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  • Glasfaser in Giesenkirchen und anderswo… –  Nachfragebündelung hat begonnen

    Glasfaser in Giesenkirchen und anderswo… –
    Nachfragebündelung hat begonnen

    Eine interessante Informationsveranstaltung gab es seitens der Deutschen Glasfaser am 3. August in den Räumen des Borussenstadions.
    Mehr als 100 Interessierte aus dem gesamten Stadtgebiet kamen und hatten viele Fragen mitgebracht.

    16-03-01-d-glasfaser-6125-2Mit interessanten Aussagen klärte Marco Westenberg (im Bild links) von der Deutschen Glasfaser seine Gäste auf.
    Insgesamt sollen in den nächsten zwei Jahren 28 Ortsteile und zwölf Gewerbegebiete in Mönchengladbach an das Glasfasernetz angeschlossen und mit der neuesten Version von Internet, dem IP6, das einen Zugriff auf nicht weniger als 50 Billiarden Internetadressen ermöglicht, versorgt werden.

     

    Allerdings ergaben sich auch Ungereimtheiten:
    So wies Marco Westenberg auf Gebiete hin, die nicht von der Deutschen Glasfaser beplant werden.
    Zum Beispiel in Giesenkirchen. Hier werden zwar die Gewerbegebiete versorgt werden, Privathaushalte jedoch lediglich in Giesenkirchen Nord (Nördlich der Zoppenbroicher Straße in Richtung Ruckes).
    Alle nicht in diesem Gebiet lebenden Bürger sind von der Planung ausgeschlossen, sie können schauen wo sie bleiben mit ihren schlechten Internetanbindungen. So war es nicht der großartigen Werbung zu entnehmen.
    Auf Nachfrage von MG-heute, ob es einen klaren, für jedermann verständlichen Plan auf Basis der Straßennamen des Plangebietes gebe, wurde kurzfristig ein solcher angekündigt. Bisher ohne Ergebnis.
    Auch mehrere E-Mails an die Deutsche Glasfaser mit Klärungsbitten wurden bisher nicht beantwortet.
    Scheinbar trifft die Aussage Westenbergs tatsächlich zu, nach der es die Deutsche Glasfaser nicht nötig hat
    um Kunden zu buhlen:“Wenn wir in einem Gebiet nicht erfolgreich mit unserem Angebot sind, gehen wir eben in ein anderes Gebiet“. Servicefreundlichkeit sieht anders aus.
    Einen Hoffnungsschimmer gibt es allerdings: beantragen in nicht geplanten Gebieten (Giesenkirchen Süd) mehr als 40% der Bewohner einen Glasfaseranschluß, so könnte die Deutsche Glasfaser eine neue Planung einleiten. Diese unternehmerische Freiheit habe er, erklärte Marco Westenberg ebenfalls.
    Vor Unterschrift unter einen Antrag/Vertrag sollte unbedingt auch das Kleingedruckte gelesen und hinterfragt werden.
    So steht dort beispielsweise unter 4. Rechtliche Hinweise:
    „Während der ersten 24 Monaten der Vertragslaufzeit gelten die Preise für das Glasfaserprodukt DGbasis und für den DG-Router zu Nachfragebündelungskonditionen, danach werden für das Glasfaserprodukt DGbasis 46,95 € monatlich und für den DG-Router 89,95 € einmalig berechnet.“
    Leider wurde dies so nicht erklärt.
    Bleibt zu hoffen, dass die Informationsveranstaltungen in den nachfolgenden Stadtgebieten keine Fragen offen lassen werden.
    Die Partner der Deutschen Glasfaser, die EWMG und die NEW AG könnten die Interessen der Bürger noch besser vertreten indem sie an besserer Aufklärung aktiv teilnehmen und nicht nur als Werbeträger agieren.
    Interessant auch: Alle städtischen Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet werden an das Glasfasernetz der Deutschen Glasfaser angeschlossen, dazu gehören alle Schulen, Kindergärten, Verwaltungsstellen etc., an dieser Stelle gibt es keine Planeinschränkungen.
    Die Nachfragebündelung für Giesenkirchen endet am 31.10.2016

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