Schlagwort: LKW-Verkehr

  • SPD-CDU-FDP im Osten der Stadt bevorzugen LKW-Verkehr –Lebensqualität in Giesenkirchen ein Fremdwort?

    SPD-CDU-FDP im Osten der Stadt bevorzugen LKW-Verkehr –
    Lebensqualität in Giesenkirchen ein Fremdwort?

    Es mutet schon sehr merkwürdig an, wenn die Bitte um Prüfung der Verkehrssituation der einen Straße per Abstimmung positiv entschieden wird, eine noch wesentlich stärker vom LKW-Verkehr befahrene Straße wenige Meter weiter nicht geprüft werden soll.
    Als Begründung fällt unseren Bezirkspolitikern lediglich das Argument der „Alternativlosigkeit“ ein?
    Schaut der Nichtfachmann auf einen Stadtplan, entdeckt er gleich mehrere Alternativen, sind die Ablehnungspolitiker also blind?
    Mitnichten, sie können jedoch nicht zulassen, dass auch berechtigte Anträge von Oppositionsparteien positiv beschieden werden. Also werden sie lieber im Keim erstickt, bereits in der Bezirksvertretung abgelehnt.
    So wird Politik aktuell im Mönchengladbacher Stadtbezirk Ost praktiziert.

    Die Bezirksvertretung Ost befasste sich auf der jüngsten Sitzung mit einem gemeinsamen Antrag von den Fraktionen DIE LINKE. und Bündnis90/Die Grünen mit der Verkehrssituation auf der Dömgesstraße in Giesenkirchen.

    Anwohner/innen zu Folge entwickelt sich die Dömgesstraße zu einer Hauptdurch­fahrtsstraße durch den Stadtteil. Dies ist auch den angrenzenden Gewerbegebieten und Einkaufszentren auf der Mülforter Straße geschuldet.
    Gerade der Schwerlastverkehr, so die Anwohner, führe zu einer verstärkten Lärm- und Immissionsentwicklung. Ebenso würde durch den Schwerlastverkehr Häuser in Mitleidenschaft gezogen. Die dichte Bebauung der Dömgesstraße verstärkt diese Lärmentwicklung. Auch berichten Anwohner/innen, dass es in Folge der Ampelphasen zu einer erhöhten Geschwindigkeit kommt.

    Daher haben die Fraktionen von DIE LINKE. und Bündnis90/Die Grünen in der BV Ost und im Planungs- und Bauausschuss den Antrag gestellt, die Stadt möge das Verkehrsaufkommen und die damit verbundene Lärm- und Immissionsentwicklung der Dömgesstraße in Mönchengladbach – Giesenkirchen erfassen.
    Entsprechend der Ergebnisse wird die Stadtverwaltung weiter beauftragt verkehrsberuhigende Maßnahmen für die Dömgesstraße zu veranlassen.

    Dieser Antrag wurde von CDU, SPD und der FDP abgelehnt. Als Begründung zur Ablehnung wurde aufgeführt, dass die Dömgesstraße einen wichtigen Stellenwert im LKW-Routenkonzept habe und außerdem als Landesstraße ausgewiesen sei. Es gäbe keine alternative Routenführung.
    Beide Fraktionen sehen in dieser Ablehnung eine Missachtung der Bürgerinteressen.

    Ein Antrag von CDU/SPD zur Verkehrsführung auf der Heukenstr. wurde angenommen, die Verwaltung beauftragt das Verkehrsaufkommen zu prüfen.
    Dort soll ggf. die Einbahnstraßen-Regelung eingeführt werden.

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  • Politik reagiert: Konstantinstraße in Giesenkirchen soll weiter verkehrsberuhigt werden.

    Politik reagiert: Konstantinstraße in Giesenkirchen soll weiter verkehrsberuhigt werden.

    Die Giesenkirchener Gestaltungsmehrheit aus CDU und SPD war angetreten zur Gestaltung und mußte doch erst durch Bürger-Protestschreiben zum Handeln aufgefordert werden.
    „Zahlreiche Schreiben von Bürgern ob der unzumutbaren Entwicklung auf der Konstantinstraße zeigen die große Dringlichkeit zur Verbesserung der Verkehrssituation in Giesenkirchen“, erläuterte Frank Boss (CDU-Landtagskandidat) den Dringlichkeitsantrag der GroKo-Ost in der Bezirksvertretung Ost am vergangenen Donnerstag. Zum einen hat der LKW-Verkehr seit Jahren stark zugenommen, zum anderen ist die Park- und Haltesituation vor der neuen Postfiliale für alle Verkehrsteilnehmer mittlerweile unzumutbar geworden.
    Außerdem ist die zu eng gestaltete Kurve im Bereich der Bäckerei Tetz ein Hindernis nicht nur für entgegenkommende LKW und/oder ÖPNV-Busse. Fußgänger haben kaum eine Chance, die Straße dort ungefährdet zu überqueren.
    Nun also soll alles ganz schnell besser werden. Die Bezirksvertretung Ost beschloss einstimmig einen Prüfauftrag an die Verwaltung.

    Hierzu erklärt der CDU-Ratsherr für Giesenkirchen-Nord, Frank Boss:
    „Bereits seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass der LKW-Verkehr auf dem entsprechenden Teilstück der Konstantinstraße massiv zugenommen hat. Insbesondere der Anlieferverkehr führt zu einer permanenten, inzwischen nicht mehr hinnehmbaren Belastung für die Anwohner. Entsprechende Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung nehmen wir äußerst ernst und bitten die Verwaltung daher, der Bezirksvertretung zeitnah Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Um das Schutzbedürfnis der Anwohner umfassend zu berücksichtigen, werden unseres Erachtens neue Lenkungsmaßnahmen für den Wirtschaftsverkehr ebenso notwendig sein wie kombinierte Lärmschutzvorkehrungen.“

    Volker Küppers, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion Ost, betont: „Bereits in der letzten Sitzung hat die Bezirksvertretung für den gesamten Straßenverlauf von der Kreuzung Zoppenbroicher Straße, Kleinenbroicher Straße, Am Alten Friedhof eine Verkehrsberuhigung beschlossen. Hierzu steht unser Antrag in unmittelbaren Zusammenhang. Das in Rede stehende Teilstück von der Kreuzung Brüderstraße/Am Sternenfeld bis zur Höhe Bäckerei Tetz auf der Konstantinstraße soll darüber hinaus in absehbarer Zeit mit lärmoptimierten Asphalt ausgebaut werden. Deshalb ist aus unserer Sicht eine Fortsetzung des Deckenüberzugs im gleichen Ausbaustand bis zum Asternweg sinnvoll und folgerichtig.“

    Bleibt für die Menschen die Hoffnung auf Umsetzung von echten Verbesserungen und das es sich nicht nur um Wahlkampfgeplänkel handelt.

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