Stadtarchivumzug – Mitarbeiter schon gut angekommen

Der Umzug des Stadtarchivs schreitet voran. Mitarbeiter sind mit neuem Standort sehr zufrieden und haben beim Umzug auch eine Entdeckung gemacht.

Seit einem knappen Monat läuft der Umzug des Stadtarchivs vom Verwaltungsgebäude Oberstadt an der Aachener Straße ins VitusCenter.

Und es läuft ausgesprochen gut, berichtet der Leiter des Stadtarchivs Helge Kleifeld: „Also es hat wirklich ziemlich schnell alles sehr gut funktioniert. Wir haben unsere Büros bezogen und auch die Technik konnten wir schnell nutzen. Da hat das Zusammenspiel von unseren IT-Spezialisten der ITK, den Handwerkern und dem Umzugsunternehmen wirklich ziemlich reibungslos funktioniert.“

Während die Büros recht schnell eingerichtet gewesen sind, ist der Prozess, Archiv- und Bibliotheksgut von A nach B zu bringen, etwas langwieriger. Das liegt aber an der Menge: 3.500 Regalmeter Archivmaterial und alleine rund 22.000 Bücher lassen sich nicht mal eben einräumen.

Durch eine gute Organisation arbeiten sich Umzugsunternehmen und das Team des Stadtarchivs aber Stück für Stück voran. Nichts darf natürlich verloren gehen und muss eins zu eins wieder an der Stelle stehen, wo es vorher ausgeräumt wurde.

Allerdings ist beim Umzug etwas aufgetaucht erklärt der langjährige Stadtarchivmitarbeiter Gerd Lamers: „Ein Längenprofil aus dem Jahr 1892 ist wohl hinter die Schublade gerutscht und nun beim Ausräumen habe ich es entdeckt. Das wird natürlich nun auch richtig archiviert.“

Einige Regale werden dabei sogar noch leer bleiben, denn sie sind eben dafür gedacht, neues Archivgut aufnehmen zu können. Am alten Standort wäre das so gut wie gar nicht mehr möglich gewesen.

Die Mitarbeiter sind auf jeden Fall schon sehr zufrieden mit den neuen Räumlichkeiten, sagt die Mitarbeiterin Marion Engbarth: „Das Licht ist toll, alles ist natürlich moderner und auch der Standort hier direkt am Bahnhof ist für einige wirklich von Vorteil.“

Und neben mehr Platz für Archivgut bieten die neuen Räumlichkeiten auch insgesamt mehr Platz. So ist schon der Lesesaal deutlich großzügiger und sehr einladend. Deswegen ist das gesamte Team des Stadtarchivs auch überzeugt, dass die Besucher ebenfalls begeistert sein werden. Noch bis Mitte Juni müssen sich diese allerdings gedulden.

So lange sind die Mitarbeiter aber unter der Mailadresse stadtarchiv@moenchengladbach.de, unter der Telefonnummer 02161/253242 von 8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr und per Post (Stadtarchiv Mönchengladbach 41050 Mönchengladbach) zu erreichen.

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