Unerwartet und unverständlich da ohne Begründung für die Öffentlichkeit (Transparenz) wurde in der heutigen Ratssitzung das aktuell hochgehandelte Thema: „Aufnahme von Flüchtlingen in der Stadt Mönchengladbach nach dem Beispiel der Initiative der Städte Düsseldorf, Köln und Bonn“ nicht beraten und darüber abgestimmt.
Die SPD hatte dazu einen Beschlussentwurf eingebracht mit dem Tenor „wir brauchen eine Europäische Lösung“ und weiter mit der Feststellung: „Mönchengladbach wird auch in Zukunft Flüchtlinge aufnehmen“.
Diese Ankündigung, diese Beratungsvorlage führte zu einer ungeplanten Sitzungsunterbrechung in der Ratssitzung, CDU und SPD berieten unter Ausschluss der Öffentlichkeit und kamen zu dem Schluss, sie wollten den Koalitionsfrieden nicht gefährden, das Thema wurde ohne weitere Beratung in den Sozialausschuss geschoben.
Man wollte Zeit gewinnen und zumindest die SPD erhielt das Stigma des Umfallers. Es wird bis zur Sitzung des Sozialausschusses am 20. September eine von beiden Koaltionären tragbare und genehmigungsfähige Lösung gesucht werden.
