Krings bei der Verbraucherzentrale Mönchengladbach

v.li.: Dr. Günter Krings, Doris Jansen - zuständiges Ratsmitglied, Ursula Winbeck - Fachberaterin im Bereich Energiearmut, Sigrun Krümmel - Regionalleiterin der Verbraucherzentrale NRW und Sebastian Dreyer - Leiter der Beratungsstelle in Mönchengladbach

„Betrogene Verbraucher sollen schneller zu ihrem Recht kommen“

Dieser Gedanke steht für den Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings im Fokus der neuen Musterfeststellungsklage. Krings hat maßgeblich bei der Gesetzgebung in Berlin mitgewirkt. „Mit dem Gesetz wollen wir insbesondere auf den VW-Abgas-Skandal reagieren und Verbrauchern die Möglichkeit eröffnen, um bei Massenschäden gebündelt gegen große Konzerne vorzugehen.“, so Krings bei seinem Besuch der Verbraucherzentrale in Mönchengladbach im Rahmen der Sommertour.

Der Leiter der Verbraucherzentrale Sebastian Dreyer berichtete hierzu, dass es bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes am 1. November immer häufiger Anfragen von Bürgern gebe. Der Verbraucher wird hierbei von Verbänden wie der Verbraucherzentrale vertreten und trägt selber keine Kosten. Sigrun Krümmel, die Regionalleiterin der Verbraucherzentrale NRW bestätigt: „Durch das Musterfeststellunggesetz entsteht für uns ein wichtiges neues Aufgabenfeld, bei dem wir vielen Bürgern zu ihrem Recht verhelfen können.“

Krings betont: „Mit dem Gesetz haben wir verhindert, dass eine Klageindustrie nach dem schlechten Vorbild Amerikas entsteht. Wir wollen nicht, dass in erster Linie spezialisierte Anwaltskanzleien davon profitieren, sondern den Verbraucherschutz stärken.“

Daneben bleiben weiterhin Abzocker im Bereich Telekommunikation das Hauptproblem der Verbraucher. Ob nun im Telefon-Shop, an der Haustür oder am Telefon, überall werden Verträge untergeschoben. Verbraucher sollten sich in diesem Falle möglichst schnell an die Verbraucherzentrale wenden: „Wenn Betroffene früh genug Hilfe bekommen, können viele Probleme vermieden und unnötige Kosten bei Verbrauchern und Versorgern verhindert werden.“, so Krings.

Eine wichtige Neuerung ist auch das Landesprojekt „NRW bekämpft Energiearmut“. In dem Projekt beraten und informieren die Verbraucherzentralen zusammen mit örtlichen Grundversorgern rund um das Thema Energiearmut und Energiesperren. „Seit Projektstart sind hierzu bereits rund 600 Haushalte aus Mönchengladbach beraten worden.“, berichtete Ursula Winbeck, die zuständige Fachbereichsleiterin für Mönchengladbach. Abschließend betont Krings: „Die umfassende Arbeit der Verbraucherzentrale zeigt, dass die öffentlichen Zuschüsse gut angelegtes Geld sind.“

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