Vorweg gesagt, alles was die Herren Reiners und Schnaß in der Ratssitzung am Mittwoch ihre Person betreffend beantragen, ist rechtens.
Lassen wir auch mal das Geschmäckle verursachende Ansinnen des Oberbürgermeisters, sich seine Redakteurszeit bei der RP auf die Dienstzeit anrechnen zu lassen, kurz beiseite.
„Transparenz“ war ein Credo der Politik, als das Volk an die Wahlurnen gerufen wurde.
Die Bürger sollten „beteiligt“ werden. Was ist davon geblieben?
Gibt es etwas zu verbergen, sollten wir Wahlvolk Argwohn hegen?
Unser Oberbürgermeister soll anständig bezahlt werden und auch seine Altersversorgung muß geregelt sein, bevor er in Pension gehen wird.
Herr Schnaß wird selbstverständlich zu beurlauben sein, sobald er in die neue Stadttochter wechselt.
Die „Nichtöffentlichkeit“ läßt Zweifel aufkommen, wirft ein unnötig zweifelhaftes Licht nicht nur auf die zwei Verwaltungsbeamten, die Verfahrensweise mit solchen bereits allseits bekannten Themen ist, die auf die gesamte Politik abfärbt.
Auch das Datenschutzgesetz verbietet keine „Öffentlichkeit“, wenn Beide dies wünschen.
Ja, der Geruch der „Hinterzimmerpolitik“ nimmt wieder zu.
Beide Herren könnten auf „Öffentlichkeit“ bestehen und sollten es auch tun.
