Mehr muss man nicht sagen, um gefühlte 5.000 Menschen ( mindestens) in Bewegung zu setzen.
Dieser Markt der im Frühjahr und im Herbst einen enormen Anklang findet, ist auch ganz besonders.
Altes, Kuriositäten, kunterbuntes Sammelsurium, Omas Lederhandschuhe, alte Kostbarkeiten aus der Ecke einer Schreinerei, Fonduesets, Vinyl und Schellak, Livemusik, alles was man anziehen kann, alles womit Gross und Klein spielen können, ein Stückchen Paradies in Form von Zwiebelkuchen, heute früh um 5:00h gebacken, Tiramisu, Kaffee, erlesene Weine, Hüte aus Stroh und Filz. „Stehrümkes“ en masse. Und alles aus Kellern und von Dachböden.
Über allem auch diesmal wieder ein unwiderstehlicher Herbsthimmel at its best.
Menschen vieler Sprachen und Hautschattierungen, die sich freundlich, witzelnd , offensichtlich gerne begegnen. Es ist in der Tat nicht einfach, nicht an jedem Stand oder auch dazwischen, in ein Gespräch zu geraten und „hängenzubleiben“, Gedanken auszustauschen , sogar zu phlisosophieren.
Gekauft wird auch.
Friedlich, freundlich, fröhliches Miteinander von „Normalos“, Originalen, Freaks und „schrägen Typen“. Dorthin beim nächsten Mal ganz bestimmt wieder. Mag dieses Viertel so wie es ist erhalten bleiben.
für diesmal, so hoffen sicher alle, die in der Zeit vom 17.08.-01.09.2018 die Turnierwiese am Schloss Rheydt besuchten, um sich einen Abend der Sonderklasse zu gönnen.
Gestern nun, war es leider schon wieder Zeit für den Schlussakkord dieses äußerst beliebten Musikereignisses.
Diesen Schlußpunkt setzten:
Günter vom Dorp mit „Fun and Friends“; Nadine Stapper, Gesang; „Stimmlich“ Chor (Sängerin: Nadine Stapper), Rob Sure, Gesang und Gitarre; Sebastian Brüggemann, Gesang und Gitarre; Jugendsinfonieorchester Mönchengladbach unter Leitung von Christian Malescov.
Den Auftakt gestalteten die Jugendsinfoniker kein bisschen adagio. Wie ein Startschuss klang „eye of the tiger“ über das erwartungsvolle Rund. Und das Publikum hatte so darauf gewartet, daß er startet, der Abend, den sie von Herzen lieben. Deshalb musste v. Dorp „everlasting love“ auch schon nicht mehr alleine vortragen. Unüberhörbare Unterstützung der Besucher war da, den ganzen Abend, bei fast jedem Beitrag.
Besonders hervorzuheben ist Nadine Stappers „river deep, mountain high“.
„N’oublier jamais“, die bekannte Ballade, mit spürbarem Herzblut von Rob Sure gesungen, stand dem in nichts nach.
Still wurde es bei Stimmlich/Stappers „only time“. So besonders berührend.
Stimmewaltig von v. Dorp, „a whiter shade of pale“, war keine Konkurrenz “ sondern zu Sure’s „sound of silence“, ein weiterer Herzöffner.
Überraschung auf den Gesichtern, als die Sinfoniker ohne Vorwarnung in schmeicheldem Dreivierteltakt aufspielten, um alle Besucher nach raffiniertem Wechsel plötzlich mit Elan zu Tom Jone’s „Delilah“ zu schicken.
Dieselbe Verblüfftheit gleich bei den ersten Takten der Grieg’schen Morgenstimmung, die so herrlich logisch und ergreifend in „here comes the sun“ mündete, seelenvoll von v.Dorp präsentiert.
