Schlagwort: Belegschaft

  • Mönchengladbacher Transformatorenwerk: 273 Arbeitsplätze gesichert

    Mönchengladbacher Transformatorenwerk: 273 Arbeitsplätze gesichert

    Für viele Insider überraschend und doch hocherfreulich ist die Abkehr der Konzernspitze vom geplanten und verkündeten Stellenabbau bei GE Grid Solutions in Mönchengladbach.
    Der Erhalt des Werkes scheint gesichert.

    Politiker aller Parteien aus Mönchengladbach, aus dem Land und vom Bund waren im Dezember zur Rheinstraße gekommen und hatten die Belegschaft bei ihrem Kampf um ihre Arbeitsplätze unterstützt.
    Auch der Stadtrat hatte in seiner Sitzung (20. Dezember) einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Arbeitsplätze des von der Schließung bedrohten Mönchengladbacher Transformatoren-Werks „GE Grid Solutions“ beschlossen.

    Nach dem Erfolg nun freuen sich die SPD-Führungskräfte aus Mönchengladbach und geben ein Statement in Form eines Briefes an die Belegschaft ab:

    Liebe Kolleginnen und Kollegen bei General Electric in Mönchengladbach,

    mit großer Freude haben wir heute vernommen, dass die Konzernspitze von General Electric die Schließungspläne für das Mönchengladbacher Transformatorenwerk endgültig verworfen hat. Dies ist eine wichtige Nachricht für die Beschäftigten, für die Region und für den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach. Die wichtigste Botschaft liegt darin, dass 273 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz behalten können.
    Als Mönchengladbacher SPD danken wir Ihnen Allen ganz herzlich für Ihren unermüdlichen Einsatz! Aufgrund ihres Engagements werden zukunftsorientierte Arbeitsplätze gesichert und die Beschäftigten können nun wieder mit Zuversicht in die private und berufliche Zukunft blicken.
    Der Dank gilt ausdrücklich auch der gesamten Belegschaft, die in einer ungewissen Zeit, jeden Tag hervorragende Arbeit geleistet und an einem Strang gezogen hat. Ihre Leistungsbereitschaft hat maßgeblich zum Erhalt des Werkes beigetragen.
    Wir freuen uns, wenn wir durch unsere Unterstützung einen Beitrag leisten konnten und die frühzeitigen Gespräche mit dem Betriebsrat, mit Gewerkschafts- und Konzernvertretern auf lokaler und Landesebene sowie auf Bundesebene mit dem Bundestagsabgeordneten Herrn Westphal und dem ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretär Herrn Wiese hilfreich waren.

    Ebenfalls möchten wir den überparteilichen Einsatz an dieser Stelle hervorheben, der ebenso die Gewerkschaften, die Presse und weitere gesellschaftliche Gruppen einschließt. Außerdem danken für Werkleiter Jochen Schwarz für seinen Einsatz zum Erhalt des Standortes.
    Wir hoffen, dass auch Ihre Gespräche mit dem Konzern in Bezug auf den Erhalt der Arbeitsplätze im Bereich Monitoring erfolgreich sein werden.
    Wir als Sozialdemokratische Partei werden auch weiterhin solidarisch an Ihrer Seite und an der Seite der Beschäftigten stehen.

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  • SPD solidarisiert sich mit SMS-Group-Belegschaft

    SPD solidarisiert sich mit SMS-Group-Belegschaft

    In einem Schreiben der Parteispitze bekundet die Mönchengladbacher SPD ihre Solidarität mit der gesamten Belegschaft und bietet Unterstützung an.
    Das Schreiben im Wortlaut:

    An die Belegschaft
    der SMS Group
    am Standort Mönchengladbach

    Sehr geehrter Herr Peskes,
    mit großer Bestürzung haben wir der Presse entnommen, dass SMS Meer in Mönchengladbach rund 280 Stellen abbauen will.
    Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen sind als hochqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wichtige Garanten des Industriestandorts Mönchengladbach. Das Know-how vor Ort wird in Zukunft immer wichtiger, wenn wir die Herausforderungen der Globalisierung und der Industrie 4.0 vor Ort gestalten und für die heimische Wirtschaft nutzen wollen.
    Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von SMS Meer sind jetzt verunsichert und einige bangen sicherlich um ihre beruflich Zukunft, da der Großteil der insgesamt 570 Stellen bereits in diesem Jahr abgebaut werden soll und das, obwohl die Anlage zur Herstellung von Metallpulver momentan in Mönchengladbach in Betrieb genommen wird.
    Wir möchten Ihnen unsere Solidarität in dieser kritischen Phase aussprechen und würden uns über ein zeitnahes Gespräch – gerne auch gemeinsam mit lokalen Vertretern der IG Metall – sehr freuen.
    Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, welche Chancen und mögliche Verbesserungen es für die Lage der Belegschaft und das Werk in Mönchengladbach gibt.
    Wir stehen an Ihrer Seite und zwar in der Lokal-, Landes- und Bundespolitik!

    Mit freundlichen Grüßen

    Gülistan Yüksel MdB, Unterbezirksvorsitzende SPD Mönchengladbach
    Hans-Willi Körfges MdL,
    Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Mönchengladbach

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