Die Linke Mönchengladbach stellt kommunalpolitische Weichen im Haus der Erholung.

Bericht der Partei Die Linke:

Bewusst haben wir uns für diesen symbolträchtigen Ort entschieden. Einmal, weil im letzten Jahr Bürgerinnen und Bürger genau hier deutlich gemacht haben, dass Formen der direkten Mitbestimmung absolut notwendig und durchführbar sind. Zum Anderen, weil unser Kampf gegen Armut und für eine solidarische Stadtgemeinschaft ins Zentrum der Stadtgesellschaft gehört.
Während andere Parteien offensichtlich ihr Hauptaugenmerk auf Kampagne und Personalie richten, stand bei uns die basisdemokratische Entscheidung über Inhalte im Vordergrund. Mit dem Vorwort und
der Präambel zum Wahlprogramm beschreiben wir deutlich die Vision einer solidarischen Stadtgemeinschaft. DIE LINKE Mönchengladbach verknüpft dabei ökologisches und soziales und sieht die Stadtgemeinschaft in der Verantwortung zur Umsetzung. Eine rein auf Kapitalinteressen
ausgerichtete Stadtpolitik, darf im kommenden Jahr nicht fortgesetzt werden. Der Mensch und seine Möglichkeiten der Selbstentfaltung und Mitbestimmung stehen bei unserer Stadtidee im Mittelpunkt des
politischen Strebens. Die Zeiten für egoistische Lösungen müssen beendet sein, unsere gesellschaftliche Stärke liegt in der Solidarität.
Auf diese Idee zugeschnitten hat der Kreisparteitag im weiteren Verlauf die nötigen Personalentscheidungen zur Kommunalwahl getroffen. Mit den Nominierungen für alle 33 Direktwahlkreise ist uns eine gute Mischung aus Erfahrung, Jugend und Geschlechtergerechtigkeit gelungen. Auf den ersten drei Plätzen der Reserveliste kandidieren neben Torben Schultz, Jutta Zabci
und Rohat Yildirim. Im weiteren Verlauf kandidieren mit Sabine Cremer und Erik Jansen zwei erfahrene Akteurinnen der Fraktionsarbeit und vervollständigen neben Marcus Alwicher als Neuzugang aus der
außerparlamentarischen Arbeit die Liste.
Am Ende des Kreisparteitages wurde Sebastian Merkens zum Oberbürgermeisterkandidaten gewählt.
Insgesamt wurden durch die Versammlung 54 Menschen, Alte, Junge, Frauen, Männer, Trans, Queer, Arm oder Reich, insgesamt ein Querschnitt der Stadtgesellschaft, von uns nominiert und aufgestellt.
Wir als Partei sind verbunden mit den Menschen in Nordsyrien, die es in den letzten Jahren geschafft haben die Region erstens vom sogenannten IS zu befreien und denen es zweitens gelungen ist, dort ein politisches System zu etablieren, dass basisdemokratisch, geschlechtergerecht und solidarisch, vielen Menschen Perspektive gegeben hat. Daher wurde der Kreisparteitag auch als Plattform der Unterstützung mit der SDF und insbesondere unseren Genossinnen und Genossen der YPG, YPJ, in Form einer Solidaritätserklärung genutzt. Widerstand heißt Leben!
Der Kreisparteitag endete gegen 18.00 Uhr mit dem gemeinsamen Singen der Internationalen.

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