Als special guest Adriano Celentano mit „una festa sui prati“? Auch kein Problem
Günter vom Dorp hatte bei der Begrüßung gesagt:“ Ich will heute all eure Emotionen. Ihr seid unser Feuerwerk“. Wenn ihm das für den Abend ein Herzenswunsch war, dann ging der schon Eingangs in Erfüllung. Was erlebten die Interpreten von ihrer Position aus? Lachende, strahlende Gesichter, singende, tanzende Menschen, sich wiegende Körper, winkende, schwenkende Arme, sicher auch das eine oder andere Taschentuch. Was hörten und sahen die Zuhörer? Musik und Rhythmen, die sie lieben, die ihnen vertraut sind. Akteure, die alles gaben und das Beste erreichten, die Herzen aller, die gekommen waren.
Es wäre nicht der Abend mit „Fun and Friends“ gewesen, ohne „music was my first love“, ersehnt, erwartet.
Wie immer, versäumte v. Dorp es nicht, während des Programmes innezuhalten, um an die zu erinnern, die nicht mehr mit im Team sein können und auch an die, die in vielen Herzen und Gedanken mit zum Konzert gebracht worden waren. „Früher war nicht alles besser, aber es ist einfach gut, noch hier zu sein.“
Herzlicher Dank für ihn selber kam aus den Reihen seiner Musikerkollegen. Und der ist mehr als gerechtfertigt. Günter vom Dorp, Vater, Leben und Seele des Musiksommers, der 2018 im zwölften Jahr stattfand. Nicht nur der gerade erlebte Abend, das gesammte Festival ist eine Zeit der Superlative.
Dank auch von dieser Stelle einem Mann, der soviele Menschen glücklich macht. Mögen ihm seine unfassbare Energie, Gesundheit, Leidenschaft und das eingebettet sein in seine große, sich nahestehende Musikerfamilie erhalten bleiben. Dank auch an alle, die in irgendeiner Form an ihrer Stelle zum Gelingen des Ganzen beitragen. Vom „Parkleitsystem“ bis zur Bühnentechnik.
Auf Wiedersehen in Gesundheit, bis zum nächsten Mal.
Wohlgefüllte Turnierwiese des Schlosses Rheydt mit erwartungsvollem Publikum, unter einem Himmel, der sich zur Dämmerung neigt.
Wenn dann von der Bühne kraftvoll, mit Temperament, die Ouvertüre zu Franz von Suppé ’s “ Leichte Kavallerie“ die Zuhörer sofort in ihren Bann schlägt, dann sind sie da:
Die Niederrheinischen Sinfoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Mihkel Kütson.
Bestbekannte, äußerst beliebte, großartige Gäste auf der Bühne, die seit zwölf Jahren den Kultursommer in Mönchengladbach so besonders bereichern.
DER Solist des Abends ohne Zweifel Simon Höfele, Trompete. Aber nicht einfach ein Trompeter, sondern ein 24 jähriger junger Mann, der schon gespielt hat im Tonhaus Zürich, im Bonner Beethoven Orchester, in Mailand, in Turin, und last but not least mit den Shanghai Phliharmonic’s.
Neben anderen bemerkenswerten Auszeichnungen, nennt er den Sonderpreis „U 21“ des ARD sein Eigen. Wohin seine Musikerreise ihn noch führen wird, darf man mit Interesse verfolgen.
Das fantastische Zusammenspiel von Orchester, Solist und Dirigent, bescherte dem Publikum einen Abend klassischer Höhepunkte.
Programm
Eine Variation aus Bellinis „Norma“, über 80ig mal von der unvergesslichen Callas gesungen, von Simon Höfele auf der Trompete zu hören, gehört absolut zu den ganz besonderen Erlebnissen.
Es würde den Protagonisten des Abends nicht gerecht, jetzt nur Titel aufzulisten und das eine oder andere Stück hervorzuheben. Der Leser mag einen Blick auf das Programm werfen, um zu sehen, womit das Publikum beschenkt wurde. Dann allerdings fehlt ihm das Erleben. Das Erlebnis des Hörens und Sehens. Erleben wie das Orchester bei einem Beatles Medley zum first class Bigband Sound wechselt und dabei nichts von seiner Strahlkraft einbüßt: Faszinierend.
