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  • Hochschule Niederrhein: HSNR-Racing-Team mit überzeugendem Auftritt in Italien

    Hochschule Niederrhein: HSNR-Racing-Team mit überzeugendem Auftritt in Italien

    Das Formula-Student-Team der Hochschule Niederrhein ist mit einem Erfolgserlebnis vom ersten Rennen der Saison zurückgekehrt. Im italienischen Varano belegte das HSNR-Racing-Team den 13. Platz im Gesamtklassement, 51 Teams waren insgesamt an den Start gegangen. Insbesondere in der „Königsdisziplin“ Endurance zeigte der RS-17c eine starke Leistung. „Wir sind mit dem Rennwochenende sehr zufrieden“, sagt Mathias Krieter, technischer Leiter des Teams.

    Mit insgesamt 20 Personen war der Tross vom Niederrhein gen Italien aufgebrochen. Vor Ort musste das Team Probleme an der Elektronik beheben. „Das waren unzählige Stunden Arbeit. Aber auch da hat sich wieder der gute Teamgeist gezeigt. Alle haben geholfen und wir konnten die Probleme vor Ort beheben“, zeigt sich Krieter sehr zufrieden mit seiner Mannschaft.

    In den Events Acceleration (Beschleunigung), Skid Pad (eine Acht fahren) und Autocross verhinderte die Umbauphase allerdings eine noch bessere Platzierung. Dafür war der Wagen rechtzeitig zum Endurance (Langstreckentest) wieder voll einsatzfähig. Und die schweißtreibende Arbeit hat sich gelohnt. Der HSNR-Racing-Bolide sicherte sich in dieser anspruchsvollen Kategorie einen hervorragenden elften Platz und ließ andere Top-Teams hinter sich.Weiter geht es für das Team am 23. August – dann steht das Rennwochenende auf dem traditionsreichen Circuit de Catalunya in Barcelona auf dem Programm. Mathias Krieter weiß, dass es nicht einfach wird: „Dort werden noch mehr gute Teams an den Start gehen. Mal schauen, ob wir Platz 21 aus dem Vorjahr etwas verbessern können. Das wäre eine schöne Sache.“

    Bei der 1981 in den USA gegründeten Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen.

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  • HSNR-Racing-Team fährt erstmals in die Top 10

    HSNR-Racing-Team fährt erstmals in die Top 10

    Großer Erfolg für das Formula-Student-Team der Hochschule Niederrhein.
    Beim zurückliegenden Rennen im italienischen Varano hat das HSNR-Racing-Team erstmals den Sprung in die Top 10 des Gesamtklassements geschafft. Nach einem nahezu fehlerfreien Wochenende stand am Ende Rang neun zu Buche. „Das war ein weiterer Schritt nach vorne. Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis“, freute sich Teamleiter Maximilian Kamps über das bisher beste Ergebnis in der fünfjährigen HSNR-Racing-Geschichte. Insgesamt waren 40 internationale Teams am Start.

    Bei einem Rennwochenende der Formula Student müssen acht Teilwettbewerbe absolviert werden. Diese sind in statische und dynamische Events unterteilt. Bei den statischen Wettbewerben werden u.a. das Kostenmanagement, die Präsentation und das Design des Fahrzeugs bewertet. In den dynamischen Events geht es um die Leistungsfähigkeit des Boliden. Insbesondere beim Langsteckentest, der zu den dynamischen Events gehört, wusste das Team vom Niederrhein in Italien zu überzeugen. Bei dieser „Königsdisziplin“ über gut 22 Kilometer müssen die Fahrzeuge ihre Haltbarkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. „Dass wir hier sogar auf Platz sieben gelandet sind, ist ein toller Lohn für die vielen Stunden Arbeit, die wir alle in das Projekt stecken“, so Kamps weiter.

    Gemäß dem Reglement der Formula Student muss der Bolide zu jeder neuen Saison komplett neu gebaut werden. Prägnante Weiterentwicklung war beim RS16c beispielsweise die Verbesserung des kompletten Antriebs. „Der Motor ließ sich perfekt fahren und hatte Leistung bis in den Begrenzer“, sagt Cedric Germes, der beim Formula-Student-Team für die Technik zuständig ist. Ein tieferer Schwerpunkt soll zudem eine bessere Kurvenstabilität gewährleisten und die Achslastverteilung verbessern. Zusätzlich wurden viele Details am Fahrwerk optimiert um die Einstellungen schneller und einfach zu realisieren.

