Schlagwort: Mülldetektive

  • So war das Jahr 2021 für die mags-Mülldetektive

    So war das Jahr 2021 für die mags-Mülldetektive

    Im vergangenen Jahr haben die Mülldetektive rund 3200 Einsätze absolviert. Und die waren effektiv: Das zwölfköpfige Team hat mit über 1200 Buß- und Verwarnungsgeldverfahren einen neuen Rekord aufgestellt. Zum Vergleich: 2020 waren es 850. Hier ein paar der zahlreichen Fälle.

    Müll an Containerstandorten und Straßen

    Die mags-Mülldetektive erweiterten ihr Engagement an den Containerstandorten 2021 erneut. Zusätzlich zu ihren Observationen untersuchten sie regelmäßig die Ablagerungen rund um die Papier- und Glascontainer. Das erfreuliche Ergebnis: Die mags-Mitarbeiter konnten so zahlreiche Müllsünder überführen.

    Im April konnten die Mülldetektive beobachten, wie ein Mann zwei KFZ-Säurebatterien in leere Papiercontainer einwarf. Im Juni ist ein Müllsünder mit seinem Renovierungsabfall an einem Tag gleich zu zwei Containerstandorten gefahren, um dort Kartons mit Bauschutt zu entsorgen. Beide Ablagerungen konnten die Mülldetektive auf einen Verursacher zurückzuführen: Das verriet ihnen das Muster der eingeworfenen Fliesen.

    Auch beim Thema „Wilder Müll am Wegesrand“ sowie an entlegenen Stellen in der Stadt spürten die Mülldetektive immer wieder Mülltäter auf. Im Mai fanden sie am Backeshof neun Müllsäcke mit Haushaltsabfällen, Plastikverpackungen und Kleidung. Gleich darauf im Junip entdeckten sie an einem Stichweg zwischen der Straße Fahres und Krefelder Straße sechs blaue Müllsäcke mit Haushaltsmüll. Im August waren es sieben schwarze Müllsäcke im Straßenbegleitgrün an der Rheydter Straße.

    Den traurigen Rekord erzielte der Fund von 35 Müllsäcke mit vermischtem Haushaltsmüll im Oktober an der Blumenbergerstraße. Dort hatten die Verursacher den Müllberg um eine Litfaßsäule herum gruppiert.

    Müll im Landschaftsschutzgebiet

    Mitten im Wald, im Hoppbruch, wurde im November eine große Menge Renovierungsabfälle illegal entsorgt: Laminat, Dämmstoffe, Farbeimer, Teppichboden.
    Die mags-Mülldetektive machten das Ladenlokal ausfindig, in dem gerade renoviert worden war. Der Ladenbesitzer konnte nachweisen, dass er die Entsorgung der Abfälle für 150 Euro beauftragt hatte. Die Spur führte zu einem Mann aus dem Kölner Raum, der die Abfallentsorgung in einer privaten Kleinanzeige im Internet angeboten hatte. Mit Unterstützung der Internetplattform konnte der Täter identifiziert werden. Ihn erwartet ein Bußgeld im vierstelligen Bereich.

    Unser Wunsch auch für das neue Jahr

    Die mags bittet weiterhin darum, Rolltonnen nur zu den Leerungszeiten auf Gehwegen abzustellen. Denn nach wie vor führt das dauerhafte Abstellen von Rolltonnen auf Gehwegen statt auf den Grundstücken der Rolltonnennutzer dazu, dass die Mülldetektive zu zahlreichen Einsätzen ausrücken müssen. In 2021 waren es so mehr als 300 Kontrollen.

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  • 23 Kühlschränke illegal entsorgt – wer kann Hinweise geben?

    23 Kühlschränke illegal entsorgt – wer kann Hinweise geben?

    Was von einem Bürger als ein „Riesen Haufen Möbel“ beim mags-Servicetelefon gemeldet wurde, stellte sich vor Ort ganz anders dar:
    Im Wickrather Busch an der Trompeterallee, gegenüber einer Rollladen Firma, fanden die Mülldetektive 23 illegal entsorgte Kühl- und Gefrierschränke vor. Teilweise noch mit Kühlaggregaten. Insgesamt transportierte die GEM sieben Tonnen Elektro-Müll vom Fundort ab.

    Die Mülldetektive haben die Ermittlungen aufgenommen.
    „Irgendjemand muss etwas gesehen haben. Bei der Anzahl an Kühlschränken kann entweder nur ein großer Lkw oder ein Kleintransporter mehrfach vorgefahren sein“, sagt Jörg Wilms, Leiter der Mülldetektive.

    Die Stelle, an der die Elektrogeräte wild entsorgt wurden, ist bloß über den Friedhof oder einen angrenzenden Parkplatz zu erreichen.

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  • Kampf gegen den wilden Müll in Mönchengladbach – Kuriose Fälle, Zahlen und Fakten

    Kampf gegen den wilden Müll in Mönchengladbach – Kuriose Fälle, Zahlen und Fakten

    Während viele Mönchengladbacher an der Sauberkeit der Stadt interessiert sind und die Arbeit der mags-Mülldetektive wertschätzen, hinterlassen auch einige immer wieder illegal Abfälle.
    Zum Beispiel auf der Kampstraße in der Rheydter Innenstadt. Dort wurden immer wieder benutzte Windeln auf ein benachbartes Dach geworfen und zu einem Fall für die Mülldetektive.

