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  • „Wie mir Gott abhandenkam – Eine kurze Streitschrift wider das Christentum“

    „Wie mir Gott abhandenkam – Eine kurze Streitschrift wider das Christentum“

    Unter diesem Titel setzt sich der in Mönchengladbach geborene Autor, Dr. Wolfgang Beyen, kritisch mit dem Christentum auseinander.

    In der Vitusstadt und im benachbarten Schwalmtal wuchs er auf und verbrachte dort Kindheit und Jugend. So wurde er gleichsam in eine „katholische Welt“, also in den „normalen Glauben“ hineingeboren. Folgerichtig gab dieser Glaube auch die Richtschnur seiner Eltern, aber auch seiner Lehrer ab für eine römisch-katholische Erziehung – und Manipulation. Letztere waren offenbar so wirkmächtig, dass er in jungen Jahren sogar Priester werden wollte. Dieser Berufswunsch musste jedoch am obligatorischen Keuschheitsgelübde der katholischen Geistlichen scheitern.

              Darüber hinaus gab es allerdings eine Fülle von Aspekten, unter denen der Autor allmählich begann, die christliche Lehre in Frage zu stellen. Anhaltspunkte hierfür gibt es sicherlich genug. In seiner „Streitschrift“ geht es Wolfgang Beyen weniger um eine theoretisch-systematische Kritik der besagten Religion; vielmehr stellt er aus der Sicht eines gläubig Erzogenen das christliche, insbesondere das katholische Welt- bzw. Menschenbild zur Disposition. Die thematischen Schwerpunkte umfassen die christliche Moral, die seit jeher den Menschen als der Maßstab für ein friedfertiges und einträchtiges Miteinander vorgebetet wird. An dieser ethisch-moralischen Norm wird – belegt durch hinreichend beigebrachte Bibelzitate – indes bedenklich gekratzt. Ebenso wie an der gemeinhin vorherrschenden Vorstellung von Jesus als dem über jeden moralischen Zweifel erhabenen Gottessohn. Auf einer Wellenlänge mit dem promovierten Theologen und Jesuskenner Werner Kubitza liegend, betrachtet ihn der Autor als „die am meisten überschätzte Figur der Weltgeschichte“.

    Auch dem sog. Theodizee-Problem widmet sich der Verfasser. Unter diesem Stichwort wird die Frage diskutiert, wie es angesichts der Allmacht, Allwissenheit und Allgüte  Gottes und seiner Liebe zu uns Menschen sein kann, dass es so viel Unheil und Leid auf dieser Welt gibt. Neben weiteren Fragwürdigkeiten der christlichen Lehre wie Himmel, Hölle, Fegefeuer, Heilslehre und dem Droh- und Disziplinierungsinstrumentpar excellence, der Sünde, greift Beyen auch die vom Christentum oft wenig feinfühlig angegangene Causa Frauen und Sexualität auf. Er fördert hierbei einiges Wissenswerte hinsichtlich der weiblichen Lust, der Familienplanung oder des ehelichen Beiwohnens zu Tage – und das alles unter Berufung auf hochgeachtete Kirchenväter und –gelehrte.

    Cover: Dr. Beyen

              Ein besonders kritischer Blick wird auf den recht sorglosen Umgang der Kleriker mit dem Begriff der „Wahrheit“ geworfen, in dessen Besitz sich jene wähnen, was sie selbstredend auch nicht müde werden kundzutun. Demgegenüber plädiert Beyen bei der Erforschung der Welt und der Errichtung eines tragfähigen Wissensgebäudes für die „Idee der kritischen Prüfung“. Dahinter steht der Gedanke, dass der Mensch an sich fehlbar ist und sich daher irren kann. Infolgedessen sind alle Erkenntnisse nur als vorläufig zu betrachten, da man schlechterdings nie weiß, ob man die Wahrheit tatsächlich gefunden hat. Alles Wissen trägt folglich stets den Stempel des vorläufig Bewährten. Was für eine angenehm bescheidene Haltung im Vergleich zur vollmundig verkündeten „einzigen“ Wahrheit durch die von Weihrauch umnebelten Vertreter der Kirche Christi!

              „Wie mir Gott abhandenkam“ ist die Abrechnung eines vormals Gläubigen mit „seiner“ Konfession, deren Fesseln er – dank frühkindlicher Indoktrination – erst spät ablegen konnte. Die Schrift demaskiert ein widersprüchliches, marodes und von Zerfall bedrohtes Glaubensgebäude, in dem ein eitler, kriegslüsterner und von Rachedurst erfüllter Gott mit seiner weltlichen Priesterschar residiert. Nach Lektüre des Buches bleibt das Fazit: Ein kritischer Geist kann redlicherweise kein Christ sein!

    Daten zum Buch:

    Titel:           Wie mir Gott abhandenkam – Eine kurze Streitschrift wider das Christentum
    Auflage:     2
    Seitenzahl: 290
    ISBN:          978-3-7583-0638-9
    Erschienen im: BoD-Verlag in Norderstedt
    Preis:          15 €

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  • Alpha Kurs im BIS

    Alpha Kurs im BIS

    Sag mal, Gott, gibt es dich eigentlich wirklich? Oder hat Maria ihrem Joseph einen Bären aufgebunden?

    Diesen und anderen Fragen spürt ein Alphakurs nach.
    ALPHA. Den Kurs für Sinnsucher, gibt es dieses Jahr –wegen des großen Interesses- wieder in Mönchengladbach.
    Er ist einer der populärsten Glaubenskurse weltweit. Hier heißt es nicht „Gott, Jesus, die Kirche und so“, sondern „Gott und du“.
    Jan Hanser, Pastor von „unterwegs“ Die Kirche im Theater, einer freien evangelischen Gemeinde, wird an zehn Abenden zu Fragen sprechen wie:
    Wer ist Jesus Christus?
    Wie kann ich mir meines Glaubens sicher sein?
    Wie gehe ich mit Versuchungen um?

    In Gesprächsrunden kann jeder seinen Standpunkt finden. ALPHA wird in allen großen christlichen Kirchen angeboten. In 150 Ländern, 40.000+ Gemeinden und 100 Sprachen wurde dieser Kurs von Gemeinden eingesetzt, um Menschen den christlichen Glauben erfahrbar zu machen. In Deutschland sind mehr als 600 Kurse registriert.

    Heutzutage ist es zwar furchtbar müßig, Menschen per Zeitungsaufruf zu einem Treffen zu animieren, das Team von „unterwegs“ wagt es und ist auf die Anmeldewelle bei jan.hanser@feg.de vorbereitet.
    Der Kurs ist kostenlos und enthält ein köstliches Abendbrot.
    27.08.-05.11., immer donnerstags, 19:30 Uhr
    BIS Zentrum für offene Kulturarbeit Bismarckstraße 97-99 41061 Mönchengladbach
    FEG-MOENCHENGLADBACH.DE

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