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  • Offenheit der Mönchengladbacher wird durch OB Reiners nicht repräsentiert

    Offenheit der Mönchengladbacher wird durch OB Reiners nicht repräsentiert

    Der schwul-lesbische Städtetag fühlt sich von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (CDU) nicht willkommen und weicht deshalb kurzfristig nach Düsseldorf aus.

    Dieser Entscheidung vorausgegangen waren politische Diskussionen im Stadtrat im vergangenen Jahr.
    Einem Antrag von FDP, PiPa, und der Linken auf Unterstützung und Mit-Veranstalterschaft der Stadt beim GAY*COM 2017 stand maßgeblich die absolut ablehnende Haltung der CDU Mönchengladbach entgegen. Hier verhielt sich aus heutiger Sicht die SPD äußerst unglücklich, taktierte zu Gunsten der bestehenden Koalition.
    So erhielt der Antrag keine Zustimmung. Dies kritisiert die Linke heftig.
    Enttäuscht bedauert die SPD Fraktionsspitze diese Entwicklung im Gespräch mit MG-heute. Sicher wird auch Reiners persönlich diese Entwicklung bedauern, er persönlich lehnt Schwule und Lesben nicht ab.
    Zu bedauern aus Mönchengladbacher Sicht ist auch die Entscheidung der NRW-Landesverbände Schwules Netzwerk und LAG Lesben, nach Düsseldorf zu gehen.
    Die allerdings abweisende Haltung der gesamten CDU, bereits beim diesjährigen CSD, dokumentiert zum wiederholten Male ihre äußerste Ablehnung jeglichem Fremdem gegenüber. Mönchengladbacher denken und handeln anders.

    Nicht vergessen ist das Wort des Oberbürgermeisters: „Seit meinem Amtsantritt als Oberbürgermeister setze ich mich immer wieder dafür ein, die Bürgerinnen und Bürger dafür zu begeistern, sich in unserer Stadt zu engagieren. Gemeinschaftssinn muss gelebt werden. Eine Stadt ist nur so erfolgreich, wie sich ihre Bürgerschaft als Ganzes einbringt. Es lohnt sich!“

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