waggon 2. Klasse incl. Führerhaus
    Der Wegfall der Verbindungen RE 4 (10453) & (10457) bedeutet, dass die Ressourcen (Züge) „frei“ zur Verfügung stehen.
    Im Detail bedeutet dies, dass die Bahn über mindestens 2 * 3 Doppelstöcker Waggons 2. Klasse verfügen kann. Ich habe berechnet, dass für den RE4 zwischen Aachen und Dortmund (und zurück) 6
    Züge benötigt werden, um einen Stundentakt zu gewährleisten. Ich schlage hiermit vor, dass jeder RE4 fahrendende Stundentakt Zug um einen Waggon erweitert wird. Von 5 Waggons somit auf 6 Waggons. Als Beispiel siehe Züge der RE1.
    Die Bahnsteige entlang der RE4 wurden im Jahr 2018 auf 220 m verlängert.
    Hier nachzulesen: https://avv.de/de/aktuelles/neuigkeiten/stationsmodernisierungen-fuer-den-rrx-busse-statt-bahnen-zwischenaachen-und-moenchengladbach?file=files/avv/files/aktuelles/2018/20180529-RRX-PK-Gesamtpr%C3%A4sentation-data.pdf
    Verkürzte url: http://bit.ly/36cCFSX
    Die Haltepunkte sind somit für 6 Waggons ausgelegt. Es muss nicht gebaut oder investiert werden. Keine Wartezeit.
    Kein Genehmigungsverfahren. Keine Gefahr, dass Bürger klagen!
  • Da in Wickrath jeweils morgens und abends zwei Verbindungen weniger halten, muss somit endlich das Versprechen umgesetzt werden, dass der RE4 im Stundentakt in Wickrath hält. Damit würden grundsätzlich mehr Fahrgäste auf die Bahn umsteigen, weil mindestens einmal in der Stunde eine non-stop Verbindung
    Düsseldorf – Wickrath (und umgekehrt) besteht. Ohne Umstieg!

    Die Verbindungen RE 4 (10452) und RE 4 (10454) müssen wie bisher in Düsseldorf HBF starten und in Wickrath und Herrath halten. Die meisten Pendler verlassen Düsseldorf mit diesen beiden Zügen. Lassen sie die Verstärkerzüge rollen, wenn die meisten Fahrgäste unterwegs sind!! Diese non-stop Verbindungen zurück (nach Wickrath) sind von größter Bedeutung und dürfen auf keinen Fall erst in Mönchengladbach beginnen.
  • Mein Vorschlag spart Personal (Kosten).
  • Mein Vorschlag sorgt dafür, dass 50% der Züge nicht den ganzen Tag auf dem Abstellgleis stehen und somit den ganzen Tag über wirtschaftlich für ganz viele Fahrgäste verwendet werden können.
  • Mein Vorschlag bietet grundsätzlich mehr RE4 (Sitz)Platzkapazität an. Den ganzen Tag verteilt. Zwischen Aachen und Dortmund!
  • Mehr Türen sorgen dafür, dass schneller – da parallel ein-/ausgestiegen werden kann. Dies baut Verspätungen ab und kann in den zusätzlichen Halt in Wickrath sinnvoll investiert werden.
  • Mein Vorschlag bietet den Fahrgästen mehr Flexibilität um Arbeitsplatz/Schule/Uni zu erreichen und zu verlassen. Ab Wickrath xx:58 Uhr stündlich – Fahrzeit nur 36 Min bis Düsseldorf
  • Es entlastet die RB33 und S8 und sorgt dafür, dass eine höhere Pünktlichkeit erreicht werden könnte.
  • Viele Fahrgäste müssen nicht mehr nach Rheydt HBF fahren (sehr, sehr wenige P+R Parkplätze vorhanden) um eine Direktverbindung nach Düsseldorf zu bekommen.
  • Es entlastet, besonders in der Hauptverkehrszeit, die Mönchengladbacher NEW Busse 016, 006 und SB1 zwischen Rheydt und Wickrath.
    Mein Vorschlag sorgt dafür, dass Wickrath zukunftssicherer angebunden wird und für den Bahnhof Herrath das Angebot gleich bleibt. Dank Radboxen und P+R Plätze in Wickrath (beides beidseitig der Bahnsteige vorhanden) müssen Fahrgäste aus Herrath in Zukunft nicht mehr bis Rheydt fahren, sondern können den stündlichen RE 4
    nutzen. Für Pendler aus Erkelenz – Ziel Düsseldorf – würde das teure AVV Anschlussticket wegfallen. Ohne Investition in Personal und Hardware.
    Treffen sie (VRR / DB Region NRW) bedarfsgerechte Entscheidungen, die die Fahrgäste zufriedenstellend an ihr Ziel bringen. Besonders dann, wenn es um langjährige Verbindungen geht, die ohne Umstieg angeboten worden sind.
    Ich bitte um Realisierung und Rückmeldung.
    Gerne bin ich zu einem persönlichen Gespräch bereit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kopie:
    Ministerpräsident Armin Laschet
    NRW Verkehrsminister Hendrik Wüst
    Aachener Verkehrsverbund GmbH (AVV)
    Oberbürgermeister Thomas Geisel
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners
    Niers-Magazin, MG-Herrath
    MG-heute, Mönchengladbacher Zeitung
    Radio 90,1 Lokalradio MG
    Aktuelle Stunde, WDR Düsseldorf
    hart aber fair, WDR Köln

