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  • Ehrenamtliches Engagement: Katholische Hochschulzentren zeichnen Studierende aus

    Ehrenamtliches Engagement: Katholische Hochschulzentren zeichnen Studierende aus

    Studierende der Hochschule Niederrhein sind auf Lerninhalte, Seminare oder Klausuren und damit auf ihre Karriere fokussiert. Dass man sich neben der intensiven Auseinandersetzung mit seinem Studium aber auch ehrenamtlich engagieren kann, beweisen zahlreiche Studierende immer wieder aufs Neue eindrucksvoll.

    Um dieses besondere Engagement zu würdigen, wurde vom katholischen Hochschulzentrum LAKUM zum zweiten Mal nach 2016 der „MitBedacht“-Preis vergeben.
    Insgesamt neun Bewerbungen waren der Jury vorgelegt worden. „Sie waren vom ehrenamtlichen Engagement her imposant und eindrucksvoll und haben es der Jury wirklich nicht leicht gemacht“, sagte Frank Seeger-Hupperten, Leiter des LAKUM in Mönchengladbach.

    Er musste gemeinsam mit seinem Krefelder Kollegen Matthias Hakes sowie Norbert Bude (Oberbürgermeister Mönchengladbach a.D.), Anne Poleska-Urban (Schwimmerin und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin) und Prof. Dr. Achim Eickmeier (Fachbereich Chemie) letztendlich eine Entscheidung treffen, welche Studierenden sich bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz ganz besonders hervorgetan haben.

    „Das Ehrenamt ist vielseitig und vielfältig“, sagt Hakes. Bei der Bewertung durch die Jury flossen deshalb auch verschiedene Dinge wie der zeitliche Einsatz, die Dauer, die emotionale Beanspruchung, die körperliche Belastung oder das Maß der Verantwortung mit in die Entscheidung ein. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 2000 Euro teilten sich Christina Hermann (1. Platz), Michelle Blase (2. Platz) und Jasmin Könes (3. Platz). Daneben erhielten die drei Preisträgerinnen symbolisch einen Diamanten. „Denn Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen, sind echte Juwelen“, sagte Seeger-Hupperten.

    Die erstplatzierte Christina Hermann studiert im 3. Semester Soziale Arbeit und ist bereits seit über 16 Jahren im Malteser Hilfsdienst in Neuss aktiv. Sie übernimmt für den Malteser-Nachwuchs Verantwortung und zeigt den Jugendlichen so, wie einfach es sein kann, soziale Verantwortung zu übernehmen. Daneben ist sie seit zwei Jahren auch auf Diözesanebene aktiv.

    Die zweitplatzierte Michelle Blase studiert im 7. Semester Kulturpädagogik und ist seit ihrem zwölften Lebensjahr ehrenamtlich tätig, und das in ganz Deutschland. Ob in ihrer Heimat Dinslaken oder im Rahmen ihres freiwilligen sozialen Jahres in Stralsund in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit oder nun neben ihrem Studium in Mönchengladbach im Kulturbereich: Die 23-Jährige sucht immer wieder das Ehrenamt. Die drittplatzierte Jasmin Könes, die Soziale Arbeit studiert, engagiert sich seit Jahren für die Katholische Studierende Jugend in Rheindahlen.

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  • Studierende für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

    Studierende für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

    Wer der Meinung ist, Studierende von heute hätten vor lauter Karriere-Fokussierung keine Zeit mehr über den Tellerrand zu schauen, der hätte am Donnerstagabend einen Blick ins katholische Hochschulzentrum LAKUM werfen sollen. Dort drängelten sich knapp 40 Studierende, denn das LAKUM hatte zur Verleihung des erstmals ausgeschriebenen Preises „mitBedacht“ für ehrenamtliches Engagement geladen.

    „Hier füllen gerade 6500 Stunden ehrenamtliche Arbeit den Raum“, sagte Pastoralreferent Matthias Hakes zu Beginn sichtlich stolz.
    Zusammen mit seinem Mönchengladbacher Kollegen Frank Seeger-Hupperten sowie den Jury-Mitgliedern Norbert Bude (Oberbürgermeister Mönchengladbach a.D.), Anne Poleska-Urban (Schwimmerin und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin) sowie Prof. Dr. Achim Eickmeier (Fachbereich Chemie) hatte Hakes die Qual der Wahl bei der Prämierung derjenigen Studierenden, die am meisten ehrenamtlich leisten. Denn wie will man das objektiv bewerten?
    Weil die Jury von der Fülle der Bewerbungen – es waren 45 – überrascht war, entschloss sie sich zur Vergebung zusätzlicher ideeller Preise. Diese erhielten Jennifer Rominski für ihre Tätigkeit im Kanu-Club Krefeld sowie Adrian Weber, Felix Trautemann, Florian Kosfeld und Daniel Kaumann für ihre Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr.
    Das Preisgeld von insgesamt 2000 Euro teilten sich die vier Preisträger Katrin Schulte (1. Preis), Eva-Maria Böhm (2. Preis) sowie Nick Dammers und Nadège Ribitzki (3. Preis) untereinander auf. Preis-Stifter war zur einen Hälfte ein privater Spender, zur anderen Hälfte das Bistum Aachen, zu dem die beiden katholischen Hochschulzentren Krefeld und Mönchengladbach gehören.

    Die erstplatzierte Katrin Schulte studiert im 5. Semester Health Care Management in Teilzeit und engagiert sich in mehrfacher Hinsicht ehrenamtlich: Zum einen betreut sie das Fanprojekt Duisburg e.V., organisiert dort Jugendbegegnungen und vermittelt Kindern und Jugendlichen Werte der Toleranz. Zum anderen engagiert sie sich seit einem Jahr für geflüchtete Menschen, organisiert Angebote im Kultur- und Sportbereich.

    Die zweitplatzierte Eva Böhm studiert im 7. Semester Soziale Arbeit und ist seit 2009 in der DLRG Ortsgruppe Uerdingen aktiv. Sie ist Kursleiterin und Jugendwartin und hilft mit ihrer Arbeit, die Aktivitäten des Vereins am Leben zu halten. Nick Dammers, der Maschinenbau studiert, engagiert sich in der KSJ (Katholische Studierende Jugend) und ist Jugendsprecher des Leichtathletikausschusses des Kreises Heinsberg. Nadège Ribitzki, Studentin der Sozialen Arbeit, ist im Waldhaus 12 aktiv, einem soziokulturellen Verein, der in Mönchengladbach zahlreiche lokale Projekte initiiert.

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