Schlagwort: Nobel Women’s Initiative

  • Heute: Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einen Streich

    Heute: Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einen Streich

    Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einmal – das gab es in der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ noch nie.
    Jetzt hat auch noch Rigoberta Menchú Tum aus Guatemala ihr Kommen bestätigt – nachdem schon Jody Williams aus den USA, Shirin Ebadi aus dem Iran, Mairead Maguire aus Nordirland und Tawakkol Karman aus dem Jemen zugesagt hatten. Der Auftritt des Quintetts dürfte in Deutschland einmalig sein. Die Frauen werden über ihre vielfältigen Aktivitäten berichten, aufzeigen, wofür sie kämpfen und weswegen sie ihre Nobelpreise bekamen. Sie folgen einer Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach.

    Die anschließende Diskussionsrunde moderiert RTL-Chef-Auslandskorrespondentin Antonia Rados, die seit 30 Jahren als Krisen- und Kriegsreporterin im Einsatz ist.

    Die vier Friedensnobelpreisträgerinnen, die am Abend des 15. Mai im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ auftreten, kommen aus einem weiteren Anlass in die größte Stadt am Niederrhein: Sie sind Teil der Nobel Women’s Initiative, die hier, ebenfalls auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach, ihre diesjährige große Konferenz mit insgesamt knapp 60 Teilnehmerinnen aus der ganzen Welt durchführt.

    Diskutiert und untersucht wird dabei stets ein zentrales Thema. In diesem Jahr geht es um die internationale Frauenbewegung, von der zurzeit auch in Deutschland wieder viel die Rede ist. In welchen Ländern leben wir heute eigentlich in einer geschlechtergerechten Gesellschaft? Welche Ziele hat die Emanzipation erreicht, welche sollen noch erreicht werden? Welche bekannten und neuen gesellschaftspolitischen Tendenzen wirken dem Streben nach Gerechtigkeit und Gleichheit entgegen, und wie kann man international und erfolgreich Widerstand leisten?

    Die Nobel Women’s Initiative besteht aus den sechs Friedensnobelpreisträgerinnen Jody Williams (Vorsitzende), Shirin Ebadi, Mairead Maguire, Rigoberta Menchú Tum, Leymah Gbowee und Tawakkol Karman. Ihre einwöchige Anwesenheit in Mönchengladbach fest zugesagt haben Jody Williams, Shirin Ebadi, Mairead Maguire und Tawakkol Karman. Die Zusage von Leymah Gbowee steht noch aus. Rigoberta Menchú Tum musste leider aus zeitlichen Gründen absagen.

    Mit ihrer Initiative zielen die Frauen darauf ab, den Bekanntheitsgrad des Friedensnobelpreises und den der einzelnen Mitglieder zu nutzen, um den Einfluss von Frauengruppen auf der ganzen Welt, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen, zu stärken und ihre Anliegen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu steigern.

    15. Mai 2017, 20 Uhr, „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“. Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach.
    Die Veranstaltung wird simultan ins Englische und ins Deutsche übersetzt.
    Tickets: 20 Euro, 25 Euro. Alle Tickets unter
    www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400,
    und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

     

    Hintergrund: Nobel Women’s Initiative

    Zu den sechs Gründerinnen der Nobel Women’s Initiative zählten 2006 neben Jody Williams, Shirin Ebadi, Rigoberta Menchú Tum und Mairead Maguire die 2011 verstorbene Wangari Muta Maathai und Betty Williams, die 2011 wegen anderer Verpflichtungen aus der Initiative ausschied. Leymah Gbowee und Tawakkol Karman stießen 2012 zur Initiative.

    Prof. Jody Williams, USA – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1997 für ihre internationale Kampagne zum Verbot von Landminen. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war sie 2015 zu Gast.

    Dr. Shirin Ebadi, Iran – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003 für ihren Einsatz zur Verbesserung der Menschenrechte im Iran. Erhielt als erste Muslimin den Friedensnobelpreis. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war sie 2009 zu Gast.

    Dr. h.c. Mairead Maguire, Nordirland – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1976 für ihren Einsatz als Mitbegründerin der bisher einflussreichsten Friedensbewegung Nordirlands, der Community of Peace People. Sie erhielt den Preis gemeinsam mit Betty Williams.

