Schlagwort: Altbundeskanzler

  • Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt – am 16. Oktober um 20 Uhr

    Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt – am 16. Oktober um 20 Uhr

    Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt nach Mönchengladbach: Unter dem Titel „Herausforderungen und Perspektiven für Europa und Deutschland“ referiert er drei Wochen nach der Bundestagswahl und genau einen Tag nach der Niedersachen-Neuwahl, nämlich am 16. Oktober, in der Kaiser-Friedrich-Halle.

     Der einzige noch lebende Altbundeskanzler steht aktuell wegen seines Engagements beim russischen Mineralölunternehmen parteiübergreifend und mehr als deutlich in der Kritik. Hingegen können seine Leistungen während seiner beiden Amtszeiten 1998 bis 2005 durchaus als historisch verbucht werden: „Agenda 2010“, Nein zum Irakkrieg, größte EU-Erweiterung – drei große Kapitel aus dem Wirken Gerhard Schröders als siebter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

     Die Aussagen des Bundeskanzlers a. D. am 16. Oktober werden und sollen kontrovers diskutiert werden.
    Dafür wird bereits während der Veranstaltung die Journalistin und Fernsehmoderatorin Dunja Hayali sorgen, die den Abend begleitet. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, offene Fragen im Foyer zu diskutieren.

    Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach

    Tickets: 20 Euro, 30, 40 Euro. Alle Tickets unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

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  • Die SPD trauert um Helmut Schmidt

    Die SPD trauert um Helmut Schmidt

    Der SPD-Unterbezirk Mönchengladbach legt aus Anlass des Todes von Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Parteihaus der SPD Mönchengladbach ein Kondolenzbuch aus.
    Noch bis Freitag, den 27. November 2015 können sich hier alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu den üblichen Geschäftszeiten (Mo. – Do. von 9 bis 17 Uhr, Fr. bis 13 Uhr) eintragen.

    Helmut Schmidt erlebte als Zeitzeuge unterschiedliche Phasen deutscher Geschichte.
    Geboren in der Endphase des Kaiserreiches, aufgewachsen in der Weimarer Republik, erlebte und überlebte er als Soldat den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.
    Geprägt durch die grausamen Erfahrungen des Krieges, trat er nach dessen Ende aus tiefer Überzeugung der SPD bei, um ein neues, demokratisches Deutschland mit aufzubauen. Der Beginn einer beeindruckenden politischen Laufbahn.

    In seiner Heimatstadt Hamburg wurde er Senator, bevor er als Bundestagsabgeordneter, später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Verteidigungs- und Finanzminister zu einem der prägnantesten Köpfe der Bonner Republik aufstieg.

    Er übernahm als Bundeskanzler Verantwortung und Führung in schweren Zeiten, in denen wirtschaftliche Krisen und sicherheitspolitische Herausforderungen strategische Perspektiven und konsequentes Handeln erforderten.
    Als Krisenmanager steuerte er die Bundesrepublik mit Weitsicht und Augenmaß durch Ölkrise, Wettrüsten und die Bedrohung durch den Terrorismus.

    Helmut Schmidt überzeugte über Parteigrenzen hinweg mit staatsmännischem Charisma, scharfem Intellekt und beindruckender Disziplin. Seine Haltung und seine unbeirrbare Gradlinigkeit in Krisen und bei der Umsetzung von politischen Zielen machten ihn zu einem der ganz großen deutschen Kanzler, dem die Bürgerinnen und Bürger wie keinem anderen vertrauten.
    (PM-SPD)

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