Schlagwort: Konflikte

  • Anspruch auf heiligen Boden – Der israelisch-palästinensische Konflikt

    Anspruch auf heiligen Boden – Der israelisch-palästinensische Konflikt

    Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam.

    Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden – anders als in byzantinischer Zeit – erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

    Dr. Joseph Croitoru ist Historiker und Journalist. Lange Autor der Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Neuen Zürcher Zeitung mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa, schreibt er nun u.a. für Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und die taz. Im Februar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch „Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten“.

    Die Veranstaltung findet per kostenlosem Zoom-Livestreamam Mittwoch, 28. April, 19:30-21:00 Uhr statt. Den Link senden wir allen angemeldeten Teilnehmern kurz vor der Veranstaltung per E-Mail zu.

    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ – Demonstration und Kundgebung in Mönchengladbach

    „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ – Demonstration und Kundgebung in Mönchengladbach

    Unter dem zentralen Mai-Motto des DGB „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“, fordern die Gewerkschaften

    • Keine Ausweitung von Niedriglöhnen, Mini- und Midijobs. Sie gehören abgeschafft, nicht ausgeweitet!
    • Mehr Personal im öffentlichen Dienst, statt Überstunden und Überlastung!
    • Mehr Mitbestimmung der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeitplanung!
    • Investitionen in bessere Bildung und Infrastruktur!
    • Eine gleiche Bezahlung von Frauen. Die Lohnlücke von 21 Prozent bei der Bezahlung von Frauen ist ungerecht!
    • Arbeitgeber, die aus der Tarifbindung flüchten, verweigern gerechte Löhne. Der Gesetzgeber muss die Tarifflucht verbieten!
    • Ein gerechtes Steuersystem – Reiche müssen mehr tragen als Arme!
    • Ein soziales und solidarisches Europa!
    • Eine friedliche Lösung von Konflikten! Waffenlieferungen in Kriegsgebiete müssen sofort gestoppt werden!
    • Ein Engagement aller Bürgerinnen und Bürger gegen Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus!

    ,,Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach auf, gemeinsam mit uns am 1. Mai für diese Forderungen zu demonstrieren und sich an der Maikundgebung zu beteiligen’’, so der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Emrah Bektas.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maiveranstaltung in Mönchengladbach treffen sich um 12:00 Uhr am DGB-Haus Mönchengladbach, Rheydter Straße 328, zur Demonstration.
    Auf der Kundgebung die um 12.30 Uhr auf dem Rheydter Markt beginnt, sprechen unter anderem der Betriebsratsvorsitzende von GE Grid, Falk Hoinkis und Peter Peskes, Betriebs-ratsvorsitzender der SMS Group.
    Im Anschluss gibt es ein Familienfest mit Live-Musik und einem attraktiven Kinderprogramm.

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