    Ob Wandfarbe, Styropor, Kühlschränke oder direkt komplette Wohnungsauflösungen – der wilden Müllentsorgung sind keine Grenzen gesetzt. Einen solchen Fund machten die Mülldetektive zum Beispiel in einem Waldstück Nähe der Trabrennbahn. Doch bei der offensichtlichen Wohnungsauflösung lag auch ein Koffer mit persönlichen Gegenständen von einem Verstorbenen.
    Damit war der Fall schnell aufgeklärt.

    Ziemlich unverfroren wurde im November sogar eine komplette LKW-Ladung ins Feld gekippt. Ein Landwirt meldete einen Haufen Abfall an einem Wirtschaftsweg entlang der A52. Doch in den zehn Kubikmetern Müll fanden die Mülldetektive Hinweise auf den Verursacher.

    Immer wieder auffällig waren auch die Fälle von illegal entsorgten Renovierungsabfällen und Bauschutt. So konnte zum Beispiel ein Müllsünder ermittelt werden, der fünf Kubikmeter Bauschutt auf ein Brachgelände an der Lürriper Straße gekippt hatte. Zwei junge Männer wollten in einem anderen Fall eine komplette Kofferraumladung im Papiercontainer an der Saumstraße loswerden. Doch dabei wurden sie von den Mülldetektiven auf frischer Tat ertappt.
    Noch eine Spur dreister war ein Mönchengladbacher, der in der Nähe der Bushaltestelle Lehwaldstraße mehrere Tüten mit Renovierungsmüll entsorgt hatte. Er stieg vorher mit diesen Tüten in den Bus, fuhr quer durch die Stadt und zog dabei eine lange Farbspur hinter sich her.

    Gut ist es einen Sperrmülltermin zu vereinbaren. Doch diesen schon Tage früher an die Straße zu stellen, dann noch die fünffache Menge und das mitten auf den Schulweg einer Grundschule war dann weniger vorbildlich.

    Die Mülldetektive fanden im Oktober an der Nordstraße in Rheydt 1,73 Tonnen Sperrmüll vor. Eine Hinterlassenschaft von einer Anwohnerin, die nach Süddeutschland verzogen war. Die Frau erhielt eine erhebliche Geldstrafe aus der alten Heimat.

    Einen Mengen- und Geschwindigkeitsrekord bei der illegalen Müllentsorgung konnte ein Mönchengladbacher im September aufstellen. Er fuhr innerhalb von 45 Minuten zweimal den gleichen Containerstandort an der Immelmannstraße an, um dort insgesamt 18 Müllsäcke mit Hausmüll,
    Verpackungen und Textilien wild zu entsorgen.

    In vielen Fällen waren auch aufmerksame Mönchengladbacher eine große Hilfe bei der Arbeit der Mülldetektive. Immer wieder wurde im vergangenen Jahr über die mags-App wilder Müll gemeldet. So konnte zum Beispiel in einem Waldstück bei Wickrath ein Umweltschaden verhindert werden. Hier hatten Zeugen beobachtet, wie mehrere Kanister entsorgt wurden. Die Schadstoffe wurden von der GEM fachgerecht entsorgt.

    In einem anderen Waldstück bei Zoppenbroich haben die Mülldetektive über elf Müllsäcke und Bretter aus Brombeerranken gezogen. Auffällig dabei: Es waren jede Menge Quarktöpfe, Feta in Eimern und Rapsöl und großen Gefäßen dabei. Über einen Kassenzettel konnte der Imbissbetrieb ermittelt
    werden, der seine Abfälle in die Natur geworfen hatte.

    Viel Raum zur Spekulation bot ein Fund am Friedhof an der Preyerstraße. Am Rande des Parkplatzes waren Autoreifen, eine Tiefkühltruhe, eine Matratze, Elektrogeräte, Hausmüll und elf Kanister mit Resten von verschiedenen Flüssigkeiten im Gebüsch versteckt. Einer der Kanister war mit „Salzsäure“ beschriftet.
    Die Mülldetektive kümmern sich übrigens auch um „entführte“ Einkaufswagen, die mitten im Gebüsch oder auf Wegen stehen gelassen werden. 2017 wurden 160 Einkaufswagen wieder den verschiedenen Supermärkten gemeldet, damit sie aus dem Straßenbild verschwinden.

    Die mags-Mülldetektive haben in diesem Jahr unter anderem weit mehr als 310 Observationen durchgeführt und über 1.500 Stellen in Mönchengladbach überprüft, wo wilder Müll entsorgt wurde.
    Fast 800 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet, bei denen Bußgelder von über 160.000 Euro festgesetzt wurden.

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  • Totes Schaf in Papier-Container entsorgt

    Nach einer illegalen Entsorgung von Überresten eines Schafes haben die mags-Mülldetektive jetzt Personen ermittelt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
    Weitere Untersuchungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz laufen.

    Am Wertstoffcontainerstandort Viktoriastraße hatten zwei zunächst unbekannte Personen zwei schwere Müllsäcke in einem Papiercontainer entsorgt. Die mags-Mülldetektive waren zur Observation vor Ort und überprüften den Inhalt. Darin befanden sich die Überreste eines getöteten Schafes.
    Die Gesamtsituation sprach dafür, dass das Tier geschächtet wurde.
    Zusammen mit der Feuerwehr wurde der Kadaver sichergestellt und eingefroren, um untersuchen zu können, ob das Schaf ohne Betäubung getötet wurde. Das ist in Deutschland verboten.
    Die mags-Mülldetektive hatten bei der Entsorgung am Container einen jungen Mann und ein minderjähriges Mädchen beobachtet. Mit Hilfe des Auto-Kennzeichens konnten inzwischen die Personalien ermittelt und ein Bußgeldverfahren wegen illegaler Entsorgung von Tierkörperteilen eingeleitet werden.

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