Schlagwort: Höchstgeschwindigkeit

  • Blaue Route –Stadt sieht Gewinn (ohne Belege) für die Verkehrssicherheit

    Blaue Route –Stadt sieht Gewinn (ohne Belege) für die Verkehrssicherheit

    Vorbemerkung:

    Ein Bericht unserer Verwaltung ohne harte Fakten, man kann dies alles glauben, muß es aber nicht. Skepsis ist angebracht. Eigenes Erleben sollte Vorrang haben.

    Die Stadtverwaltung zieht ein positives Fazit aus dem ersten Vierteljahr mit der Blauen Route, der innerstädtischen Radschnellverbindung zwischen den Zentren von Mönchengladbach und Rheydt. Verkehrsmessungen und die Analyse des Unfallgeschehens zeigen, dass die Blaue Route aus dem Blickwinkel der Verkehrssicherheit absolut positiv bewertet werden muss.

    Es mussten nur sehr wenige Verkehrsunfälle seit Einführung der Verkehrsregelung Fahrradstraße auf der Blauen Route durch die Polizei dokumentiert werden. Kein einziger davon steht im Zusammenhang mit der seit dem 20.09.2017 veränderten Verkehrsregelung.

    Verkehrsmessungen auf der Brucknerallee zwischen Mühlenstraße und Nordstraße haben ergeben, dass die mittlere Geschwindigkeit mit 26 bis 29 km/h unter den vorgeschriebenen 30 km/h liegt. Die weit überwiegende Mehrheit der Kraftfahrzeuge fährt in einem Geschwindigkeitsbereich von 21 bis 35 km/h. Starke Geschwindigkeitsüberschreitungen kommen vor, stellen aber die absolute Ausnahme dar.

    Täglich stattfindende Beobachtungen des Verkehrsgeschehens haben ebenfalls keine besonderen Auffälligkeiten ergeben. Die Polizei ist regelmäßig vor Ort und hat das Verkehrsgeschehen im Blick.

    In diesem Zusammenhang wird noch einmal auf die dort geltenden Verkehrsregeln hingewiesen: Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden, wenn nötig muss der Kfz-Verkehr seine Geschwindigkeit noch weiter verringern. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt. Im Übrigen gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und die Vorfahrt.

    Wichtig ist: Nur Anlieger dürfen die Fahrradstraße mit Kfz befahren, der Durchgangsverkehr muss entweder über die Rheydter Straße oder über die Theodor-Heuss-Straße / Gartenstraße fahren. Der Radverkehr hingegen muss auf der Fahrbahn fahren, die ehemals vorhandenen Radwege entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und bieten daher nun mehr Platz für den Fußverkehr. Die Förderung des Fußverkehrs ist der Stadt Mönchengladbach neben der Förderung des Radverkehrs ein wichtiges Anliegen. Im Dezember erst hatte der Rat der Stadt Mönchengladbach den Masterplan Nahmobilität beschlossen, ein gesamtstädtisches Fuß- und Radverkehrskonzept.

    „Die Blaue Route ist und bleibt ein wichtiges Projekt für die Zukunft der Stadt Mönchengladbach. Die Anbindung der Hochschule an die beiden Hauptbahnhöfe der Stadt, die beide mit modernen Radstationen ausgestattet sind, wird mit der blauen Route gesichert, die als innerstädtische Radschnellverbindung konzipiert ist. Außerdem verbindet sie die beiden Stadtzentren in Gladbach und Rheydt und bietet dabei für den Radverkehr eine attraktive Alternative zu den parallel verlaufenden, vom Kfz-Verkehr stark belasteten Hauptverkehrsstraßen. Es gibt nicht viele Städte in Deutschland, die bereits eine so gute Hochschulanbindung für den Radverkehr vorweisen können“, so Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Mönchengladbach.

    Antworten auf häufig in Zusammenhang mit der Blauen Route gestellte Fragen werden in einem FAQ auf der Internetseite der Stadt Mönchengladbach beantwortet unter www.stadtmg.de/mobil.

    Das Verkehrsgeschehen auf der Blauen Route wird auch im Jahr 2018 und 2019 weiter evaluiert werden. Dabei bleibt es wichtig, Daten zu erheben, die eine fachlich objektive Bewertung der Situation vor Ort ermöglichen. Stadtverwaltung und Polizei stehen dabei auch zukünftig in engem Kontakt.

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  • Ein Lächeln gegen den Lärm – flexible Dialog-Displays für Autofahrer

    Ein Lächeln gegen den Lärm – flexible Dialog-Displays für Autofahrer

    Auf zwei neuen Dialog-Displays gibt es je nach Tempo unterschiedliche Smileys:
    genau richtig und er lächelt, zu schnell und er schaut traurig. Mit einem Augenzwinkern setzt die Stadt dabei auf mehr Akzeptanz für Temporeduzierungen aus Lärmschutzgründen. Wer sich an die Höchstgeschwindigkeit hält, der wird in Zukunft auf der Hittastraße und auf der Theodor-Heuss Straße mit einem Lächeln begrüßt.

    Zwei neue Dialog-Displays zeigen dort die Geschwindigkeit an und begleiten dies jeweils mit einem Smiley.
    Ist der Fahrer mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit unterwegs zeigt das Display einen grünen lächelnden Smiley an, ist er zu schnell, dann ist es ein roter trauriger Smiley.

    Der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin, Dezernent für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, bringt den Nutzen dieser Displays auf den Punkt: „Durch den Einsatz von Dialog-Displays wird eine bessere Akzeptanz der aus Lärmschutzgründen erforderlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen über die Motivation des Autofahrers erreicht und der Lärmpegel gesenkt.“

    Die Dialog-Smileys werden über Solarenergie versorgt und sollen insbesondere an Straßen zum Einsatz kommen, die im Rahmen der 1. Stufe der Lärmaktionsplanung in Mönchengladbach als Lärmachsen identifiziert wurden.
    An diesen Standorten gibt es eine hohe Anzahl von Anwohnern,  die von gesundheitsgefährdenden Lärmpegeln betroffen sind. Die Displays sollen dabei helfen, die Situation der Anwohner weiter zu verbessern.
    Hittastraße und Theodor-Heuss-Straße sind dabei erste Standorte, wo Kraftfahrer auf freundliche Weise an die dort aus Lärmschutzgründen geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen erinnert werden.

    Generell können die Dialog-Displays flexibel auch an anderen Standorten angebracht werden. So werden die Smileys in Zukunft auch an anderen Achsen zu finden sein.

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