Schlagwort: Kooperation

  • Alternative Finanzierungsmodelle im Fokus

    Alternative Finanzierungsmodelle im Fokus

    Die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss prüfen eine Kooperation bei der Finanzierung städtischer Investitionsprojekte.

    Zur Finanzierung besonderer städtischer Investitionsprojekte prüfen die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss derzeit die Umsetzbarkeit alternativer Finanzierungsmodelle im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit.

    Kommunen dürfen neben den klassischen Kommunalkrediten auch andere Möglichkeiten wie etwa Schuldscheindarlehen zur Deckung ihres Kapitalbedarfs für Investitionsvorhaben nutzen. Nicht zuletzt mit Blick auf die steigenden Zinsen am Kapitalmarkt wird in diesem Zusammenhang innerhalb der kommunalen Landschaft bereits seit einiger Zeit auch die Ausgabe von sogenannten Green- und Social-Bonds diskutiert.

    Diese Bonds werden als Verbindung der Finanzierung besonderer klimaschonender oder sozialer Projekte mit den strategischen Zielen der Kommune zur Nachhaltigkeit oder zum sozialen Nutzen angesehen.
    Dabei müssen diese von Banken zu begleitenden Finanzierungsmodelle unter Berücksichtigung ihrer Transaktions- und Betreuungskosten mindestens ebenso wirtschaftlich wie ein Kommunalkredit darstellbar sein.
    Stadtkämmerer Michael Heck dazu: „Angesichts der Anforderungen an das finanzielle Volumen derartiger Bonds, der anspruchsvollen rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen und der erforderlichen Betreuungsaufwände wollen die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss nach ersten Sondierungsgesprächen nun gemeinsam ergebnisoffen prüfen, ob eine interkommunale Kooperation einen wirtschaftlichen Zugang zu diesen innovativen Finanzierungsquellen zur Bewältigung der Zukunftsinvestitionen eröffnen kann.“

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  • Grüne in Mönchengladbach stimmten mit 100 % dem Vertrag zu

    Grüne in Mönchengladbach stimmten mit 100 % dem Vertrag zu

    Erwartungsgemäß unaufgeregt verlief die Mitgliederbefragung am Abend per Videokonferenz.

    Die Teilnehmer an den Verhandlungen stellten die Themen vor, sie zeigten klar die nicht erreichten Details auf und konnten doch im Ergebnis einen positiven Verhandlungsverlauf darstellen. Die Bereitschaft zu Kompromissen bei den Partner machte den nun vorliegenden Vertrag möglich.

    Die Möglichkeit Fragen zu stellen wurde von den Mitgliedern gerne genutzt und sie erhielten Antworten zu ihrer Zufriedenheit.
    Der ZOB war ein Punkt, der einigen Grünen in der aktuellen Version nicht gefällt, ein Aufschnüren des Paketes wird jedoch nicht zu ihrer Zufriedenheit zu erreichen sein. Zu fest scheinen die unterschriebenen Verträge zu sein.
    Auch der Grünen-Wunsch, die mags in ihrer Struktur zu ändern, wird sich nicht erfüllen, das machten die Verhandlungsführer recht klar.
    Unter dem Strich kann gesagt werden: der Vertrag trägt die Handschrift von Bündnis90/Grüne zu einem großen Teil.

    Ohne Enthaltungen stimmten die ca. 40 teilnehmenden Mitglieder dem Vertrag zu.

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  • Es ist soweit: Verhandlungsteam einigt sich– nun entscheiden Mitglieder

    Es ist soweit: Verhandlungsteam einigt sich– nun entscheiden Mitglieder

    Die Verhandlungspartner von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben mit einer untereinander abgestimmten Kooperationsvereinbarung die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einer Ampel gelegt.

