Schlagwort: Migration

  • Yüksel und Safi widersprechen CDU bei Migrationspolitik„Enge Zusammenarbeit für humanitären Kraftakt aufrechterhalten“

    Yüksel und Safi widersprechen CDU bei Migrationspolitik„Enge Zusammenarbeit für humanitären Kraftakt aufrechterhalten“

    Populistische Hetze seitens der CDU? Was will Dr. Krings wirklich?

    „Die Bundesregierung arbeitet aktiv daran, Geflüchtete aus der Ukraine und anderen Ländern gut in Deutschland aufzunehmen. Gleichzeitig lässt der Bund die Kommunen nicht alleine, sondern arbeitet eng mit ihnen und den Ländern zusammen“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, die zuletzt im Deutschen Bundestag zu Oppositionsanträgen von CDU/CSU und LINKEN sprach, die beide mehr Bundesmittel forderten.

    Zusammen mit Janann Safi, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat Mönchengladbach widerspricht Yüksel zudem der Kritik des CDU-Abgeordneten Günter Krings: „Es ist unaufrichtig, wenn die Union, die das Innenministerium über 16 Jahre führte, die eigenen Versäumnisse anderen in die Schuhe schieben will. Mit der aktuellen Kampagne versucht die Union die Kommunen für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren und staatliche Ebenen gegeneinander auszuspielen. Dabei ist die Aufnahme von Geflüchteten ein humanitärer Kraftakt, bei dem alle staatlichen Ebenen gut und eng zusammenarbeiten müssen.“

    Laut Yüksel und Safi ist es deshalb gut, dass Bundeskanzler Olaf Scholz bereits frühzeitig weitere Gespräche mit Ländern und Kommunen angekündigt hat und für den 10. Mai zu einer Sonderministerpräsidentenkonferenz eingeladen hat.
    „Das Pressestatement von Krings ist nicht nur inhaltlich unzutreffend. Es ist auch im Ton völlig unangemessen, wenn etwa angesichts einer vermeintlich fehlenden Bundesunterstützung vom ‚Akzeptanzverlust des gesamten Asylsystems‘ und drohender ‚Fremdenfeindlichkeit‘ gesprochen wird. Statt das Thema populistisch zu verhetzen erwarten wir auch von der demokratischen Opposition, ein klares Bekenntnis für das Menschenrecht auf Asyl und gegen Rassismus!“, so Yüksel weiter.

    „Wer von unberechtigter Migration spricht, muss auch sagen, wen er damit meint. Dabei können wir nicht die Augen vor der Situation Geflüchteter im Mittelmeer verschließen. In der kommenden Ratssitzung stimmen wir auch darüber ab, ob wir die Potsdamer Erklärung unterzeichnen werden und ein Zeichen für die Seenotrettung setzen. Hier hat die lokale CDU die Chance dazu, sich dem Bürgerantrag anzuschließen und deutlich zu machen, dass sie die Aufnahme und vernünftige Verteilung Geretteter unterstützt.“ so Safi.
    Gleichzeitig braucht es eine stabile Finanzierung für die Unterbringung geflüchteter Menschen. Die Kommunen erwarten laut Yüksel zu Recht, dass die Länder die Bundesmittel auch vollständig weiterleiten. Besonders wichtig sind laut Yüksel auch die Bemühungen der Bundesregierung, eine Lösung für die Altschulten zu finden. „Der Bund ist auch bereit, den verschuldeten Kommunen zu helfen. Davon würde auch Mönchengladbach profitieren. Gerade in der aktuellen Lage sollte die Union eine nötige Grundgesetzänderung für eine faire Altschuldenlösung nicht länger blockieren“, betont Yüksel.

    „Die nordrhein-westfälischen Kommunen zählen auch auf das Engagement der CDU-geführten Landesregierung. Bis jetzt gab es vor allem Bilanztricks wie in der Corona-Pandemie. Die entstanden Kosten werden nicht in unseren Haushalt einbezogen, sondern werden in einer Nebenrechnung verbucht. Städte wie Mönchengladbach schieben damit ein viel größeren Schuldenberg vor sich her als die Landesregierung zugeben möchte. Hier braucht es endlich eine vernünftige Lösung.“, so Safi abschließend.

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  • Berlin: Haushaltsausschuss beschließt Rekordsumme für Migrationsberatung

    Berlin: Haushaltsausschuss beschließt Rekordsumme für Migrationsberatung

    Die Ampelkoalition stärkt die Finanzierung der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE).

    Dazu beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bei der Beratung am 28. September zum Etat des Bundesinnenministeriums für 2023 eine Stärkung um 24 Millionen Euro.
    Somit steht für die MBE für das kommende Jahr die Rekordsumme von 81,5 Mio. Euro zur Verfügung.

    „Das sind großartige Nachrichten! Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer kann jetzt ihre wichtige Arbeit auch in Mönchengladbach auf hohem Niveau fortsetzen und Menschen bei der Ankunft und Orientierung in Deutschland unterstützen“, freut sich die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    Der Regierungsentwurf für den Haushalt 2023 hatte zunächst eine Absenkung der Mittel vorgesehen. Stattdessen wird nun auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion die finanzielle Ausstattung für die Migrationsberatung im Vergleich zu 2022 noch einmal erhöht. „Viele Träger sind in den letzten Tagen und Wochen auf mich und meine Kolleginnen und Kollegen im Bundestag zugekommen und haben auf die sich abzeichnende Problematik hingewiesen. Ich bin froh, dass wir dies nun im Haushaltsausschuss korrigiert haben“, berichtet die SPD-Politikerin.
    Das Beratungsaufkommen wird laut Yüksel in diesem und im nächsten Jahr höher ausfallen, auch weil viele Menschen vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. „Ihnen kann die MBE dabei helfen, sich schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ein eigenständiges Leben aufzubauen. Daher sind die zusätzlichen Mittel für die MBE auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels absolut sinnvoll investiertes Geld“, betont Yüksel.
    Mit bundesweit 1.450 Beratungsstellen und fast 500.000 beratenen Personen im letzten Jahr trägt die MBE maßgeblich dazu bei, dass Integration vor Ort gelingt.
    „Die Beraterinnen und Berater sind erste wichtige Anlaufstellen für neu Zugewanderte. Ihre Arbeit verdient große Anerkennung, und ich bin froh, dass wir den Trägern und vor allem den Beschäftigten mit unserem Beschluss jetzt Planungssicherheit geben“, so Yüksel abschließend.

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