Schlagwort: CSD

  • CSD – Polizei zieht positive Bilanz

    CSD – Polizei zieht positive Bilanz

    Am Samstag, 19. Juli, fanden im Bereich der Mönchengladbacher Innenstadt insgesamt fünf angemeldete Versammlungen statt.

    Anlass war der Christopher Street Day.
    Zwischenzeitlich nahmen bis zu 1.260 Personen an den Versammlungen teil, die weitestgehend friedlich und ohne größere Störungen verliefen.

    Beamte der Bereitschaftspolizei setzten am Mittag 58 Personen fest, die Teilnehmende der Gegendemonstration zum CSD mit einer Sitzblockade an ihrem Aufzug hindern wollten. Die Einsatzkräfte stellten im Bereich der Aachener Straße die Personalien sämtlicher Personen fest, gegen die nun wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ermittelt wird. Des Weiteren erhielten 8 Personen Platzverweise. Insgesamt wurden weitere vier Strafanzeigen, u. a. wegen Beleidigung, Diebstahl und gefährlicher Körperverletzung, gefertigt.

    Im Bereich zwischen dem Alten Markt und dem Hauptbahnhof kam es erwartungsgemäß zu Verkehrsbeeinträchtigungen, eine Zu- und Ausfahrt an mehreren innerstädtischen Parkhäusern war zeitweise nicht möglich.

    Oberste Priorität für die Polizei war der Schutz der Versammlungsfreiheit, die Sicherheit aller Teilnehmenden und der sichere Ablauf der Kundgebungen. Insofern zieht die Polizei eine positive Bilanz. (lh/et)

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  • Peinliche Entscheidung der GroKo im Stadtrat gegen Toleranz-Signal

    Peinliche Entscheidung der GroKo im Stadtrat gegen Toleranz-Signal

    Meinung

    Ein Dieter Breyman alleine reicht nicht aus, er schaffte es nicht, das piefige Abstimmungsverhalten seiner Parteifreunde im Rat zu beeinflussen. Er war der einzige Politiker der GroKo, der sich für die Beflaggung zur CSD-Woche einsetzte. Er meinte:“ In den Monaten die wir gerade durchleben, mit Zeichen der Intoleranz wohin wir gucken, finde ich, kann man diesem Antrag zustimmen.“
    Er forderte alle anwesenden Politiker auf, mit ihrer Stimme für den Antrag ein Zeichen für Toleranz zu setzen.

    Sein Koalitionspartner Felix Heinrichs bemühte sich mit selten hölzener Rethorik um einen nicht vorhandenen GroKo-Frieden. Bei Bedarf kann das im Rats-TV angesehen und gehört werden.
    Bezeichnenderweise hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende zu diesem Thema weder eine eigene noch eine Partei-Meinung. Seine Ablehnung wurde durch seine Stimmabgabe gegen den Antrag dokumentiert.

    Vorausgegengen waren Anträge von FDP und die Linke mit dem Ziel, öffentlichen Gebäude während der CSD-Woche mit der „Regenbogenfahne“ zu beflaggen.

    So wurden wie im vergangenen Jahr die Masten am Rheydter Marktplatz genutzt, der CSD-Verein und einige Politiker ohne Vorbehalte zogen am Freitag Fahnen mit den Farben des Regenbogens empor.
    Eine Woche mit Veranstaltungen für Toleranz wird hoffentlich einigen Politikern die Augen weiter öffnen.

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  • Rheydter-Erklärung beim 1. Mönchengladbacher CSD verlesen und (mit einer Ausnahme) unterschrieben –  Slideshow und O-Ton der Erklärung

    Rheydter-Erklärung beim 1. Mönchengladbacher CSD verlesen und (mit einer Ausnahme) unterschrieben –
    Slideshow und O-Ton der Erklärung

    Wir wollen keine Extrawurst! Wir fordern 100% Gleichstellung – Jetzt!!!

    Mit diesem Motto waren sie angetreten am 11. Juli zum 1. CSD in Mönchengladbach, auf dem Harmonieplatz in Rheydt.

    Zu Beginn des Festes sprach Staatssekretär Karl-Heinz Krems als Hauptredner alle Themen des CSD offen an und sparte auch nicht mit Kritik an der bis dato mangelhaften Umsetzung der berechtigten Forderungen. Er machte allen Betroffenen Mut weiter zu machen auf dem bisher eingeschlagenen Weg.

    Es wurde ein riesiges Fest, es wurde ein politischer Erfolg. In der Diskussion, moderiert von Georg Roth, mit Vertretern aller im Rat vertretenen Parteien wurde schnell sehr deutlich: Alle wollen die Ziele des Vereins CSD voll unterstützen.
    Dies wurde sogar beurkundet durch eine zustimmende Unterschrift auf der Urkunde der Rheydter Erklärung.

    Diese war durch Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann eingebracht und von Ihr gemeinsam mit dem Schirmherrn Paul Breuer öffentlich verlesen und von fast allen anwesenden Politikern unterschrieben worden.
    Lediglich Frank Eibenberger (CDU), unterschrieb nicht. Die CDU ist bekanntlich gegen eine Öffnung der Ehe, dies ist jedoch Bestandteil der Erklärung.

    Hier der O-Ton zur Rheydter Erklärung:

     

    Viel anwesende Bürger haben diese Erklärung ebenfalls unterschrieben, die anwesenden Politiker haben zusätzlich vereinbart, an einem gemeinsamen „Runden Tisch“ teilzunehmen mit dem Ziel, die Anliegen des CSD positiv voran zu treiben.

     

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