Schlagwort: Barbara Hendricks

  • Yüksel fordert Aufklärung „Entscheidung ist unverantwortlich und ein klarer Vertrauensbruch“

    Yüksel fordert Aufklärung „Entscheidung ist unverantwortlich und ein klarer Vertrauensbruch“

    Das Pflanzengift Glyphosat bleibt weitere fünf Jahre erlaubt – und das, obwohl es im Verdacht steht, krebserregend zu sein. „Dass der geschäftsführende Landwirtschaftsminister von der CSU, Christan Schmidt, für die Verlängerung gestimmt hat, ist politisch unverantwortlich und zudem ein klarer Vertrauensbruch“, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die Entscheidung auf EU-Ebene.
    Ihre Parteikollegin, die geschäftsführende Umweltministerin Barbara Hendricks, hatte noch am Montag gegenüber Minister Schmidt erneut erklärt, dass sie mit einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat nicht einverstanden sei. „Deutschland hätte also nicht zustimmen dürfen“, so Yüksel.

    Wegen der Uneinigkeit innerhalb der Großen Koalition, hatte sich Deutschland bei den bisherigen Abstimmungen immer der Stimme enthalten. So ist es bei Uneinigkeiten in der Geschäftsordnung der Bundesregierung geregelt. „Wer an Vertrauensbildung zwischen Gesprächspartnern interessiert ist, kann sich nicht so verhalten“, kritisiert Yüksel die eigenmächtige Entscheidung des unionsgeführten Ministeriums – gerade mit Blick auf die Gespräche der Parteispitzen von Union und SPD.
    „Es ist ebenfalls ein Vertrauensbruch gegenüber der Bevölkerung, die Glyphosat mit großer Mehrheit ablehnt“, befindet Yüksel.
    Milch, Getreide, Bier – Glyphosat wird immer wieder in Lebensmitteln nachgewiesen. „Aus vorsorgenden Gesundheitsgründen und zum Erhalt der biologischen Vielfalt muss Glyphosat schnellstmöglich vom Markt verschwinden. Es gilt, einen umweltverträglicheren und nachhaltigen Pflanzenschutz zu schaffen“, fordert Yüksel, die vor allem auch das Insektensterben als deutliche Warnung versteht. „Bundeskanzlerin Merkel und ihr Kanzleramtschef Peter Altmaier müssen das Zustandekommen des deutschen Votums schnellstmöglich aufklären“, so Yüksel abschließend.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbach präsentiert sich selbstbewusst auf der Expo Real 2015

    Mönchengladbach präsentiert sich selbstbewusst auf der Expo Real 2015

    „Mönchengladbach hat aktuell einen sehr guten Lauf und befindet sich definitiv auf Wachstumskurs“, freut sich Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der beiden städtischen Gesellschaften EWMG und WFMG mit Blick auf die Expo Real in München, auf der die Stadt vom 5. bis 7. Oktober bereits zum 15. Mal in Folge vertreten ist.

    Entsprechend selbstbewusst präsentiert sich die Stadt unter dem Motto „Aufbruch zu neuen Ufern“ auf dem Messestand der Standort Niederrhein Gesellschaft in Halle B1 zusammen mit den Wirtschaftsförderern der Nachbarkommunen, der Stadt Krefeld sowie dem Rhein-Kreis-Neuss und den Kreisen Viersen, Wesel und Kleve.

    „Das Motto des Mönchengladbacher Messeauftritts trifft die Situation in unserer Stadt sehr gut, schließlich ist hier vieles in Bewegung gekommen“, ergänzt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der den Messeauftakt der Standortgemeinschaft am kommenden Montagmorgen mit der obligatorischen „Elefantenrunde“ aller Oberbürgermeister und Landräte zur Lage auf dem Immobilien- und Investitionsstandort Niederrhein in einer Talkrunde eröffnen wird.

    „Wir ernten nun die Früchte jahrelanger Vorarbeit, die mit dem vom Rat verabschiedeten Masterplan MG 3.0 als städtebauliche Leitlinie für die nächsten 25 Jahre ein wichtiges Fundament bildet“, betont Architekt Fritz Otten, der gemeinsam mit dem Architekturbüro Dr. Schrammen Architekten, dem Immobiliendienstleister Bienen & Partner und der Stadtsparkasse Mönchengladbach als Standpartner den Messeauftritt unterstützt.

    Wurde in den beiden vergangenen Jahren der Masterplan als Leitwerk für die Zukunft Mönchengladbachs auf der Expo Real vorgestellt, geht es in diesem Jahr in die Umsetzung konkreter Bausteine.
    Thema der Talk- und Präsentationsrunden ist vor allem die Innenstadtentwicklung mit dem Gladbach-Tal, der City-Ost und der Zukunft des frei werdenden Polizeipräsidiums, dessen Areal überplant werden soll.
    Dabei spielen auch der neue Hochschul-Campus und die Hochschulachse eine wesentliche Rolle.
    Mit im Gepäck hat die Stadt auch das ehemalige Gelände des JHQ und den Nordpark, der aktuell mit dem Neubau der Santander Bank und dem geplanten Hotel der Borussia eine weitere Marke erhält.

    „Mönchengladbach erfährt derzeit einen wahren Boom, der sich in Zukunft noch weiter entwickeln wird. Dafür sprechen auch alle Zahlen auf dem Arbeitsmarkt und im Immobilienbereich sowohl für den Wohnungs- als auch für den Büroimmobilienmarkt“, weiß Norbert Bienen. „Für die Umsetzung unserer Großprojekte benötigen wir überregional agierende Investoren und Projektentwickler, die wir auf der Expo Real auf Mönchengladbach aufmerksam machen werden. Während Metropolen wie Düsseldorf den Durchlauf in der Spitze gerade erleben, bahnt er sich bei uns aktuell an. Das ist unser großes Plus“, ergänzt Norbert Bienen.

    Die weltweit größte Immobilienmesse mit aktuell über 1.600 Ausstellern ist nicht nur ein Gradmesser der wirtschaftlichen Entwicklung, sondern vor allem auch eine Kontaktbörse für Makler, Projektentwickler, Investoren, Städte und Gemeinden. Entsprechend prall gefüllt sind daher die Terminkalender von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und EWMG/WFMG-Chef Dr. Ulrich Schückhaus.

    Neben Investoren und Projektentwicklern haben unter anderem auch NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Bundesministerin Barbara Hendricks (Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) sowie der niederländische Bauminister ihren Besuch auf dem Messestand angekündigt.
    (pmg)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!