Klima-Tipp vom Fachbereich Umweltschutz : Recyclingpapier verwenden

Mit der Ausbreitung des Computers wurde das papierlose Büro vorhergesagt.
Doch davon sind wir weit entfernt.
Mit rund 240 kg pro Kopf und Jahr gehört der Durchschnittsdeutsche zu den größten Papierkonsumenten der Erde und der Papierverbrauch steigt weiter an.

 

Ausgangsmaterialien für Papier sind sogenannte Frisch- oder Primärfasern wie Holzstoff oder Zellstoff und Sekundärfasern, also Altpapier.
Die Rohstoffe für die deutsche Papierindustrie stammen zu großen Teilen aus bisher unberührten Urwaldgebieten in Finnland, Schweden, Kanada und Brasilien.
Ganze Waldökosysteme und deren wichtige Klimafunktion als CO2-Speicher werden dadurch vernichtet.
Der Einsatz von Recyclingpapier entlastet hingegen die Umwelt und spart CO2.
Für ein handelsübliches Päckchen Kopierpapier (500 Blatt DIN A4, 2,3 kg) werden 7,5 Kilogramm Holz, 130 Liter Wasser und 26,8 Kilowattstunden Energie benötigt.
Nutzt man als Rohstoff anstelle von Holz jedoch Altpapier und spart sich dadurch den Aufwand für die Zellstoffherstellung, werden nur noch 2,8 Kilogramm Altpapier, 51 Liter Wasser und 10,5 Kilowattstunden Energie benötigt.
Zudem muss weniger Chemie eingesetzt werden, was zu einer geringeren Belastung der Abwässer führt.

Zur CO2-Einsparung und zum Schutz der Ressourcen empfiehlt der Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung in erster Linie, dass nur das Wichtigste ausgedruckt wird, beide Seiten bedruckt werden und Fehldrucke als Notizzettel oder Schmierpapier verwendet werden.
Wenn der Einsatz von Papier unvermeidbar ist, empfiehlt der Fachbereich die Verwendung von Recyclingpapier, dessen Qualität auch professionellen Ansprüchen genüge trägt.
Weitere Informationen sind über das Umwelttelefon der Stadt Mönchengladbach unter 02161/25-2222 erhältlich.

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