    Das Rennwochenende in Italien wird den insgesamt 36 mitgereisten Teammitgliedern sicherlich in guter Erinnerung bleiben. Und nicht nur wegen des tollen Resultats. „Neben dem motorsportlichen Wettstreit ist die Formula Student so etwas wie eine große Familie. Man kommt mit vielen Gleichgesinnten in Kontakt und dabei entstehen schnell Freundschaften. In Italien haben wir uns ganz besonders gut mit dem Team der Hochschule Pforzheim verstanden“, berichtet Kamps. Dabei ist die Rivalität nicht sonderlich hoch: „Man freut sich, wenn die anderen gute Ergebnisse erzielen konnten. Schließlich sind wir doch alle wegen der gleichen Sache vor Ort.“

    Das nächste Rennen steht für die Niederrheiner auch schon vor der Tür. Am 23. August geht es für das Team nach Barcelona. Erstmals hat es mit einer Starterlaubnis für das prestigeträchtige Rennwochenende auf dem Formel-1-Kurs in Katalonien geklappt. „Das wird noch eine ganz andere Hausnummer. Dort sind 75 Teams am Start. Mal schauen, wie wir uns platzieren können“, sagt Kamps.

    Bei der 1981 in den USA gegründeten Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen.

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  • HSNR-Racing-Team präsentiert neuen Rennwagen

    HSNR-Racing-Team präsentiert neuen Rennwagen

    Mit einer Karosserie aus Flachs-Fasern ist der neue Rennwagen des Racing-Teams der Hochschule Niederrhein ausgestattet. Dieser wurde am Freitagabend um genau 19.53 Uhr feierlich enthüllt. Technisch baut das Auto auf dem Modell des Vorjahres auf. „Hier haben wir nur Details verbessert“, erklärte der technische Leiter des Teams, Marco Limbach. Das erste Rennen der Saison bestreitet das Hochschul-Team vom 12. bis zum 14. September in Italien.

    „Dieses studentische Projekt macht mich glücklich“, bekannte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg vor rund 330 Gästen bei der offiziellen Vorstellung des neuen Boliden. „Dieses Investment der Hochschule hat sich dermaßen gut entwickelt, dass wir alle stolz darauf sein können. Das Formula-Student-Team ist der beste Beweis für eine praxisorientierte Hochschule“, so von Grünberg weiter.

    Für die anstehende Rennsaison ist das Team bis in die Haarspitzen motiviert. Ziel ist eine weitere Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Dabei zehrt das ganze Team noch von einem besonderen Moment im März 2015: „Unsere Begegnung mit Sebastian Vettel hat uns allen noch einmal einen besonderen Motivationsschub gegeben. Wenn sich ein vierfacher Formel-1-Weltmeister in dein selbstgebautes Auto setzt, ist das etwas, von dem man noch lange träumt“, berichtet Teamleiter Büchner. Das HSNR-Racing-Team hatte den Heppenheimer im Rahmen einer Sponsoring-Aktion bei der Santander Bank in Mönchengladbach getroffen.

    Besonderen Dank sprach Büchner den Sponsoren des Formula-Student-Teams aus. Neben dem Energieversorger NEW ist mit dem Ratinger Ingenieurdienstleister ypsilon3 ein weiterer Hauptsponsor an Bord gekommen. Aber auch die langjährigen Wegbegleiter vom Autohaus Borgmann, imat-uve und MLP wurden ausführlich gewürdigt. Im Gegensatz zum Vorjahr wird es 2015 allerdings kein Elektro-Modell geben: „Dafür hat schlichtweg die Zeit nicht gereicht“, erklärte Büchner.

    Bei der 1981 in den USA gegründeten weltweiten studentischen Rennserie Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen. Die Hochschule Niederrhein ist seit 2011 dabei. Der jetzt vorgestellte RS-15c das inzwischen vierte Verbrenner-Modell. Die rund 50-köpfige Truppe von Studierenden primär aus den Fachbereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informatik wird von Prof. Dr. Michael Heber betreut.

    Die technischen Daten auf einen Blick:

    Motor: KTM 500 EXC (2016), ca. 58 PS

    Kraftstoffsystem: Tank aus CFK, selbst hergestellt, Kraftstoff E85, In-Tank Pumpe

    Schaltung: Elektro-Pneumatisch, Schaltwippen am Lenkrad

    Rahmen: Gitterrohrrahmen aus E235 +C, Mittels Schweißlehre hergestellt Spannungsarm geglüht

    Lenkung: Selbstentwickeltes Lenksystem, Aluminium Gehäuse und CFK Führung

    Bremsen: 2 Kolben Bremszangen, Vorne pro Rad eine Bremsscheibe, hinten eine Bremsscheibe am Differenzial sitzend

    Fahrwerk: Doppel-A Querlenker, individuell angepasste Bilstein Stoßdämpfer, 10“ Felgen (Aluminium) mit CFK Felgenstern; Rennslicks in Soft und Supersoft

    Verkleidung: Kombination verschiedener Materialien, große Teile aus Naturfasern laminiert; kleine Teile aus geschäumten PU Platten

    Gesamtgewicht 170 kg
    Beschleunigung von 0-100 in ca. 3,5 s
    Topspeed bei ca. 120 km/h (durch Übersetzung bedingt)

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