Schlagwort: Investitionen

  • Gülistan Yüksel zum Bundeshaushalt 2018: „Solide und sozial gerecht“

    Gülistan Yüksel zum Bundeshaushalt 2018: „Solide und sozial gerecht“

    „Unsere Haushaltspolitik ist geleitet von drei Prinzipien: Sie ist solide, sie ist sozial gerecht und sie ist zukunftsorientiert.“ Mit diesen Worten kommentierte Finanzminister Olaf Scholz den eingebrachten Bundeshaushalt.
    Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel sieht in dem ersten Haushalt eines sozialdemokratischen Finanzministers seit 2009 zwar einen Unterschied zu den letzten 9 Jahren, wünscht sich aber eine konsequentere Umverteilung im Sinne einer sozialen Wende.

    „Es ist gut, dass die Investitionen im Haushalt auf 37 Milliarden und damit um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Denn so werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass wir wichtige Projekte des Koalitionsvertrages wie beispielsweise den sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose sofort angehen können“, lobt Yüksel.
    Neben dem sozialen Wohnungsbau hebt sie besonders die zusätzlichen Ausgaben für Familien hervor: „Insgesamt werden für Familien 12 Milliarden Euro zusätzlich ausgegeben. Dazu gehören zum Beispiel ein höheres Kindergeld und ein höherer Kinderzuschlag, eine bessere Qualität von Kitas und mehr kostenfreie Kitaplätze.“
    Auch in der mittelfristigen Finanzplanung werden die richtigen Prioritäten gesetzt: Mehr Geld für Familien, Bildung, Soziales und Infrastruktur.

    Trotz dieser Rekordinvestitionen wünscht sich Yüksel eine konsequentere Bekämpfung der zunehmenden sozialen Spaltung in Deutschland: „Statt an der ‚Schwarzen Null‘ als Dogma festzuhalten, gilt es, politische Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden – und diese Antworten können – ja werden – auch Geld kosten.“

    Statt einer einnahmenorientierten Ausgabenpolitik sollten laut Yüksel die Einnahmen des Staates an den Bedürfnissen der Menschen und an den damit verbundenen Ausgaben orientiert sein. „Leider war ein gerechteres Steuersystem mit diesem Ziel in der Koalition mit der Union nicht durchzusetzen“, bedauert Yüksel.

    Jetzt gilt es alles dafür zu tun, dass die Investitionen auch im Leben der Menschen spürbar werden. „Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, leistungsfähiges Internet auch auf dem Land, genügend Kita-Plätze und ordentliche Schulen“, so Yüksel abschließend.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hans-Willi Körfges:  Mönchengladbach erhält 26,5 Millionen Euro zur Förderung kommunaler Investitionen

    Hans-Willi Körfges: Mönchengladbach erhält 26,5 Millionen Euro zur Förderung kommunaler Investitionen

    Das Kabinett der nordrhein-westfälischen Landesregierung hat heute einen Gesetzesbeschluss über die Verteilung von finanziellen Mitteln zur Förderung von Investitionen in finanzschwachen Kommunen gefasst. Es handelt sich dabei um einen Betrag in Höhe von rund 1,126 Milliarden Euro, die der Bund zu diesem Zweck den nordrhein-westfälischen Kommunen zur Verfügung stellt. Der nordrhein-westfälische Anteil an den bundesweiten Hilfen entspricht insgesamt einem Anteil von 32,16 Prozent und liegt damit deutlich höher, als es nach dem üblichen bundesweiten Verteilungsschlüssel der Fall gewesen wäre.

    Dazu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans-Willi Körfges: „Für Mönchengladbach ist heute ein guter Tag! Unsere Kommune wird insgesamt 26,5 Millionen Euro erhalten, die sie investieren kann. Dies ist ein Erfolg für die nordrhein-westfälische Landesregierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), die sich beim Bund in der Vergangenheit massiv dafür eingesetzt hatte, dass Nordrhein-Westfalen einen angemessenen Anteil an den vom Bund zugesagten Leistungen erhält.“
    „Der Gesetzentwurf der Landesregierung schafft die Rechtsgrundlagen für eine schnelle und unbürokratische Umsetzung des Bundesrechts in Nordrhein-Westfalen, damit die Kommunen umgehend investieren können. Die Investitionsmaßnahmen werden dabei bis zu einem Anteil von 90 Prozent gefördert. Die Fördermittel werden den nordrhein-westfälischen Gemeinden und Kreisen pauschal zur Verfügung gestellt. Diese pauschale Verteilung gewährleistet, dass sie eigene Schwerpunkte setzen können. Sie selbst wissen am besten, in welchen Bereichen die Mittel sinnvoll eingesetzt werden können, so der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete weiter.

    „Die Verteilung der Mittel innerhalb Nordrhein-Westfalens erfolgt nach dem bewährten und rechtssicheren Kriterien des Gemeindefinanzierungsgesetzes an alle Gemeinden und Kreise, die in mindestens einem der Jahre von 2011 bis 2015 Schlüsselzuweisungen erhalten haben. Dem Verteilungsschlüssel liegt das Verhältnis der Summe der Schlüsselzuweisungen der jeweiligen einzelnen Kommunen für die Jahre 2011 bis 2015 zur Gesamtsumme der Schlüsselzuweisungen aller Kommunen in diesem Zeitraum zugrunde. Der Gesetzentwurf soll noch im September in den Landtag eingebracht werden, damit er zügig beraten und beschlossen werden kann“.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!