ÖDP: Karstadt geht – Rheydt kommt

ÖDP Mönchengladbach enttäuscht über Karstadt-Management.

Mit Bedauern nimmt die ÖDP Mönchengladbach die Schließung der Karstadt-Filiale in Mönchengladbach-Rheydt zur Kenntnis.
Bis zuletzt haben viele Rheydter Bürger zusammen mit den Karstadt-Mitarbeitern gehofft, dass die Filiale, die in den letzten Jahren immer schwarze Zahlen geschrieben hat, nicht schließt. Verwunderlich ist, dass das Karstadt-Management die positiven Signale aus Mönchengladbach nicht erkannt hat und ihre Schließungsplanung umsetzt.

Franjo Schiller, OB Kandidat und Vorsitzender der ÖDP Mönchengladbach: „Schwer enttäuscht habe ich die Mitteilung aus der Karstadt-Verwaltung aufgenommen. Wirtschaftlich macht die Schließung keinen Sinn, aber falsche Entscheidungen aus dem Karstadt-Management sind wir in den letzten Jahren gewohnt und überraschen auch jetzt nicht mehr. Wir müssen nun weiter nach vorne schauen und über eine sinnvolle Nutzung der vorhandenen Verkaufsfläche diskutieren“.

„Wir als ÖDP wollen an unseren Planungen festhalten und für die Innenstadt Rheydt die Umsetzung einer Outlet-Zone initiieren. Hier sehen wir die Möglichkeit im Kernbereich zwischen Marienplatz, Marktplatz und dem Tellmann-Platz aufzuwerten und für die kommenden Jahre zukunftssicher aufzustellen. So wollen wir auch den Neumarkt, die Gassen zwischen dem Rathaus Rheydt und dem Karstadt-Gebäude, als überdachten Dauerwochenmarkt aufwerten wollen!“, so Schiller weiter.
Hier sieht die ÖDP die Stadtverwaltung und die EWMG in der Pflicht sowie das Citymanagement von Rheydt, als Multiplikator und Sprachrohr der hiesigen Geschäftsleute, diese Planungen zielfördernd umzusetzen, um so Rheydt vor dem gänzlichen Niedergang zu bewahren. Noch ist es nicht zu spät, neue Gedanken umzusetzen, um Arbeitsplätze zu erhalten, und den Kernbereich von Rheydt wirtschaftlich zu stärken.

1 Kommentar zu "ÖDP: Karstadt geht – Rheydt kommt"

  1. Dieter Herten | 1. August 2020 um 10:42 |

    Outlet-Zone in Rheydt? Um Himmels Willen, Herr Schiller. Wo bitte funktioniert denn sowas?
    Wollen Sie uns mit einem Eifeldorf vergleichen?
    Nein, wir brauchen Bezahlbaren Wohnraum. Die Leerstände-Häuser sollten in Wohnungen umgewandelt werden. Dazu noch etwas besseren Wohnraum neu bauen, dafür Bruchbuden durch die Stadt ankaufen und abreißen. Die Stadt mit ihren Töchtern muß dazu in der Lage sein, ansonsten brauchen wir eine solche Führung nicht.

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