Schlagwort: Gesundheitsschutz

  • NRW ermöglicht Freitesten – Gesundheitsschutz und Öffnung sind kein Widerspruch

    NRW ermöglicht Freitesten – Gesundheitsschutz und Öffnung sind kein Widerspruch

    Mit der heutigen Coronaschutzverordnung, schlägt das Land NRW einen neuen pragmatischen Weg bei der Bekämpfung der Pandemie ein.

    „NRW setzt auf eine kluge Teststrategie, um Gesundheitsschutz und soziales, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben zu vereinen“, erklärt Andreas Terhaag, Mönchengladbacher Landtagsabgeordneter der FDP.

    Ab Montag können Kommunen auch bei einer Inzidenz über 100 die bereits erreichten Öffnungsschritte beibehalten, wenn sie mit einer Schnelltest-Strategie flankiert werden.

    „Diese Chance für unsere lokale Wirtschaft sollte Mönchengladbach nutzen“, fordert Terhaag.
    Körpernahe Dienstleistungen, Click & Meet im Handel, Sport und Kultur sind mit negativem Schnelltest weiterhin möglich. Das ist ein großer Fortschritt beim Umgang mit dem Virus. In Mönchengladbach gibt es inzwischen 35 Teststellen, die den kostenlosen Bürgertest anbieten.
    Eine Ausweitung der Test werden darüber hinaus auch asymptomatische Infektionen erkannt und Infektionsketten
    können schneller durchbrochen werden. „Als FDP werben wir seit langem für verantwortungsvolle Öffnung. Die deutliche Ausweitung von Testkapazitäten ermöglicht eine pragmatische Lösung“, sagte Terhaag.

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  • 2. Aktualisierung mit aktuellem Antwortschreiben der mags –Offener Brief an die verantwortliche Politik, die mags und den OB: meine Restmülltonne vor der Abholung 23.05.2018

    2. Aktualisierung mit aktuellem Antwortschreiben der mags –
    Offener Brief an die verantwortliche Politik, die mags und den OB:
    meine Restmülltonne vor der Abholung 23.05.2018

    Mit Datum vom 17.07.2018 erhielt heute Familie Müller das Antwortschreiben der mags, unterschrieben von Herrn Schnaß und Frau Teufel.
    Sie teilen darin mit, dass sich an ihrer Entscheidung nichts ändert, da es keine neuen Erkenntnisse gibt.
    Sie bestätigen Familie Müller die Antragstellung auf eine 35 Liter Restmülltonne.
    Man habe sich mit den Bürgeranträgen und der Thematik befasst, so wie vom Ausschuss für Anregungen und Beschwerden angeregt. Auch habe der Verwaltungsrat gebeten, weitere Modellrechnungen für die Gebührenkalkulation 2019 aufzuzeigen. Ziel sei, die neuen Tonnen mit dem Mindesvolumen abzurechnen.

    Kommentar MG-heute: nichtssagender kann man nicht antworten. Dies sagt etwas aus über den Umgang der mags-Führung mit Mönchengladbacher Bürgern.

    Das genaue Schreiben liegt MG-heute vor, wird aus Gründen des Datenschutzes nicht im Original veröffentlicht.

    Bisheriger Ablauf des Geschehens:

    Ein bemerkenswert mutiger Bürger der Stadt, er stimmt der Veröffentlichung ausdrücklich zu, hat an die nachfolgenden Adressen nachstehenden Brief per e-Mail verschickt:
    rolltonne@mags.de; Oberbuergermeister@moenchengladbach.de; info@felix-heinrichs.de; info@cdu-mg.de; Torben Schultz (torben.schultz@die-linke-mg.de); mg.gruene@t-online.de; info@fdp-mg.de.
    Leider war für ihn die Adresse von CDU-Fraktionsführer Dr. Schlegelmilch öffentlich nicht auffindbar.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    anbei übersende ich Ihnen ein Foto unserer Restmülltonne vor der Leerung gestern 23.05.2018.

    Warum übersende ich Ihnen das Foto?

    Wir sind eine 4 köpfige Familie (2 Erw., 2 Kinder 9/11 Jahre) und nutzen z.Zt. eine 25 l Mülltonne, die wir i.d.R. nur zur Hälfte befüllen. Zur vollständigen Info: Wir nutzen auch eine Biotonne und Papiertonne J.