Je nach Titel schmeichelte die Musik, neckte, war zart bis fragil, weich, liebevoll, frech, aber auch temperamentvoll und überwältigend dynamisch.
Und vor den Musikern ein Mihkel Kütson, voller Elan, dem der Rhytmus aus der Tiefe seines Körpers zu kommen schien, der es immer wieder verstand, mit charmanter Handbewegung das Publikum nicht sich selber zu überlassen.
Künstler in Hochform. Welch ein Segen für die zahlreichen Musikliebhaber. Mit Applaus wurde nicht gespart. Wer dabei war wunderte sich nicht, daß der auch nach der zweiten Zugabe nicht abebbte. Wenige Minuten vor 23:00h mussten die Vielen auf der Turnierwiese einsehen, daß jede Darbietung einmal zu Ende ist und traten erfüllt von den großartigen Klängen eines grandiosen Abends den Heimweg an.
Musikalisch gefühlvoll in Stimmung gebracht, wurde das Publikum durch das deutsche Folk-Duo „Greenbird“.
Günter vom Dorp war es danach ein Anliegen, dem Schirmherrn der Sommermusik, OB Hans Wilhelm Reiners, anlässlich des Beginnes der mittlerweile zwölften Veranstaltungsreihe, auf der Bühne persönlich seinen Dank für die Unterstützung auszudrücken.
Voice-Song-Sound-Light Event dank Albert Hammond.
„Down by the river“ hatte er es, vor Allem, nachdem er überzeugend versicherte: „Everything I want to do…“. Albert Hammond sein Publikum.
Der beliebte Künstler, nicht mehr zwanzig , rockte die Bühne zwei Stunden ohne Pause. Gitarrensolo, Stimme und Stimmung, mal soft mal hot, englisch, spanisch. Meisterliches vom Meister auf die Bühne gebracht. Und nicht nur da. Ein Abstecher von der Bühne ins Publikum, shake hands, Umarmung, Handküsse durch die Reihen der Turnierwiese, das hatte hier so noch niemand erlebt.
Mit verbindenden Worten zwischen den Songs, holte Hammond sein Publikum emotional noch näher zu sich heran. Ein Publikum, das hören wollte, dass „it never rains in Southern California“ und dabei an „good old days“ erinnert werden mochte. „When I need you“, ließ jedem Fan Herz und Mund übergehen. „One moment in time“, war auch dieser Abend, mit SzenenappIaus und standing ovations. One moment in time, der noch lange nachwirken wird.
Am Ende noch ein Dank an die Feuerwehr, die nach einem Totalausfall des Stromes auf dem gesammten Parkbereich mit Einsatzfahrzeugen dafür sorgte, dass alle Besucher zu ihren PKW finden und unversehrt die Heimfahrt antreten konnten.
Etwas blass war das Abschlussfeuerwerk, allerdings lag das nicht an schwächelnder Pyrotechnik, sondern an dem atemberaubenden Programm, mit dem die Künstler über drei Stunden die Bühne rockten. Mit Balladen, rockig, soulig, jazzig, zart. Kurz, die gesamte emotionale Klaviatur mit all‘ ihren Möglichkeiten und Nuancen.
Die Künstler, die die Besucher beglückten, bewegten, unterhielten, mitrissen:
Fun and Friends, Stimmlich, Jugendsinfonieorchester Mönchengladbach unter Leitung von Christian Paul Malescov.
Nadine Stapper überzeugte nicht nur als vielseitige Gesangsinterpretin, sondern moderierte mit Günter vom Dorp eine, vor Allem musikalische Reise, durch seine nunmehr 50 Jahre Bühnenleben mit und für Musik.