    Rigoberta Menchú Tum, Guatemala – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1992. Die bis dato jüngste Preisträgerin erhielt ihre Auszeichnung für ihren Kampf gegen die Unterdrückung der Maya-Völker. Sie selbst wurde als Quiché-Maya geboren, das ist die größte indigene Volksgruppe des Landes. 2007 bewarb sie sich um das Amt der Präsidenten von Guatemala, um anderen indigenen Frauen zu beweisen, dass dies möglich ist.

    Tawakkol Karman, Jemen – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2011. Sie war zu diesem Zeitpunkt mit ihren 32 Jahren der jüngste Mensch, der je den Friedensnobelpreis erhielt. Sie ist zudem die erste Jemenitin, die erste Araberin und die zweite Muslimin, die den Friedensnobelpreis erhielt. Die in ihrer Heimat als “ Mutter der Revolution” bekannte Tawakkol Karman wurde für ihren jahrelangen Kampf für die Menschenrechte und der Teilnahme von Frauen am Friedensprozess in Jemen ausgezeichnet. Die gewaltlosen Proteste, die sie organisierte, wurden Teil des Arabischen Frühlings 2011. Tawakkol Karman erhielt den Friedensnobelpreis zusammen mit Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee, beide aus Liberia.

    Dr. h.c. Leymah Gbowee, Liberia – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2011 für ihren Einsatz in einer Friedensbewegung von Frauen, die den Zweiten Liberianischen Bürgerkrieg 2003 beendete. Den Preis teilt sie sich mit Ellen Johnson Sirleaf, Liberia, und Tawakkol Karman, Jemen. Leymah Gbowee ist die zweite, Ellen Johnson Sirleaf die dritte Afrikanerin, die den Friedensnobelpreis erhielten. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war Leymah Gbowee 2012 zu Gast.

    www.nobelwomensinitiative.org

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  • Diese Gäste begrüßt der Initiativkreis Mönchengladbach 2017

    Diese Gäste begrüßt der Initiativkreis Mönchengladbach 2017

    Auch im nächsten Jahr sorgt der Initiativkreis dafür, dass Menschen mit internationaler Bekanntheit nach Mönchengladbach kommen. Herausragende Menschen, die vieles bewegt haben: Nobelpreisträger, Pioniere, begnadete Musiker, u.v.m.

    Für den Wandel: Eine einwöchige Konferenz der Nobel Women’s Initiative – die Initiative der sechs Friedensnobelpreisträgerinnen Jody Williams, Shirin Ebadi, Mairead Maguire, Rigoberta Menchú Tum, Leymah Gbowee und Tawakkol Karman. Bislang haben ihr Kommen schon fest zugesagt: Shirin Ebadi, Mairead Maguire, Tawakkol Karman.

    Im Laufe der Woche, die sie in der Stadt verbringen, werden die Friedensnobelpreisträgerinnen zahlreiche interne Workshops und Treffen durchführen, sich mit anderen Persönlichkeiten austauschen, Sightseeing-Touren unternehmen und natürlich am Abend des 15. Mai 2017 zu ihrem Publikum in der Kaiser-Friedrich-Halle bei der Veranstaltung „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ sprechen.

    Die Initiative hat sich bei der Ortswahl ihrer Jahreskonferenz 2017 für Mönchengladbach entschieden. Der Grund: Shirin Ebadi, Jody Williams und Leymah Gbowee waren im Rahmen der Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ bereits bei uns zu Gast. Sie fühlten sich so gut aufgenommen, dass sie nicht lange überlegen mussten, als der Initiativkreis Mönchengladbach ihnen die Stadt als Austragungsort ihrer Konferenz 2017 anbot.

    Die Nobel Women’s Initiative ist eine Initiative der sechs oben genannten Friedensnobelpreisträgerinnen. Sie zielt darauf ab, den Bekanntheitsgrad des Preises und den der einzelnen Mitglieder zu nutzen, um den Einfluss von Frauengruppen auf der ganzen Welt, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen, zu stärken und ihre Anliegen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu steigern.

    Hintergrund: Nobel Women’s Initiative

    Zu den sechs Gründerinnen der Nobel Women’s Initiative zählten 2006 neben Jody Williams, Shirin Ebadi, Rigoberta Menchú Tum und Mairead Maguire die 2011 verstorbene Wangari Muta Maathai und Betty Williams, die 2011 wegen anderer Verpflichtungen aus der Initiative ausschied. Leymah Gbowee und Tawakkol Karman stießen 2012 zur Initiative.