    (Eigentlich könnte der hier befindliche Rest noch weiter verringert werden, wenn wir noch den Kaffeesatz, Obst – oder Zwiebelschalen in der Biotonne entsorgen würden….)

    Wir sind durchaus für die Einführung der Rolltonnen als Maßnahme zum Gesundheitsschutz der Mitarbeiter der mags.

    Wir sind auch der Meinung, dass die Bürger der Stadt für die Abholung und Entsorgung incl. Verbrennung zu zahlen haben.

    Wir verstehen auch die Argumentation, das bisher Singlehaushalte mit der 25l Mülltonne möglicherweise benachteiligt werden

    Wir sind allerdings nicht der Meinung, dass manche Bürger / Haushalt gar nichts für Ihren Müll bezahlen.

    Unserer Meinung nach müsste jeder Bürger / Haushalt der Stadt angeschrieben werden und mit einer (noch zu berechnenden) festen Grundgebühr für die Müllentsorgung belegt werden – denn jeder produziert Müll – egal ob Restmüll, Plastik, Papier oder Biomüll.

    Grundsätzlich sollten Sperrmüllabfuhren und Anlieferung an die Sammelstellen gebührenbefreit sein, damit kein Anreiz für wilde Müllablagerung geschaffen wird.

    Diese Gemeinkosten sollten von allen Bewohnern / Haushalten der Stadt gleichmäßig getragen werden. Ob man dann Babys, Kinder & Jugendliche auch zur Berechnung der Gebühr heranzieht ist eine politische Entscheidung….

    Der Bürger sollte sich dann eine Mülltonne seiner gewünschten Größe aussuchen können und noch einen individuellen Beitrag zu seiner Grundgebühr on TOP zahlen.

    Ob es sinnvoll erscheint unterschiedliche Abfuhrtermine (2 Wochen oder 4 Wochen Rhythmus ) zu erlauben kann die Organisation der Logistik  besser beurteilen.

    (Wenn ich mir als Bürger jedoch die Tonnengröße selber aussuchen kann, fällt das Problem weg und man kann 14 Tage vorgeben…..)

    Ich war am verg. Freitag Besucher der Verwaltungsratssitzung der mags und eine Woche zuvor Besucher des Hauptausschusses der Stadt.

    Was mich als Bürger zutiefst ärgert und frustriert ist das parteipolitische Rumgezicke. Man hat als Bürger nicht das Gefühl, dass es um Ihn geht sondern nur darum welche Partei sich durchsetzt.

    Anders kann ich mir nicht vorstellen, das überhaupt keine Diskussion / Brainstorming über verschiede Lösungsmöglichkeiten erfolgt – sondern einzig und alleine über die Einführung einer 35l. Tonne, die keine ist, und über ein an den Haaren herbeigezogenes Mindestvolumen diskutiert wurde.

    Unserer Meinung nach müssen schnellstmöglich verschiedene Modelle erarbeitet und zur Diskussion gestellt werden.

    Grundlegende Daten sind ja vorhanden: Gesamtkosten der Müllentsorgung und Anzahl der Haushalte in MG – der Rest ist Mathematik und politscher Wille.

    Zum Abschluss noch:

    Meine Frau und ich versuchen unseren Kindern von klein auf beizubringen nachhaltig zu leben und Ihre Mitmenschen und Umwelt mit Respekt zu begegnen und leben dies so weit wie möglich vor.

    Wir sind jedoch der Auffassung, dass durch die neue Abfallsatzung der Stadt MG der Anreiz zur Müllvermeidung und Mülltrennung ad absurdum geführt wird.

    Erklären Sie uns bitte, so dass wir es verstehen können,  warum wir anstatt einer 25l Tonne plötzlich eine 120 l Tonne befüllen sollen???

    Selbst eine Option, die 120l Tonnen nur alle 4 Wochen zu entleeren, ermöglichen Sie uns nicht (sondern nur Singles).

    (Warum eigentlich nur Singles? Wird hier der bisherige Nachteil für Singles bewusst in eine Bevorzugung umgewandelt? Wenn ja, was hat das mit Gerechtigkeit zu tun?)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    über ein Feedback – positiv oder kritisch – freue ich mich.

    Freundliche Grüße

     Stefan Müller

    Mönchengladbach

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