Das Thema eignet sich nicht zum Kommunalwahlkampf
Dieser Eindruck könnte zutreffen:
Nachdem in 2010 die Weichen für eine sechste Gesamtschule in Mönchgengladbach gestellt wurden und die Schule in Betrieb ist, will das neue Interessenbündnis von CDU, FWG und FDP diese Schule für die eigene Klientelpolitik opfern.
SPD-Fraktionsvorsitzender Lothar Beine: „Der vom neuen Interessenbündnis eingebrachte Vorschlag zum städtischen Haushalt ist nichts anderes als die Auflösung der Gesamtschule Stadtmitte auf Zeit. Eltern, Schüler und Lehrer werden in eine ungewisse Zukunft entlassen, denn ein wichtiges Fundament für eine Schule ist die Planungssicherheit. Dies ist insbesondere vor dem bald startenden Anmeldeverfahren ein gezielter politischer Angriff auf eine von CDU, FWG und FDP unerwünschten Schulform. Die für die Gesamtschule notwendigen Mittel im Haushalt sollen in feinster Klientelpolitik schon jetzt teilweise für die Sanierung von Fachräumen in Gymnasien verwendet werden. So, als wäre dies in den letzten Jahren nicht bereits durch die Ampel erfolgt.“ (mehr …)