Christopher-Street-Day geht in die vierte Auflage. Schirmherrinnen stehen fest

Die Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann und die Sozialdezernentin der Stadt Mönchengladbach, Dörte Schall, sind ab dem Jahr 2018 die Schirmherrinnen des Christopher-Street-Days in Mönchengladbach.

Der CSD Vereinsvorstand sowie das Organisationskomitee haben in ihrer letzten Sitzung die beiden einstimmig nominiert und ebenfalls entschieden, dass kein jährlicher Wechsel der Schirmherrschaften mehr stattfinden wird.

Vereinsvorsitzender Markus Schnorrenberg: „Dem Vorstand ist es wichtig, dass wir nicht jedes Jahr erneut auf Suche gehen müssen und auch bei den Schirmherrschaften Kontinuität herrschen soll. Beide Personen sind seit der ersten Stunde dem Verein eng verbunden und hatten in unterschiedlichen Jahren schon einmal die Schirmherrschaft inne. Wir finden, dass wir mit Frau Gersmann und Frau Schall perfekte Unterstützerinnen in der Stadt haben.“

Die vierte Auflage des Christopher-Street-Days wird am 21. Juli 2018 auf dem Festplatz „An der Gracht“ stattfinden.

Die beiden Schirmherrinnen freuen sich über die neue Aufgabe und sind stolz, den CSD mit ihrer Schirmherrschaft unterstützen zu können.

Dörte Schall: „Der CSD zeigt seit Jahren, wie bunt die Stadt ist, wie Vielfalt gelebt wird und wie ein friedliches Zusammenleben gelingt. Ich bin glücklich, Teil des bunten Lebens zu sein, das wir alle gemeinsam am 21. Juli feiern.“

Barbara Gersmann: „Der Mönchengladbacher CSD steht für eine starke, politische Aussage. Als Bezirksvorsteherin begrüße ich alle Menschen beim CSD in Rheydt, die diese Botschaft durch ihr Kommen unterstützen. Es ist die Botschaft von Toleranz, Respekt und Vielfalt. Eigentlich kommt es aber darauf an, dies jeden Tag konsequent zu leben und nicht nur am Tag des CSD.“

Unter dem Motto: „Die Welt ist bunt!“ startet um 12:00 Uhr die zweite Demonstration durch die Rheydter Innenstadt. An verschiedenen Punkten wird es wieder Zwischenkundgebungen geben. Start und Abschluss der Demonstration ist der Festplatz „An der Gracht“.

Vereinsvorsitzende Nadine John-Reuen: „Auch in diesem Jahr wollen wir mit der Demonstration in der Rheydter Innenstadt auf unsere Forderungen aufmerksam machen. Wir laden alle Menschen ein sich an der Demonstration zu beteiligen und gemeinsam mit uns ein Zeichen für die Vielfalt zu setzen. Wir wollen hier friedlich und ohne Krawalle auf unsere Forderungen aufmerksam machen. Denn Missstände gibt es nach wie vor noch zahlreiche.“

Markus Schnorrenberg ergänzt: „Wir begrüßen alle Aktivitäten, die in der Stadt und dem Stadtgebiet auf die Forderungen der gesamten queeren Community aufmerksam machen. Egal ob Vereine, Verbände, Bündnisse, Gastronomie, Institutionen oder Firmen. Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel: Akzeptanz statt Toleranz.“

Ab ca. 13:30 Uhr finden dann das anschließende bunte Rahmenprogramm und das Straßenfest auf dem Festplatz statt. Zahlreiche Künstler*innen unterstützen den Veranstalter wieder mit ihren Beiträgen. Dabei sind unter anderem die heimischen „Lecker´ LaLaBoys“ sowie die Männertanzgruppe „Lecker´ Schnittchen“. Musikalisch wird die Veranstaltung von Polaroad, Janine Marx, Zeit-Flug sowie der Gruppe Pray ‘Sis unterstützt.

Mit ihrer bunten und schrillen Art moderiert die Kölnerin Julie Voyage bereits im dritten Jahr in Folge das Rahmenprogramm.

Auf dem Markt der Vielfalt können sich die Besucher*innen bei den einzelnen Verbänden, Vereinen, Institutionen und Parteien informieren.

CSD-Orgaleiter René Vogel: „Kommen Sie vorbei und mit den einzelnen Einrichtungen ins Gespräch. Für Familien mit Kindern haben wir in diesem Jahr eine Hüpfburg auf dem Platz. Auch eine Tombola wird es wieder geben.“

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1 Kommentar zu "Christopher-Street-Day geht in die vierte Auflage. Schirmherrinnen stehen fest"

  1. Peter Josef Dickers | 10. Juni 2018 um 14:20 | Antworten

    Es überrascht mich, dass zwei „Herrinnen“ ab 2018 die Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in Mönchengladbach „beschirmen“ werden und dies In Zeiten, in denen für eine „Gender-gerechte“ Sprache gefochten wird. Hat es damit zu tun, dass die zu Beschirmenden nicht mit bislang geschlechtsspezifischen Attributen zu charakterisieren sind?

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