    Die Unterhändler, darunter die Spitzen der drei Parteien und Fraktionen, haben damit die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Geschicke der Stadt in den nächsten fünf Jahre erfolgreich gestaltet werden können – vorbehaltlich der Zustimmung der Basis: Der Kooperationsvertrag kann nämlich erst gezeichnet werden, wenn die Mitglieder der drei Parteien ihre Zustimmung geben.

    Janann Safi, der neue Fraktionsvorsitzende der Mönchengladbacher SPD, zeigt sich zuversichtlich: „Ich denke, in unserer Kooperationsvereinbarung kann sich jeder der Verhandlungspartner wiederfinden.“
    Die Sozialdemokraten, so Safi, setzen sich für ein Schulsystem ein, das den Wunsch der Eltern sowie Kinder respektiert.
    Mit der Realisierung einer weiteren Gesamtschule gehe man einen historischen Schritt und wolle der steigenden Nachfrage Rechnung tragen. „Weiterhin wollen wir mit unserer ambitionierten Wohnungspolitik, die den Neubau, die Sanierung und die Preisbindung berücksichtigt, bezahlbaren und qualitativen Wohnraum für die Bürger*innen schaffen“, so Safi.
    Insgesamt rücke die SPD die Breite der Gesellschaft und ihre Bedürfnisse in den Fokus ihres politischen Handelns.

    Die grüne Fraktion will im Bereich Umwelt und Mobilität Schwerpunkte setzen in der gemeinsamen Arbeit mit den Ampelpartnern.
    Grünen-Fraktionssprecherin Lena Zingsheim ist erleichtert darüber, dass auch die Stadt Mönchengladbach nun bald den Klimanotstand erklären wird. „Die kommenden Jahre sind entscheidend, um die 1.5 Grad auf keinen Fall zu überschreiten, und wir werden als Stadt das Bestmögliche dazutun. Wir werden beispielsweise deutlich mehr Bäume pflanzen und für 100 Prozent Ökostrom bei allen städtischen Gebäuden sorgen“, so die Grünen-Politikerin.

    Ihr Sprecherkollege Dr. Boris Wolkowski ist froh, dass mit dem Thema Mobilität ein grünes Herzensthema angegangen werden kann: „Wir wollen die gerechte Verteilung des Stadtraums im Sinne aller Verkehrsteilnehmer, wozu wir planen, unter anderem neue Routen für Radwege umzusetzen.“

    Die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger freut sich, mit SPD und Grünen Partner dafür gefunden zu haben, den Zustand aller städtischer Schulgebäude stärker in den Blick zu nehmen und unabhängig vom Medienentwicklungsplan schnellstens W-LAN in jedes Klassenzimmer zu bringen. „Auch die Tatsache, dass wir für den neuen ZOB zusammen eine direkte Verbesserung durch vier weitere Haltestellen auf dem Europaplatz umsetzen wollen und auch endlich eine Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern durch die Stadt selbst anstoßen werden, lässt mich zufrieden auf das Verhandlungsergebnis schauen“, so die liberale Fraktionschefin.

    Gleiches gelte auch für die gemeinsame Haltung, dass es wieder möglich sein muss, die Hindenburgstraße mit dem Bus sicher und komfortabel in beide Richtungen zu erreichen.

    Unter dem Strich wissen die Ampel-Partner sehr genau um die finanzielle Verantwortung: „Wir stehen für die Fortführung des Stärkungspakts. Für die gemeinsame politische Arbeit fühlen wir, gerade auch wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie, unter haushaltspolitischen Gesichtspunkten eine sehr große Verantwortung“, sind sich die Fraktionssprecher einig.
    Die Parteien der drei Ampelpartner werden nun spätestens bis Montag ihre Mitglieder befragen, ob auf der Grundlage der getroffenen Vereinbarungen am kommenden Mittwoch in der konstituieren Sitzung des Stadtrates ein neues Kapitel in der Stadtgeschichte Mönchengladbachs aufgeschlagen werden kann.

    Hier die veröffentlichte „Masterversion“ des Kooperationvertrages

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