Schlagwort: „Ruhestand“

  • Aktiv im „Engagierten Ruhestand“

    Aktiv im „Engagierten Ruhestand“

    Lange Jahre war Andreas Stumpf aus Willich bei der Telekom angestellt. Als Beamter im Postnachfolgeunternehmen hatte er im vergangenen Jahr die Möglichkeit, vorzeitig in den Ruhestand entlassen zu werden.

    „Nach fast vierzig Jahren bei der Telekom bekam ich das Angebot aus dem Konzern auszuscheiden, allerdings mit der Auflage, 1000 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit innerhalb von drei Jahren nachzuweisen,“ erklärt er das Konzept des Engagierten Ruhestandes bei der Telekom.

    „Über eine Beilage in unserer Tageszeitung bin ich auf den VSR-Gewässerschutz aufmerksam geworden. Dort wollte ich unser Brunnenwasser testen lassen. Auf der Internetseite des Vereins habe ich dann erfahren, dass man dort auch ehrenamtlich helfen kann“, so Andreas Stumpf weiter. Als frischgebackener Pensionär fasste er schnell den Entschluss, die gemeinnützige Umweltschutzorganisation tatkräftig zu unterstützen. „Da ich mich schon seit vielen Jahren für die Natur, den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit einsetze, ist eine Tätigkeit für den Gewässerschutz für mich genau das Richtige“, bekräftigt er seine Entscheidung.

    Der VSR-Gewässerschutz sucht jedes Jahr von Mai bis Oktober ehrenamtliche Helfer, die Teil des Teams an den Informationsständen werden wollen. Andreas Stumpf hat die Wahl, bei welchen Einsätzen er dabei sein will: entweder Tagestouren in verschiedenen Städten der Region mit Start und Ende in Geldern oder Mehrtagestouren im gesamten Bundesgebiet.

    Einige Tagestouren hat der engagierte Ruheständler im vergangenen Jahr bereits mitgemacht. Vorkenntnisse brauchte er nicht mitbringen – es wurde im Team gearbeitet und eine intensive Einarbeitung war gewährleistet. Auf die längeren Fahrten mit dem Labormobil freut sich Andreas Stumpf in diesem Jahr: „Mir macht diese Arbeit, speziell mit den hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen, sehr viel Spaß und ich freue mich schon auf die neuen Termine.“ Bei den längeren Fahrten wird Andreas Stumpf den Projektleiter Harald Gülzow an den Informationsständen unterstützen. Diese Touren starten in der Regel Sonntag-Nachmittag und enden am Mittwoch.

    Nachts steht dem Ehrenamtler der mitgeführte Wohnwagen zur Verfügung – gekocht und gegessen wird dann gemeinsam im Team.
    An den zahlreichen Informationsständen können die Umweltschützer Bürgern aufzeigen, wie wichtig der Gewässerschutz ist. Da am Infostand auch Untersuchungen für Brunnenwasser anboten werden, ist dieser regelmäßig sehr gut besucht. So können die Mitglieder des VSRGewässerschutz viele Menschen erreichen und über Belastungen aufklären. Die Messwerte vom eigenen Brunnen verdeutlichen dem Einzelnen die Notwendigkeit des Schutzes von Grund- und Oberflächenwasser.

    Die VSR-Gewässerschutz aus Geldern würde sich auch in diesem Jahr über weitere Unterstützung engagierter Menschen freuen. Gestartet wird im Mai 2021 – es warten interessante Tätigkeiten auf Sie! „Ein Ehrenamt für alle, die sich für die Natur und den Umweltschutz engagieren wollen!“ ermutigt Andreas Stumpf andere Ruheständler, die sich aktiv engagieren möchten. Erste Informationen zu den Möglichkeiten des Ehrenamtes beim VSR-Gewässerschutz erfahren Sie auf der Internetseite der Umweltschützer unter https://www.vsrgewässerschutz.de/mitmachen/.

