Kolumne
In der kommenden Woche will der Stadtrat darüber entscheiden, ob es ein geändertes Müllkonzept in Mönchengladbach geben wird.
Nach der im Hauptausschuss vorgestellten Lösung durch die mags formiert sich Widerstand.
In den Haushalten wird heftig diskutiert, ob ein solches vorgestelltes Konzept für den Bürger einen erstrebenswerten Nutzen bringt. Alleine die Wirtschaftlichkeit kann nicht die versprochene große Lösung sein.
Auffällig ist auch der Umstand, dass die mags vorgibt, die Berufsgenossenschaft fordere die Einführung einer Rolltonne zum Schutze der Arbeiter. Wo war die Berufsgenossenschaft in den vergangenen Jahren mit einer solchen Schutzforderung?
Hat jemand die Arbeiter dazu befragt, dass einige ihren Arbeitsplatz dadurch verlieren könnten? Nein.
Dazu wird durch die mags nicht Stellung bezogen.
Politisch gehen zur Zeit die Bündnis Grünen auf die Barrikaden. Sie fordern zu Recht die Durchführung eines Ratsbürgerentscheides. Diesen hatten die GroKo-Parteien wohl zugesagt.
Viele ungelöste oder nicht beantwortete Fragen ergeben weiteren Beratungs- und Informationsbedarf.
Die Bürger wurden bisher nicht in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden, auch das hat Politik in Sonntagsreden zugesagt.