Wer sich immer schon gefragt hat, aus welcher Quelle vom Dorp eigentlich seine faszinierende Energie und schier unerschöpfliche körperliche wie kreative Kraft schöpft, hörte gestern die Antwort aus seinem Mund. „Das muss raus, was da drin ist.“ Und wo hat diese grosse Woche für Mönchengladbach ihre Wurzeln? “ Ich wollte sowas einfach machen.“ Und dass Musik und Rhythmus ihn wirklich zu sprengen scheinen, zeigte er dann auf eindrucksvolle Weise in dem Programm, das dann ablief.
Unerwähnt darf aber keiner der Künstler bleiben. Wer würde bei Nadine Stappens Darbietung von „A woman in love“, nicht tief berührt sein. Wer nicht Gänsehaut bekommen bei, von Sebastian Brüggemanns virtuosem Gitarrensolo: „Wonderful land“ ( Shadows)
Joe Cocker brachte: „With a little help“ anders als Rob Sure. Besser? Grossartige Perfomance.
„Moonlight shadow“? „Give me love“? „Penny Lane“? Und über, unter, hinter allem, immer die Jugendsinfonie und „Stimmlich“. Ein kleines Orchesterproblem wurde gemeinsam wegimprovisiert. Dieser winzige Moment zeigte mehr als deutlich, dass da eine grosse Musikfamilie auf der Bühne agierte, in der der Eine den Anderen auffangen kann. Ein inniges Miteinander.
Titel und Interpreten einfach aufzählen? Das würde keinem wirklich gerecht. Alles auflisten, sprengte hier den Rahmen. Wieder einmal ein unvergesslicher Abend, gegen dessen Ende Günter vom Dorp für ein klares Statement berechtigten Applaus bekam. Es gebe so einige Idioten auf dieser Welt, denen sicherlich eine Ecke für Musik im Herzen fehlt. Und keiner von uns möge sich auf den Weg begeben, auf den sie uns setzen wollen. Stehen wir zusammen.
Als Zugabe das von allen erwartet und erhoffte „Music was my first love“.
Möge allen, die in das Gelingen dieses Abends, dieser Woche, Kraft und Zeit eingesetzt haben, Gesundheit und Freude nicht verlorengehen. Sodass im nächsten Jahr wieder ein Günter vom Dorp, namens Quecksilber, mit allen anderen Akteuren soviele Menschen glücklich auf den Heimweg schickt. DANKE an alle Beteiligten.
Dass das so ist, erzählt Günter vom Dorp berechtigterweise stolz zur Begrüssung des grossen Publikums auf der Turnierwiese des Schlosses Rheydt. Opening eines Abends mit den Niederrheinischen Symphonikern, unter dem Motto „Ein Sommernachtstraum“
Was vor elf Jahren mit einer Idee und einer leisen Hoffnung auf Zukunft begann, ist längst eine feste Grösse in Mönchengladbachs Kulturszene geworden, die alljährlich viele tausend Besucher anzieht.
Was unter dem Dirigenten Diego Martin-Etxebarria, für den dieser Abend gleichzeitig auch sein Debüt am Theater Krefeld – Mönchengladbach war, geboten wurde, war aller Hörenehren wert.
Julia Danz – Sopran
Agnes Thorsteins – Mezzosopran
Alexander Liu – Tenor
Shinyoung Yeo – Bass-Bariton
Das waren die Stimmen, die in wunderbarer Harmonie mit dem Orchester, dem Abend seinen Zauber verliehen.
Liebe, Lust und Leidenschaft schwangen sich von herrlichen Stimmen und Instrumenten getragen, mal zart, mal keck, mal leidenschaftlich und temperamentvoll in den lauen Abendhimmel.
Wen wundert es, dass das Publikum kein Ende wollte und der Applaus erst abebbte, als Zugabe gewährt wurde.
Schon mit seinem ersten Auftritt auf dieser Bühne hat Dirigent Diego Martin-Etxebarria das Publikum gewonnen. Launig, liebenswürdiger fast Sieger im Kampf mit der deutschen Sprache, moderierte er charmant das Programm. Er bleibt in bester Erinnerung, ebenso wie Günter vom Dorp, der als spanischer Spezialist angekündigt, nur mit einer kleinen Requisite, DEM Hut, tatsächlich zum neckenden Spanier avancierte.
