CDU-OB-Kandidat: Frank Boss aus MG-Giesenkirchen

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, die beiden CDU- Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters, das in 2020 zur Wahl steht, Petra Heinen-Dauber und Frank Boss, sie baten in ihren Reden um das Vertrauen von 389 anwesenden CDU-Mitgliedern.
Der Saal im Stadttheater in Reydt war so voll, dass etliche Mitglieder auf die Empore ausweichen mußten.

Frank Boss betonte die Themen Sicherheit, Wirtschaft und Heimat ganz beonders. Mit 191 Stimmen gewann er die Abstimmung knapp aber eindeutig.
Das sind etwa 52 % der gültig abgegebenen Stimmen. (380)
In den angefügten Videaufzeichnungen kann sich der interessierte Leser ein Eindruck verschaffen.

Ansprache Frank Boss

Petra Heinen Dauber legte ihr Augenmerk auf Bildung, Familie, Digitalisierung und das Projekt mg+ Wachsende Stadt. Sie unterschied sich damit um Modernität und Fortschritt.
Petra Heinen Daubner wurde anschließend im Bezirk Odenkirchen als Ratskandidatin wieder gewählt.

Ansprache Petra Heinen Dauber

Bei den anschließend stattfindenden Wahlen zur Aufstellung für den Stadtrat war erkennbar: es stellten sich nur wenige „Junge Kandidaten“ zur Wahl.
Selbst auf Michael Schroeren, Dieter Breymann und Norbert Post will oder kann die CDU nicht verzichten.

3 Kommentare zu "CDU-OB-Kandidat: Frank Boss aus MG-Giesenkirchen"

  1. E. Baum, von Herzen Dank. Unmittelbar vor der Nominierung wurde an dieser Stelle auf Kandidatencheck hingewiesen und die Frage gestellt, ob wir einen OB mit einer solch ignoranten Einstellung brauchen. Einen Menschen, der offensichtlich nicht in dieser Welt lebt. Seine Pfründe seien ihm gegönnt, ob verdient oder nicht. Ob „c“ oder „s“ im Vereinlogo, kriegt Boss mit, wenn über soziale Themen gesprochen wird? Oder pflegt er dann gerade Brauchtum in der geliebten Heimat?

  2. Arme CDU. Sie hat als C-Partei keinen besseren zu präsentieren als diesen Kandidaten, der ablehnt, dass es soziale Ungerechtigkeit in unserem Land gibt…
    Beweis dieses unseligen Spruches findet man im Video:
    http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?kandidat=683130&name=boss

  3. Nachdem ich mir die beiden Reden mehrfach angehört habe fällt mir Objektivität doch sehr schwer.
    Überzeugen konnte mich kein Kandidat*In. Gewonnen hat der Falsche.
    Sein Stil ist der eines Frühstücksdirektors, er braucht Leute, die für ihn machen, er selber mauschelt im Hintergrund.
    Die CDU hätte besseres verdient. Chance vertan. So wird das nichts.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*