MdL Schroeren wittert scheinbar Unkorrektheiten bei L19 Herabstufung – Gespräche zwischen Andersdenkenden sind ihm wohl suspekt

Nicht zum ersten Mal unternimmt der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Michael Schroeren, CDU, schwer nachvollziehbare Aktionen wie nachfolgende:
In einer kleinen Anfrage an die Landesregierung NRW stellt er den Herabstufungsbeschluss in Frage,  moniert subtil mögliche Gespräche zwischen MdL Hans-Willi Körfges, SPD, und Vertretern der Landesregierung.
Er möchte sogar wissen, ob nicht auch kommunale Politiker an Gesprächen teilgenommen haben.

Was will Schroeren damit erreichen?
Kann er noch immer nicht damit umgehen, dass die L19 nicht auf Grundstücken gebaut wird, die er gerne bebaut sehen möchte?
Seit vielen Jahren kämpft er um Straßenbau auf der ehemaligen Trasse der A44 durch ein Naturschutzgebiet.
Oder gehört es zu seinem Selbstverständnis dazu, dass er immer dann mit Schmutz auf politische Konkurrenten  werfen muss, sobald er Vorgänge nicht versteht?

Möglicherweise wird er es uns erklären, sobald die Landesregierung Ihm die Anfrage beantwortet hat, zu wünschen ist es.

Nachstehend die Kleine Anfrage des CDU-Politikers Michael Schroeren:

Kleine Anfrage 1226                                                                        Drucksache 15/3199
vom 25.10.2011

des Abgeordneten Michael Schroeren, CDU

Herabstufung der Ortsumgehung Giesenkirchen/Odenkirchen

Der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr hat in zwei Listen zur Prio-risierung von Landesstraßen- und Bundesfernstraßenprojekten in Nordrhein-Westfalen die Streichung zahlreicher Straßenbauprojekte in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Auch die Ortsumgehung für die östlichen Ortsteile von Mönchengladbach (OU Giesenkirchen und Odenkirchen bis zur B 59) fiel dabei einer Herabstufung zum Opfer. Dennoch bleibt die der-zeitige hohe Verkehrsbelastung für den Osten und den Süden von Mönchengladbach, die vornehmlich aus einer fehlenden Ortsumgehung resultiert, weiterhin bestehen. Hinzu kommt, dass durch die Verlegung der Autobahn 61 zwischen den Autobahnkreuzen Jackerath und Wanlo, die bedingt durch den Braunkohle-Tagebau auf die Autobahn 44 neu verlegt wird, laut einem Verkehrsgutachten über 20.000 zusätzliche Fahrzeuge über die Mönchengladba-cher Ortsteile Sasserath und Odenkirchen den Weg Richtung Mönchengladbacher Osten oder Richtung Autobahn 52 suchen werden.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Wie stellt sich die Landesregierung die Verkehrsorganisation im Mönchengladbacher Osten und Süden ohne eine entsprechende Ortsumgehung vor?

2. Hat die Landesregierung die Entwicklung um die Verlegung der A 61 zwischen AK Ja-ckerath und AK Wanlo und die dadurch resultierenden Änderungen der Verkehrsströ-me bei ihrer Entscheidung der Herabstufung bedacht?

3. Wenn ja: Wie stellt sich die Landesregierung den Abfluss des Verkehrs vom AK Holz in Richtung Mönchengladbacher Osten ohne eine Ortsumgehung vor?

4. Gab es vor der Herabstufung der Ortsumgehung Giesenkirchen/Odenkirchen Gesprä-che mit einem Mönchengladbacher SPD-Landtagsabgeordneten und Mönchengladba-cher Lokalpolitikern von SPD und Bündnis90/Die Grünen im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, um sich Informationen über die örtlichen Gege-benheiten einzuholen und haben diese gegebenenfalls Einfluss auf die Entscheidung des Ministeriums genommen?

Michael Schroeren