3 Kommentare zu "Heute Mahnwache gegen Atommülltransporte vor dem Bahnhof in MG"

  1. Peter Josef Dickers | 9. Dezember 2019 um 21:51 | Antworten

    Ich respektiere, Herr Korrenza, Ihren Kommentar. Vielleicht hätte ich nicht von „Verdummung“ sprechen sollen, sondern von der Inflation an Ängsten, die unsere Gegenwart prägt und an die man sich anhängt.
    Wenn „die Regierung“ den „Strahlenzug“ nicht „laut“ macht, dann möglicherweise deswegen, weil „Strahlen“ seit Hiroshima und Fukushima keine gute Presse haben und Aufschrei garantiert ist.
    Ich kritisiere, dass nicht differenziert wird, welche Gefahren, aber auch welche Bedeutung mit „Strahlen“ verbunden sind. „Bestrahlung“ gilt in der Medizin nach wie vor als unverzichtbar, obwohl man um ihre Problematik weiß.

    Es ist positiv, dass Sie sich kritisch zu der Thematik äußern. Parteien-Zugehörigkeit spielt dabei gottlob keine Rolle.

  2. Peter Josef Dickers | 9. Dezember 2019 um 14:55 | Antworten

    Linke schüren Ängste

    Die Linken passen sich den Zeit-Ängsten an und glauben damit Politik gestalten zu können. Strahlen-Ängste durch einen vorbeifahrenden „Strahlenzug“ sind es dieses Mal.

    Dass es tatsächlich ernstzunehmende Strahlen-Ängste gibt, die oft „auf der Hand“ liegen, macht dagegen keine Angst. Handys nutzen elektromagnetische Strahlung zur Übertragung von Anrufen und Daten. Handystrahlung trifft nicht nur das Smartphone, sondern auch den menschlichen Körper. International anerkannte Grenzwerte für die Strahlung müssen eingehalten werden. Je höher der SAR-Wert (Spezifische Absorptions-Rate) ist, desto stärker strahlt das Handy.

    Manche behaupten, Strahlung sei für uns unbedenklich; zumindest könne bisher nicht bewiesen werden, ob und welche Krankheiten sich durch Handystrahlung entwickeln. Andere warnen, dass Strahlen die menschlichen Zellen schädigen. Mit Sicherheit gebe es Risiken, die wir noch nicht kennen.

    Dazu wird dringend aufgerufen:

    Jüngere und kleinere Kinder sollten im Umgang mit Handystrahlung äußerst vorsichtig sein.
    Das Handy nicht nah am Körper (z. B. in der Hosentasche) mitführen, sondern in einer Tasche.
    Ein Handy nachts nicht neben sich am Bett liegen lassenen, sondern entfernt im Raum.

    Wissenschaftler gaben kürzlich eine Warnung heraus vor Strahlen, die von kabelloser Technik wie bei Bluetooth-Kopfhörern und Smartphones ausgehen. Das Krebsrisiko werde durch sie deutlich erhöht.

    Die Linken sollten nicht mit Verdummungs-, sondern mit Real-Politik die Menschen überzeugen.

    • Dieter Korrenza | 9. Dezember 2019 um 19:48 | Antworten

      Hallo Herr Dickers,
      ihre Berichte auf MG-heute lese ich fast alle und bin begeistert.
      Unmöglich finde ich ihre Haltung zu einer Mahnwache von Menschen, die sich Sorgen mach, wenn ein gefährlicher Zug durch Deutschland fährt.
      Ja , Handy´s etc. bergen Gefahren, darüber berichten Ärzte, Wissenschaftler seit es sie gibt inregelmäßigen Abständen. Ich erinnere an die Diskussionen in den 80/90er Jahren.
      Der sogenannte Fortschritt ließ ein Richtungsänderung nicht zu, wirtschaftliche Gründe waren wichtiger.
      Auch Plutonium ist gefährlich, alle Wissenschaftler bestätigen das.
      Nur weil Linke zur Mahnwache aufrufen ist es für sie schlecht Herr Dickers. Das finde nun wiederum ich schlecht.
      Gerade höre ich im WDR, selbst die Regierung und das zuständige Eisenbahnbundesamt geben keine Auskünfte, nicht mal an Politiker. Das ist eine Missachtung unserer Gesetze. Dazu gibt es ein Informationsfreiheitsgesetz, ist es wertlos?
      Übrigens gehöre ich keiner Partei an, neige ein wenig zur SPD.

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