CDU will Bürgerideen zu Grünflächen aufgreifen

Unter der Überschrift „Sparen am Grün – ist das klug“ hatte die CDU Windberg zu einer offenen Mitgliederversammlung eingeladen.
Bei der lebhaften Diskussion wurde deutlich: Es muss nach intelligenten Sparmöglichkeiten gesucht werden – gleichzeitig gilt es auch die Lebensqualität und Attraktivität der Stadt zu erhalten.

Dazu gab es auch bereits ganz konkrete Vorschläge.
Ein Teilnehmer schlug vor, durch den Verkauf von öffentlichen Grünflächen an Private – zum Beispiel zur Vergrößerung von Gärten – Geld einzusparen.
„Wir greifen diesen Vorschlag gerne auf und können uns gut vorstellen, dass es geeignete Stellen im Stadtgebiet gibt, wo solche Lösungen möglich sind.
Zum Beispiel dort wo die bisher öffentlichen Grünflächen keinen unmittelbaren Nutzwert für die Allgemeinheit als Wegeverbindung oder Naherholungsraum haben“, so der Vorsitzende der CDU Windberg Dr. Detlef Irmen.
Für die CDU erscheint auch ein Grünordnungsplan sinnvoll, in dem Pflegestandards festgelegt sind.
Schon bei der Planung von Grünflächen seien auch die Folgekosten und der Pflegeaufwand mit zu bedenken, da später kaum noch Möglichkeiten bestünden, steuernd einzugreifen. Entsprechende Strukturen in der Verwaltung könnten dies unterstützen – zum Beispiel in dem Planung und Erhalt des Grüns aus einer Verantwortung heraus organisiert werden.

Auch beim Thema „Ausgleichsflächen“ für neue Baugebiete sei eine vorausschauende Planung wichtig.
Diese Flächen sollten primär zur Arrondierung bestehender Waldflächen genutzt werden. „Dies ist ökologisch sinnvoll und reduziert den Kostenzuwachs, der sonst bei kleinteiligen und verstreuten Flächen im Stadtgebiet zwangsläufig entsteht“, so Irmen.

Bei dem erwarteten Zuwachs an Flächen durch Ausgleichsflächen oder zum Beispiel durch das JHQ könne in der Gesamtsumme wohl kaum gespart werden, resümierte Irmen: „Entsprechende Vorgaben gehen an der Realität vorbei. Reduziert werden kann nur der Aufwand je Fläche, so dass der Flächenzuwachs nicht gleichbedeutend mit einem parallelen Zuwachs der Kosten ist.“

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