Nachträglich noch einige Informationen zur besseren Verständlichkeit

VRR / DB regio NRW kürzt die Verstärker / Pendlerzüge aus Aachen kommend in dem diese bereits in Mönchengladbach HBF enden und nicht – wie bisher – bis Düsseldorf durchgeführt werden.
Davon betroffen sind morgens die Verbindungen aus Aachen

RE 4 (10451) Wickrath 6:17 hält auch in Herrath
RE 4 (10453) Wickrath 6:37
RE 4 (10455) Wickrath 7:17 hält auch in Herrath (Ry HBF ab 7:24 Uhr)
RE 4 (10457) Wickrath 7:37

Reisende die in Wickrath oder Herrath einsteigen sind somit gezwungen in Mönchengladbach HBF umzusteigen. Längere Fahrzeit. Und die Gefahr den Anschlusszug nicht zu erreichen. Die RE 4 Verbindungen Rheydt HBF ab 6:03, 7:03 Uhr,… halten ja nicht in Wickrath!!

Und für die Rückfahrt beginnen die Verstärkerzüge erst in Mönchengladbach
RE 4 (10450) MG HBF 15:57 die Fahrt 15:29 ab D HBF über NE HBF entfällt!
RE 4 (10452) MG HBF 17:11 die Fahrt 16:45 ab D HBF über NE HBF entfällt!
RE 4 (10454) MG HBF 17:57 die Fahrt 17:29 ab D HBF über NE HBF entfällt!
RE 4 (10456) MG HBF 19:11 die Fahrt 18:45 ab D HBF über NE HBF entfällt!

Rückreise von Düsseldorf nach Wickrath – Pendlerzug beginnt zum Winterfahrplan 2019/20 erst in MG HBF

3 Kommentare zu "Aktualisierung! DB Winterfahrplan 2019/20:
Pendler müssen nun in Mönchengladbach-HBF umsteigen"

  1. Hallo zusammen,

    ich fasse hier mal zusammen. Die vielen täglichen Pendler möchten doch einfach nur, und vor allem stessfrei und unkompliziert von A nach B kommen. Warum wird hier künstlich Stress produziert? Stress macht krank. Und das braucht kein Mensch. CO2 soll eingespart werden. Das Gegenteil wird aber der Fall sein. Viele Pendler werden sich überlegen auf das Auto umzusteigen, um an Ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Dies ist kontraproduktiv. Umweltschutz und Nachhaltigkeit bleiben hier ganz massiv auf der Bahnstrecke.

    Carsten Huhn aus Erkelenz (pendele seit 2006 von Erkelenz nach Düsseldorf und zurück.

  2. Hallo Herr Uwe XXXXX

    da kann ich nur zustimmen!!

    Neben der ausführlichen Problemdarstellung wurde ein alternativer und evtl. kostengünstiger /kostenloser Lösungsvorschlag für die Bahn gemacht der zudem den kapazitiven Probleme während der Baustellenphase entgegewirken kann.

    Wir hatten bereits in der Vergangenheit einen DB Baustellenplan „genossen*, bei dem die Züge von Aachen in MG HBF endeten. Dafür gab es nur das Prädikat „Völliges Chaos und völlige kapazitive Überlastung des RE13 und der S-Bahn“. Das hatte ich mir persönlich nur 2 Tage angetan und bin dann die restlichen Wochen mit dem PKW gefahren.

    Ich denke wenn die Bahn das jetzt volle 5 Monate in den Modus „Völlige kapazitive Überlastung des RE13 und der S-Bahn“ durchziehen möchte werden sich wohl etliche Bahnkunden wieder auf das PKW umstellen (müssen). Ob Sie dann nach vollen 5 Monaten wieder auf die Bahn zurückwechseln ist fraglich.

    Wie viele Baustellen hatten wir bis jetzt auf der RE4 Strecke? Gefühlt in jedem Ferienzeitraum (Neue Weichen HBF Düsseldorf, Neue Gleise zwischen MG HBF -Neuse, neue RRX Haltepunkte; Bilk RE Halt Oberleitungsvorbereitung, und jetzt nochmals volle 5 Monate einfach nicht zu ertragen…. Warum kann die Schweizer Bahn eigentlich Baustellen parallel auf einer Strecke abwickeln?

    Sollte die VRR/Bahn hier nicht nachbessern und ich denke die vorgeschlagene Lösung sollte mit etwas gutem Willen möglich sein, werde ich persönlich auf alle Fälle mein VRR 2000 Ticket kündigen und auf das PKW umsteigen.

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