Schlagwort: Landschaftsverband Rheinland

  • Frank Boss MdL zum Vorsitzenden des Ausschusses für digitale Entwicklung und Mobilität der Landschaftsversammlung Rheinland gewählt

    Frank Boss MdL zum Vorsitzenden des Ausschusses für digitale Entwicklung und Mobilität der Landschaftsversammlung Rheinland gewählt

    In ihrer ersten Sitzung nach der Kommunalwahl bestimmte die politische Vertretung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) Boss MdL (CDU) für die nächsten fünf Jahre in dieses Amt. Er vertritt dort die Stadt Mönchengladbach.

    Vorsitzende der 15. Landschaftsversammlung ist Anne-Henk-Hollstein aus Köln. Ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter im „Rheinischen Rat“ sind Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Karin Schmitt-Promny und Ursula Mahler. Neben dem zentralen Beschlussorgan, dem Landschaftsausschuss, wurden weitere 18 Ausschüsse gebildet.

    Die 15. Landschaftsversammlung Rheinland spiegelt die Zusammensetzung der Wahlergebnisse der Kommunalwahl im Rheinland wider.

    Zwischen dem 1. November und dem 14. Dezember 2020 hatten der Städteregionstag Aachen, die Räte der 13 kreisfreien Städte und die 12 Kreistage im Rheinland ihre Vertreterinnen und Vertreter für die 15. Landschaftsversammlung Rheinland gewählt.

    Die Versammlung setzt sich wie folgt zusammen: Stärkste Fraktion ist die CDU mit 43 Sitzen, gefolgt von der SPD mit 30 Sitzen.
    Drittstärkste Kraft ist Bündnis 90/DIE GRÜNEN, die 28 Sitze erringen konnten, darauf folgen die FDP und die Alternative für Deutschland mit jeweils sieben Sitzen.
    Mit fünf Sitzen zieht die Fraktion Die Linke. in die Landschaftsversammlung ein, FREIE WÄHLER/Volt kommen auf drei Sitze, die Fraktion „Die FRAKTION“ ist mit drei Sitzen vertreten.
    Damit umfasst die Landschaftsversammlung Rheinland acht Fraktionen.

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  • Mönchengladbach: Neues Exlibrisportal von internationaler Bedeutung

    Mönchengladbach: Neues Exlibrisportal von internationaler Bedeutung

    Die Stadtbibliothek Mönchengladbach startet heute (27. Juli) im Internet ein neues Exlibrisportal. Der Online-Datenbestand ist nach bisherigen Kenntnissen wohl weltweit einmalig.

    Mit einem einfachen Suchbegriff ist es bereits möglich in die Welt der Exlibris einzutauchen. Aber auch wer eine speziellere Suche hat, findet unter www.exlibrisportal.moenchengladbach.de das nötige Werkzeug dafür, um in den etwa 43.000 Datensätzen fündig zu werden.

    Neben rund 8.750 Abbildungen der „kleinen“ Kunstwerke gibt es in dem Portal jede Menge Informationen zum Künstler, zu den Eignern und zu den Exlibris und ihren gestalteten Inhalten. Auch die Fachliteratur dazu gehört mit zum Bestand.

    Mit diesem Portal löst die Stadtbibliothek auch Versprechen ein, die sie dem Sammler Dr. Gernot Blum gegenüber gemacht hat, der seine Exlibris Sammlung in eben diese Hände übergeben hat. Dazu gehören etwa 150.000 Exlibris und Gebrauchsgraphiken sowie 1.200 Veröffentlichungen, Monographioen etc. .

    Allein der Umfang dieser Sammlung zeigt, der Datenbestand des Portals wird sich in Zukunft noch erweitern. Und der federführende wissenschaftliche Mitarbeiter dieses Projektes Daniel Theveßen erhofft sich auch noch mehr: „Wir hoffen mit diesem Portal so überzeugend zu sein, dass vielleicht auch andere Sammler ihre Sammlung dafür zur Verfügung zu stellen. Denn schon jetzt bietet das Portal nicht  nur weltweit Exlibris-Interessierten eine wesentliche wissenschaftliche Informationsplattform, auch Historiker oder Kunstwissenschaftler können hier spannende Quellen finden.“  Denn so sind die Exlibris oft mehr als ein Vermerk darüber, wem ein Buch gehört: Neben der künstlerischen Gestaltung können sie zum einen Hinweise über die jeweilige Persönlichkeit, über Orte und über das Zeitgeschehen geben.

    Ein in Ansätzen vergleichbares Portal gibt es nur noch in Dänemark. Der Datenbestand ist allerdings deutlich geringer, wenn auch mit mehr Abbildungen versehen. „Um das Urheberrecht der Künstler zu schützen, gehen wir hier sehr penibel vor und klären alle Rechte. In fast allen Fällen bekommen wir hier eine breite Unterstützung und wir arbeiten weitere daran, dass wir auch noch mehr Abbildungen mit aufnehmen können“, sagt Theveßen, der für die Rechteklärung teilweise richtige Detektivarbeit leisten muss.

    Das diese Arbeit in diesem Umfang überhaupt möglich ist, hat die Stadt der Förderung durch den Landschaftsverband-Rheinland zu verdanken. Der hat dafür Fördermittel in Höhe von 98.000 Euro zur Verfügung gestellt. Kulturdezernent Dr. Gert Fischer sprach dem LVR seinen ausdrücklichen Dank aus: „Ohne diese Förderung hätten wir das Projekt in der Form nicht umsetzen können und ich bin froh, dass wir die Schenkung der Sammlung durch Herrn Dr. Blum so würdigen können.“ Doch auch darüber hinaus gibt es zahlreiche Aktionen, die Mönchengladbach zusammen mit dem Portal zu einem internationalen Exlibriszentrum machen:

    Regelmäßige Ausstellungen mit Kooperationspartnern, jährliche Exlibris-Tauschtreffen, Teilnahme am Jahrestreffen der Deutschen Exlibris-Gesellschaft u.v.m..

    Auch eine kleine Broschüre über Exlibris wird über Mönchengladbachs Stadtgrenzen hinaus nun zur Verfügung gestellt. Sie beinhaltet neben einigen Abbildungen und allgemeinen Informationen, einen guten ersten Überblick über alles, was Mönchengladbach in Sachen Exlibris zu bieten hat.

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