Zweites Quietscheentchenwettrennen an der Niersbrücke Schweinemarkt

Bei sommerlichem Wetter kamen über 200 Besucher an die Niers, am Wanloer „Ferkesmaat“ (Schweinemarkt).

 

 

Insbesondere den jüngeren Besuchern und Jungschützen wurde einiges geboten. Bei der Kinderanimation, unter der Leitung von Melanie Hansen und den Müttern der Jungschützen, konnten sie sich von Elke, Martina und Melanie bemalen lassen. Bei Michaela wurden die Papier-Enten kunstvoll ausgeschnitten, die dann an allen Ständen bemalt wurden.

 

 

Christiane beaufsichtigte das Enten-Angeln und Laura hatte beim „Schleuderbildermalen“ alle Hände voll zu tun. Außerdem durften die Kinder mit großen Wassergewehren auf Enten „schießen“, was natürlich besonderen Spaß machte.

 

 

 

Beim Kistenklettern, unter der Aufsicht von Josef Jakobs aus Wanlo, stellten die Kinder ihren Mut unter Beweis. Jakobs ist von Beruf Industrie-Kletterer und in seiner Freizeit Klettertrainer in der „Kletterkirche“ Mönchengladbach-Waldhausen. (www.kletterkirche.de) Also waren die Kinder bei ihm und seinem „Gehilfen“ Markus Schiffer, seines Zeichens Faustballtrainer beim TuS Wickrath, in guten und sicheren Händen. Josef Jakobs macht auch noch Musik. Besucht ihn mal auf seiner Internetseite: www.onelow.de (onelow = engl. Wanlo).

 

 

Die Plakate für dieses Fest wurden von Brigitta Settels, auch eine Ur-Wanloerin, gestaltet. Durch die leuchtendgelben Quietscheentchen hat dieses Plakat einen sehr hohen „Wiedererkennungswehrt“. Urkunden für alle Teilnehmer am Quietscheentchenwettrennen und die Siegerpokale für die fünf Durchgänge im Rennen, 1. – 3. Platz, wurden von den Bruderschaftlern selbst gestaltet, bzw. angefertigt.

 

Angefertigt wurde auch der Spanferkel-Grill, der erstmals zum Einsatz kam. Die „arme Sau“ hatte am frühen Morgen schon drei Stunden im Backofen von Bäcker Peltzer in Wickrathberg geschmort, kam dann auf den Drehgrill und war der Hitze drei Stunden ausgesetzt. Die Glut war vorbildlich an der Rückseite angebracht. Hier hatte ein Fachmann die Aufsicht, Metzger Frank Nauschütz, auch liebevoll „Grill-Sau“ genannt.

Im „Carport“ der Gärtnerei Bodewig, Petra und Volker hatten wieder ihr Gelände zu Verfügung gestellt, saßen die Eltern und Besucher im Schatten und konnten sich an kostenlosen, alkoholfreien Getränken laben. Zur „Kaffee-Zeit“ gab es dann Kaffee und Kuchen. Später gab die „Grill-Sau“ Frank das Zeichen, auf das alle gewartet hatten: die „Arme-Sau“ ist gar, die daraufhin „geplündert“ wurde.

Der eigentliche Anlaß, das Quietscheentchenwettrennen, fand wieder sehr großen Zuspruch. Großeltern, Tanten und Onkels oder die Eltern kauften für je 1,50 Euro gelbe Quietscheentchen für die fünf Rennen. Gutscheine, die Rosenmontag verteilt wurden, hatten einen Wert von 50 Cent, konnten hier eingelöst werden. Je Rennen kamen ca. 100 bis 135 Quietscheentchen zum Einsatz.

Die Niers war von den Verantwortlichen der Bruderschaft mit Moderator Michael Schmitz (Kassierer), Schiedsrichter Stefan Wrage(Brudermeister), Rennleiter Thomas Irrgang (Geschäftsführer) und Chef-Ente Stefan Stepprath (Jungschützenwart) vorbildlich abgesperrt. Sollte aber mal ein Kind hineinfallen, stand Gerrit Stevens, Jungkönig 2012 und Rettungsschwimmer bei der Freiwilligen Feuerwehr Wanlo, am Ufer für die Rettung bereit.

Nach den Rennen konnten sich viele Gewinner über tolle Preise, Urkunden und Enten-Pokale freuen. Aber auch für die Entenbesitzer auf den hinteren Rängen gab es immer noch Trostpreise. So entwickelte sich ein launig moderierter, gemütlicher Sommer-Nachmittag, der erst mit dem Freestyle-Rennen (mit bunt bemalten, größeren und Fußball-Enten) gegen acht Uhr am Abend endete.

 

 

Quietscheentchenwettrennen für 2013 ist schon in Planung! Wie man an dieser Veranstaltung sieht, wird für die Jugend viel getan. Sehr lobenswert, denn die Jugend ist unsere Zukunft!

Mehr Bilder bei www.der-chronist-bilder.de

Kommentar hinterlassen zu "Zweites Quietscheentchenwettrennen an der Niersbrücke Schweinemarkt"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*