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  • Fachbereichsleiterin Annette Kerkes-Grade ist in den Ruhestand getreten

    Fachbereichsleiterin Annette Kerkes-Grade ist in den Ruhestand getreten

    Nach 14 Jahren als Leiterin des Fachbereiches Umweltschutz und Entsorgung, der im Februar in Fachbereich Umwelt umbenannt wurde, ist die leitende Stadtbaudirektorin Annette Kerkes-Grade in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Nach dem Studium der Landespflege in Hannover war sie bundesweit tätig unter anderem in den Kreisen Ammerland und Wesel sowie in den Städten Mannheim und Aachen. Sie engagierte sich in verschiedenen Gremien, so etwa „Frauen in der Stadtplanung“ beim deutschen Städtetag und bei der Gartenamtsleiterkonferenz GALK.

    Mit rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bearbeitete sie ein breites Aufgabengebiet, das vom Umweltschutz über Wasser und Abwasser, Landschaft und Braunkohle bis Abfall und Stadtreinigung, Immissionen und Altlasten reichte. Als herausragend bezeichnet sie rückblickend die Renaturierung des Bungtbaches: „Das ökologisch wertvolle Projekt ist dank einer hervorragenden Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden sehr gut gelungen“, so Annette Kerkes-Grade. „Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit dem Niersverband beim Masterplan Niersgebiet, der eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität und Erhaltung der Tierwelt zum Ziel hat“, ergänzt sie.

    Als besonders herausragend sieht sie den Zusammenschluss der Tagebaurandgemeinden zum Informellen Planungsverband. „Die von den Auswirkungen der Braunkohle betroffenen Kommunen nutzen auf besondere Weise ihre Chance, Perspektiven für die Zukunft zu schmieden. Dazu zähle ich auch den Dorfentwicklungsplan Wanlo, der eine Art Masterplan für den Klimaschutz ist“, unterstreicht die Diplom-Ingenieurin, die stets dafür warb, dass Umweltbelange generell frühzeitig in der Planung von Bauvorhaben berücksichtigt werden.
    (pmg)

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  • Klaus Cörstges: Dank und Anerkennung zum 40. Dienstjubiläum

    Klaus Cörstges: Dank und Anerkennung zum 40. Dienstjubiläum

    2015_40jährigesDienstDie Urkunde des Landes Nordrhein-Westfalen ist sehr schlicht gehalten, doch der Inhalt bestätigt, dass Klaus Cörstges bereits seit 40 Jahren seine Dienstzeit dem Land NRW zur Verfügung gestellt hat.
    Angefangen hat er 1975 als (damals mit 22 Jahren jüngster) Ingenieur (Architektur) beim „Finanzbauamt Mönchengladbach“ in der damaligen Wallstraße, die später in Viersener Straße umbenannt wurde.
    Die ersten Aufgaben waren die Planung von einigen Gebäuden für die brit. Streitkräfte im JHQ und in Brüggen/Bracht.

    Die Arbeitsstelle blieb im wesentlichen in Mönchengladbach, die Bezeichnungen der Dienststellen wandelten sich zum „Staatlichen Bauamt“ und später zum „Bau- und Liegenschaftsbetrieb“ des Landes .

    Zwischenzeitlich arbeitete er auch im Landesbauministerium (während des 25-jährigen Dienstjubiläums mit besonderer Ehrenurkunde) in Düsseldorf, später auch auf dem Gelände des Flugplatzes in Elmpt.

    Die Britischen Steitkräfte waren immer der „Schwerpunkt“, aber auch Aufgaben für die Bundeswehr, die Finanzverwaltung, Gerichte und zuletzt noch für die Bundespolizei am Flughafen in Düsseldorf.

    Als er mit 55 Jahren einen Altersteilzeitvertrag abschloß, ahnte noch niemand, dass 2013, als er aus dem aktiven Dienst ausschied, auch die brit. Dienststellen Mönchengladbach verlassen würden.
    So bestand eine seiner letzten Aufgaben darin, die Abwicklung des JHQ zu begleiten.
    Dank der vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten wurde es kein „Ruhestand“ , sondern die Aktivitäten wurden mehr – jetzt auch zunehmend in die „Tageszeit“ verlegt.

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