Nach dem Abschlussfeuerwerk macht sich eine dankbare, bis ins Herz beglückte Menschenschar, still auf den Heimweg durch die Nacht.
Eine Abendkasse gab es nicht mehr beim diesjährigen Taschenlampenkonzert. 2000 Karten waren weg und zwar zügig. „Ein erfreulicher Rekord“, so Dierk Meurers, Vorstand der Volksbank Mönchengladbach und Mitglied des Initiativkreises, der sich mit langen Präliminarien nicht aufhalten , sondern schnellstens die Bühne für „Rumpelstil“ und das Kindervergnügen freimachen wollte.
Was sich im Park hinter der Volksbank in Neuwerk abspielte, war ein echtes Kinderfestival.
Quirlig aufgedreht kamen sie schon an, mit Eltern und/oder Großeltern, Taschen mit Leckereien, Getränken, Decken, Jacken, Taschenlampen, Leuchtstäben, kurz mit allem, was ein solcher Abend braucht.
Und als Rumpelstil die Bühne übernahm, waren sie da. Alle. Die Kleinen sowieso, und die Großen auch. “ Mambusi „tanzte göttlich amüsant, auch in diesem Jahr.
Rumpelstil versteht es, seine Gäste einzufangen. Wer könnte beim Kanon mit Taschenlampenchoreographie auch stillsitzen?
Nach der Hälfte der Veranstaltung wurde hier und da eine Kapuze hochgezogen, und der Mond hing nicht so leuchtend in den lichtergeschmückten Bäumen, wie im letzten Jahr. Und wer hat’s gemerkt? Die Kinder nicht! Die kommen wieder nächstes Jahr.
Mond und Kapuze, wer braucht das schon, wenn auf der Bühne das Leben tobt, das Rumpelstil heißt.
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„Feel Vergnügen“, stand im Programm, und diese Ankündigung war Programm.
Das was über 1.000 Besucher, in freudiger Erwartung zum Schloss Rheydt gekommen erlebten, war nicht Unterhaltung, war nicht ein Abend mit Musik. Fühlen pur war das. Eine Zeitreise der Emotionen, bis in die Sixties, ging auf der Bühne ab. “ Music was my first love“. Dass jeder der Stars des Abends diese Liebe in sich trägt und heraussang, übertrug sich eins zu eins auf das Publikum, riss mit.
Nadine Stappen, Rob Sure, das Jugendsynfonieorchester der Stadt Mönchengladbach unter Leitung von Christian Malescov, und ganz vorne Günter vom Dorp, das waren die ( Ver-) Zauberer des Abends.
Wer könnte unberührt bleiben, wenn Rob Sure seelenvoll „Sailing“ darbietet, wer die Beine stillhalten, wenn Jürgen vom Dorp „can’t buy me love“ in die grosse Runde tanzt und singt, oder wer ruhig sein bei seinem und Nadine Stappens gemeinsamem „Music was my first love“? Einfach stark, „Stimmlich“ mit „Stop in the name of love“. „Mull of kintyre…“
Wie sehr muss es zwischen Bühne und Zuschauern funken, wenn das Orchester auf eine Armbewegung hin schweigt, weil das Publikum, wie eine Stimme, den Song alleine bringt.
Sound of silence, Overload, San Francisco, seien noch genannt. Eine Liste der erlebten Titel? Nach Alphabet? Nach Gefallen ? Unmöglich. Das würde keinem gerecht.
Auf den Weg machen und selber mit dabei sein!! Beim nächsten Mal.
So wie Günter vom Dorp sich herzlich bei allen bedankte, die am Gelingen des gesamten Events mitgewirkt haben, vor Allem in der Gluthitze der letzten Tage, so danken wir auch ihm für das, was er wieder einmal auf die Beine gestellt hat.
Es war nicht Unterhaltung, war nicht ein Abend mit Musik. Es war Lebensfreude bringen und glücklich machen.