    Für Weltrekorde geschaffen: Fliegender Wissenschaftler

    Test flight Pilot equipementDie nach den „Nobelpreisträgern“ beliebteste Serie des Initiativkreis ist „Pioniere der Welt in Mönchengladbach“. 2017 gibt es ein Wiedersehen mit dem weltbekannten Pionier Dr. Bertrand Piccard. Er war bereits 2009 bei uns zu Gast. Da hatte er die Welt gerade in einem Heißluftballon umrundet. Das gelang ihm nun erneut, diesmal in einem speziell dafür gebauten Solarflugzeug, Solar Impulse. Er ist damit der erste Mensch der Welt, der diese in einem Ballon und in einem Solarflugzeug umrundete. In seinem Ballon startete Dr. Bertrand Piccard am 1. März 1999 mit dem Breitling Orbiter 3 in der Schweiz und landete nach 45.755 Kilometern Fahrt am 21. März 1999 in der Wüste Ägyptens. In 19 Tagen, 21 Stunden und 47 Minuten schaffte er die erste Weltumrundung ohne Zwischenlandung. Von 2015 bis 2016 unternahm der Schweizer Arzt, Psychiater, Pilot, Abenteurer und Referent gemeinsam mit einem Copiloten die Erdumrundung in einem Solarflugzeug. Dieses Flugzeug startete am 9. März 2015 und landete erfolgreich nach mehreren Flugetappen am 26. Juli 2016. Dr. Bertrand Piccard bezeichnet mit Solar Impulse nicht nur seine Solarflugzeuge, sondern sein gesamtes Flugzeugprojekt, das zum Ziel hat, eine Kommunikationsplattform für neue technische, ökologische und ökonomische Wissenschaften zu errichten.
    Termin der Veranstaltung: 27. Juni 2017

     

    Für die Zukunft: Zwei Konzertabende mit insgesamt mehr als 150 jungen Künstlern

    joseph-moog_thommy-mardoEr ist erst 29 Jahre alt und wurde schon bei den Gramophone Classical Music Awards zum Nachwuchskünstler des Jahres 2015 gekürt: Joseph Moog. Der Young Steinway Artist ist zweifacher Preisträger des International Classical Music Award (ICMA). Er spielt seine Recitals in Konzertsälen auf der ganzen Welt. Bei uns tritt der Pianist und Komponist in der Konzertreihe „Solisten und Orchester der Welt in Mönchengladbach“ mit Interpretationen von Haydn, Chopin, Reger und Liszt auf.
    Termin der Veranstaltung 2017: 29. März, 20 Uhr

     

     

    ©Lea-LetzelSie kommen mit mehr als 150 Musikerinnen und Musikern: das Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen sowie 80 Mitglieder des Mädchen- und Knaben-Chors des Kölner Doms. Sie alle musizieren gemeinsam, bevor das Orchester seine Auszeichnung als „Rising Stars 2017“ erhält. Der Förderpreis „Rising Stars Mönchengladbach“ wurde vom Initiativkreis Mönchengladbach 2006 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kulturstiftung EUROPAMUSICALE ins Leben gerufen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an herausragende europäische Nachwuchsmusiker verliehen.
    Termin der Veranstaltung 2017: 02. November 2017, 20 Uhr

    Für die Kinder: Neues aus dem Labor

    ©MGMGTraditionell schnell ausgebucht sind auch unsere Kinderveranstaltungen. 2017 bieten wir eine Wissenschaftsshow für Schülerinnen und Schüler an: Die „Physikanten & Co.“ geben sich die Ehre. Die Truppe liefert nun schon seit 16 Jahren spektakuläre Physik- und Wissenschaftsshows, für die sich schon mehr als 780.000 Zuschauer begeistert haben. Die Physikanten treten bei Firmenveranstaltungen auf, bei Konferenzen, Messen und in Schulen. Für Wissenschaftssendungen im Fernsehen konzipiert, baut das Team um Dipl.-Phys. Marcus Weber spektakuläre Experimente für die Fernsehsendungen „Galileo“ oder „Frag doch mal die Maus“.
    Die Schulen erhalten für die Shows in Mönchengladbach Anfang 2017 ihre Anmeldeunterlagen.
    Kinderveranstaltung 2017: 30. Mai 2017, 9 Uhr, 11 Uhr, 13 Uhr

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