Schlagwort: Rentenpolitik

  • BDH begrüßt Rentendebatte

    BDH begrüßt Rentendebatte

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. sieht in der Debatte um die Rentenpolitik einen wichtigen Diskursvorstoß auf einem fundamentalen gesellschaftlichen Themenfeld.

    Es sei Zeit, dass die Parteien ihre Positionen klärten und deutlich machten, was die Bürger in den kommenden Jahren in der Rentenpolitik zu erwarten hätten, so die Vorsitzende des Verbands, Ilse Müller:
    „Wir begrüßen den Vorstoß des Bundesfinanzministers zur Stabilisierung des Rentenniveaus bis zum Jahre 2040. Es ist richtig, die rentenpolitische Grundsatzdebatte bereits jetzt und nicht erst im Wahlkampf wieder aufzunehmen. Es gilt, das Verhältnis der Generationen in Zeiten der Alterung unserer Gesellschaft auf ein stabiles Fundament zu stellen sowie die komplexen Fragen der allgemeinen Rentenauskömmlichkeit, sozialen Gerechtigkeit und Mindestsicherung auszutarieren. Die Schwierigkeit des nötigen Diskurses zeigt, dass hitzige Wahlkampfdebatten im Vierjahresturnus zur Klärung der unterschiedlichen Positionen nicht genügen. Eine transparente öffentliche Debatte, klare Positionierungen unter den Parteien, sind auf diesem Politikfeld wichtiger denn je. Zur langfristigen Stabilisierung der Rentenkassen werden sich moderate Steigerungen der Beitragssätze nicht vermeiden lassen. Auch hier muss sich die Politik ehrlich machen. Die stärkere Integration der Rentenversicherung, die zu einer allgemeinen Bürgerversicherung umgewandelt werden könnte, um dem Anspruch einer solidarischen Rentenfinanzierung zu genügen, dürfte ein schwieriger Schritt sein, ist aber auf dem Weg zur Rentensicherung unverzichtbar.“

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  • BDH: Rententhema nicht populistisch ausschlachten

    BDH: Rententhema nicht populistisch ausschlachten

    Der offene Disput um die Weichenstellungen der Rentenpolitik in Deutschland entwickelt sich zusehends zu einem zentralen Diskussionsstrang im anstehenden Wahlkampf. „Es ist richtig, die Rentenpolitik zu einem Schwerpunktthema des kommenden Bundestagswahlkampfs zu machen. Die Frage der Generationengerechtigkeit zählt zweifellos zu den sozio-ökonomischen Bruchkanten unserer alternden Gesellschaft und verträgt einen intensiven Diskurs aller politischen Akteure und Interessenvertretungen“, findet Ilse Müller, Vorsitzende des Sozialverbands BDH Bundesverband Rehabilitation e.V.

    Selbstverständlich müsse allerdings ein Konsens darüber herrschen, das Rententhema nicht populistisch auszuschlachten, so Müller. Die Fakten über Kaufkraft und Zinsentwicklung, über Vermögensverteilung und Beitragsentwicklung gehörten ungeschönt und transparent auf den Tisch. Nur so könne sich der Bürger ein Bild von der Lage der Rente in Deutschland machen. „Aus unserer Sicht lassen weder der Status Quo der Rente, noch die prognostizierte Entwicklung der gesetzlichen Rentenniveaus ein „Weiter so“ der Politik zu. Die Zahl der Empfänger von Grundsicherungsleistungen steigt von Jahr zu Jahr, während das Rentenniveau systematisch abgesenkt wird. In diesem Umfeld wirkt der Trend zu prekärer und atypischer Arbeit weiter wie ein Brandbeschleuniger für die um sich greifende Altersarmut. Das kann nur bedeuten, mit einer um Selbstständige und Beamte erweiterten Rentenbasis und moderat steigenden Rentenbeitragssätzen Grundsicherungsleistungen anzuheben und das Rentenniveau auf dem jetzt erreichten Leven einzufrieren. Bewegt sich die Rentenpolitik weiter in die eingeschlagene Richtung, bedeutet das Altersarmut per Gesetz“, warnt Müller. Die Rentensäule der privaten Vorsorge könne das Problem nicht lösen. Zudem sei das Scheitern der Riester-Rente absehbar gewesen, so Müller. Private Altersvorsorge verkomme angesichts dauerhaft niedriger Zinsen und prekärer Jobs zunehmend zu einer politischen Chimäre, an die bald niemand mehr glaube.

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  • Rentenpolitik: Wirtschaft muss auf Ältere zugehen

    Rentenpolitik: Wirtschaft muss auf Ältere zugehen

    BDH LogoDer BDH Bundesverband Rehabilitation wünscht sich angesichts der Kritik der Wirtschaft an der Rente mit 63 eine Diskussion über altersgerechte Beschäftigungsverhältnisse.
    Ziel müsse es sein, ältere und junge Beschäftigte zusammenzubringen. Dazu sei es nach Ansicht der Verbandsvorsitzenden Ilse Müller nötig, Erwerbsmöglichkeiten auch während des Rentenbezugs zuzulassen und bislang gültige Verdienstgrenzen aufzugeben:
    „Die Möglichkeit, nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen zu können, ist ein Baustein rentenpolitischer Gerechtigkeit. Diese Beitragszahler haben ihren Anteil an der Stabilisierung der Sozialversicherung über einen sehr langen Zeitraum geleistet und verdienen ihren Ruhestand. (mehr …)

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  • Dieser Kurs der Rentenpolitik muss in eine Sackgasse führen – Kurswechsel gefordert

    Dieser Kurs der Rentenpolitik muss in eine Sackgasse führen – Kurswechsel gefordert

    Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband RehabilitationAltersarmut zählt nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation zu den bedrohlichen sozialen Ungerechtigkeiten und politischen Fehlentwicklungen unserer Tage.
    Eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zur persönlichen Renteneinschätzung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer macht deutlich, dass der derzeitige Kurs der Rentenpolitik in eine Sackgasse führen muss.
    (mehr …)

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