SPD zur Diskussion um Unterbringung der 6. Gesamtschule: Es geht um die Zukunft von Kindern und nicht um Ideologie

Das Thema eignet sich nicht zum Kommunalwahlkampf
Gesamtschule Stadtmitte-0006
Dieser Eindruck könnte zutreffen:
Nachdem in 2010 die Weichen für eine sechste Gesamtschule in Mönchgengladbach gestellt wurden und die Schule in Betrieb ist, will das neue Interessenbündnis von CDU, FWG und FDP diese Schule für die eigene Klientelpolitik opfern.

SPD-Fraktionsvorsitzender Lothar Beine: „Der vom neuen Interessenbündnis eingebrachte Vorschlag zum städtischen Haushalt ist nichts anderes als die Auflösung der Gesamtschule Stadtmitte auf Zeit. Eltern, Schüler und Lehrer werden in eine ungewisse Zukunft entlassen, denn ein wichtiges Fundament für eine Schule ist die Planungssicherheit. Dies ist insbesondere vor dem bald startenden Anmeldeverfahren ein gezielter politischer Angriff auf eine von CDU, FWG und FDP unerwünschten Schulform. Die für die Gesamtschule notwendigen Mittel im Haushalt sollen in feinster Klientelpolitik schon jetzt teilweise für die Sanierung von Fachräumen in Gymnasien verwendet werden. So, als wäre dies in den letzten Jahren nicht bereits durch die Ampel erfolgt.“

 

Die von der Verwaltung im Sommer ermittelten Kosten für die Sanierung der jetzigen Kath. Hauptschule Stadtmitte hat alle überrascht:
Verwaltung, Politik und natürlich auch die SPD.
Lothar Beine:
„Wer heute sagt, er habe die eklatante Kostenerhöhung schon vorher gekannt und das sei absehbar gewesen, sollte den Beruf wechseln und kann als Hellseher viel Geld verdienen. Jetzt geht es nicht um Bereitstellung von zusätzlichen Haushaltsmitteln für ideologische Schulpolitik. Hier geht es schlicht um Kinder, die eine bestehende Schule besuchen und um deren Zukunft.
Angesichts der bestehenden Fakten besteht die Notwendigkeit, der Gesamtschule die erforderlichen Räume zu stellen.

Die SPD-Fraktion unterstützt den aktuellen Vorschlag der Schulverwaltung.
Dieser beinhaltet den Tausch der Schulgebäude von Realschule Geschwister-Scholl und der Gesamtschule Stadtmitte und damit eine langfriste Sicherung beider Schulen.

Wichtiger Effekt ist dabei, dass die anstehenden Investitionen mit rd. 7 Mio. € deutlich unter dem ersten Ansatz der Verwaltung von 12,5 Mio. € liegen und zugleich mit diesem Geld auch die Sekundarstufe 2 der Gesamtschule gesichert ist.
Lothar Beine: „Den Schulfrieden darf man nicht leichtfertig verspielen. Die Schulen brauchen jetzt Klarheit und nicht erst nach der Kommunalwahl.“