Flair entwickelt und steigert sich zu einer der ganz besonderen Stimmungen, wenn Mihkel Kütson, General Musikdirektor der niederrheinischen Synfoniker, mit seinem Orchester die Bühne betritt und den Taktstock hebt.
Das Repertoire spannt einen beeindruckenden Bogen von Oper bis Musical.
Frisch kommt daher die Ouvertüre aus der Oper „Zampa“, die für viele Zuhörer nicht so vertraut ist, aber dennoch mitreißt.
Das Violoncello gekonnt und gefühlvoll gespielt von Raffaele Franchini, berührt tief.
Die Stimmen der Solisten, Izabella Matula – Sopran und Rafael Bruck – Bariton schwingen sich in den Nachthimmel. Zart können sie sein und doch auch kraftvoll.
Einer der Höhepunkte ist sicherlich die Verschmelzung beider in „Bess, You is my woman now“
Dies Thema in launiger Interpretation in der stürmisch geforderten Zugabe , löst Begeisterung aus.
Der einzig würdige Abschluss dieses Abends, den Günter vom Dorp mit sichtbarem Stolz dezent moderierte, war das abschliessende Feuerwerk.
Jürgen B. Hausmann mit seinem Pianisten Harry, war der Einladung von Günter vom Dorp zum Musiksommer Schloss Rheydt gefolgt. Welch ein Glück.
Nach 10 Jahren dieser festen Sommergrösse, gab es zum ersten Mal weniger Musik, dafür mehr Bauchmuskeltraining für ca. 1000 Besucher, die erwartungsvoll den Innenraum des Schlosshofes füllten.
Ob Biene Maja und ihr unvergleichlicher Willy, J.R. das Dallas Ekel, Bonanza, mit zuviel Papierverbrauch für’s Intro, Urlaubsfahrten im guten alten Käfer , mit seiner sehr individuellen Heizung und dem etwas engen Innenraum bei Reisen mit Kindern, der „Hyjäne“ von Männlein und Weiblein, oder vielleicht doch der Umgang mit Tangas und Turnbeuteln ? Jürgen Hausmann nahm sie alle mit, alle 1000. Jeder erkannte sich irgendwo wieder, meist mehrfach, wenn es darum ging Sprache und Wesen des Menschen im Allgemeinen und die des Rheinländers im Speziellen gutmütig-liebevoll zu sezieren. Auch seine Art das Modern talking von heute darzustellen geriet Dank Dieter Bohlen und dem “ der Anders war“, zum Vergnügen. Selbst noch die Zugabe mit einem krachledernen Harry saß auf den Punkt.
Hausmann war so authentisch, so nah vertraut , dass wohl jeder mit ihm die Brötchen aus Viersen, nachts um 1:00h gegessen hätte.
Endlich geht es nach draußen. Endlich setzten wir unsere Gartenträume um. Und die Komposthaufen auch.
Schweres, gefährliches Gerät für diese kleinen Geister ist jeder Rasenmäher, jeder Trimmer, jede Sense, Vertikutierer und Grabegabel. Sie können nicht flüchten oder schreien.
Igelhilfestationen sind derzeit vollbelegt mit verletzten Tieren, denen oft genug nicht mehr geholfen werden kann. Das läßt sich verhindern. Vor dem Trimmen, dem Mähen und Stechen mit der Gabel, einmal genau hinschauen, bei höherem Gras mit der Hand durchstreichen. Wer fündig wird, setzt das kleine „Ungeheuer“ außer Reichweite, auch wenn es knurrt, es lebt ganz sicher gerne.
Wird so ein Tierchen erwischt, kann es Tage dauern, bis es qualvoll verendet. Sicher kann es trotz aller Vorsicht passieren. Wer es merkt, ab die Post zum Tierarzt, oder einer Igelhilfestation. Es passiert Ihnen nichts. Alles ist besser, als so einen hilflosen Racker seiner Angst und seinen Schmerzen zu überlassen.