Schlagwort: Ausbildungsverbund Mönchengladbach (AV)

  • Stadt MG bietet mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze für 13 Berufe an

    Stadt MG bietet mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze für 13 Berufe an

    Bewerbungen sind ab sofort bis zum 11. September möglich.

    Die Stadtverwaltung Mönchengladbach will und wird in den kommenden Jahren weiter jünger werden. Deshalb hat sie die Zahl der Ausbildungsplätze noch einmal deutlich erhöht.
    Mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze in dreizehn Berufen hat die Stadt Mönchengladbach aktuell zu vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um nochmals 20 Prozent. Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2024 ist gestartet.
    Bewerbungen sind bis zum 11. September über das Karriereportal der Stadt unter www.stadt.mg/karriere möglich.

    Vielen jungen Menschen ist gar nicht bewusst, dass die Stadt neben der Ausbildung auch eine Reihe von dualen Studiengängen anbietet. Insgesamt bildet die Stadtverwaltung in achtzehn verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen aus.

    Wer die Ausbildung in den typischen Verwaltungsberufen und Studiengängen absolviert, kann später in so vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, dass für jeden etwas dabei ist: Sicherheit und Ordnung; Gesundheit, Jugend und Soziales; Sport, Bildung und Kultur; Personal, Organisation und Finanzen; Bauen, Planen und Entwickeln.

    Daneben gibt es auch spezielle gewerbliche und technische Ausbildungen wie zum Beispiel bei der Feuerwehr, in der Bibliothek oder in der Vermessungstechnik. Besonders gewachsen ist in den letzten Jahren der soziale Bereich mit dem Studium Soziale Arbeit und Ausbildungsgängen für den Kita-Bereich.

    Personaldezernent Matthias Engel

    „Wir bieten jungen Menschen sinnstiftende und vielfältige Tätigkeiten bei überdurchschnittlich hoher Ausbildungsvergütung, Krisensicherheit und besonders hohen Übernahme- und Karrierechancen in einem Team mit mehr als 4.000 Kolleg*innen. Auch im Rahmen der Ausbildungszeit kann bereits in vielen Bereichen mobil gearbeitet werden. Dazu werden alle Auszubildenden und Studierenden mit eigenen Laptops ausgestattet. Ich freue mich, dass sich die Stadtverwaltung zu einer immer attraktiveren Arbeitgeberin entwickelt und dass wir die Anzahl der Ausbildungsplätze erneut steigern konnten“, sagt Personaldezernent Matthias Engel.

    Auch finanziell ist eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung interessant. So liegt die Brutto-Vergütung bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr in allen Berufen über 1.000 Euro es gibt eine zusätzliche Altersversorgung für die tariflich Beschäftigten und alle Nachwuchskräfte können ein vergünstigtes Deutschlandticket nutzen. Die benötigten Schulabschlüsse unterscheiden sich je nach Ausbildungsberuf und reichen vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur.
    Weitere Infos zu den Voraussetzungen, den verschiedenen Berufsfeldern und zur Bewerbung gibt es unter www.stadt.mg/ausbildung.

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  • Technikfieber: Schüler bauten sich Longboards und Balance-Bots selber

    Technikfieber: Schüler bauten sich Longboards und Balance-Bots selber

    Am liebsten hätten sie auch noch Nachtschichten eingelegt – insgesamt 46 Schülerinnen und Schüler der Bischöflichen Marienschule und des Franz-Meyers Gymnasiums waren kurz vor den Sommerferien im Technikfieber!
    Foto: ©UME / MMO 07/16 Vier Tage lang baute der Nachwuchs in der zdi-Werkstatt beim Ausbildungsverbund Mönchengladbach (AV) in zwei außergewöhnlichen Kursen Longboards und Balance Bots.

    „So eine Begeisterung habe ich bisher noch nicht erlebt“, berichtet Frank Winkels. Der Leiter des Ausbildungsverbundes war vom technischen Know-how der Teilnehmer tief beeindruckt. „Da waren ein paar ganz heiße Kandidaten für die Metall- und Elektroindustrie dabei.“

    Beim Bau der Balance Bots und Longboards wird schnell klar, wer Talent und technische Begabung mitbringt. Und wie erfolgreich diese Art von Nachwuchsarbeit ist, beweist Sandra Coraj. „Sie war mal eine Teilnehmerin und macht heute im Rahmen ihres dualen Studiums bei der Helmut Beyers GmbH eine Ausbildung zur Elektronikerin für Geräte und Systeme“, erklärt Winkels. Gut möglich, dass jetzt auch andere Schülerinnen und Schüler in ihre Fußstapfen treten. Interessiert sind sie alle.

    Foto: ©UME / MMO 07/16 „Mein Vater meint, dass ich Ingenieurin werden soll. Das würde zu mir passen“, sagt Lilli Anders, Schülerin der Klasse 10 an der Marienschule. Ihr Bruder sei neidisch, dass sie sich hier beim Ausbildungsverbund ein eigenes Longboard bauen kann. In der Werkstatt fühlt sie sich pudelwohl. „Im nächsten Jahr möchte ich unbedingt die Balance Bots bauen“, so die Schülerin. Ihre Klassenkameradinnen Constanze Lipp und Emma Beutner nicken: „Auf jeden Fall. Das ist cool!“

    Emma wird jetzt den Leistungskurs Physik belegen. Mathe oder Physik-Leitungskurse sind die Voraussetzung für eine Teilnahme am Balance Bot-Kurs. Der ist den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 vorbehalten.

    Foto: ©UME / MMO 07/16 „Das Niveau ist hoch. Die können was“, unterstreicht Frank Winkels. Und in der Tat: Die zweirädrigen balancierenden und ferngesteuerten Roboter laufen um die Wette. Dafür mussten die 24 Teilnehmer Leiterplatten ätzen und bestücken, die Bauteile montieren und programmieren. Spiel und Spaß an
    Technik standen im Vordergrund, aber der Ehrgeiz packte am Ende alle. Gesteuert werden die Roboter über eine Fernbedienung. Im nächsten Jahr soll das über das Smartphone möglich sein. „Wir müssen mehr bieten. Ich glaube, die Teilnehmer waren unterfordert“, scherzt Christian Görtz, Elektronikausbilder des AV, der den Balance-Bot-Kurs mit viel Liebe zum Detail stetig weiter entwickelt hat.

    Foto: ©UME / MMO 07/16 So kommen inzwischen sogar die vorher zugekauften Gehäuse aus dem hauseigenen 3D-Drucker. Auch diese Fertigungstiefe zeigte den Schülern, wie die hiesige Metall- und Elektroindustrie am Markt besteht. Frank Winkels ist sich deshalb sicher, dass er den ein oder anderen Teilnehmer eines Tages bei einem der Mönchengladbacher Betriebe wieder sehen wird.
    zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist die größte Gemeinschaftsoffensive von Land, Schulen, Hochschulen und Unternehmen, um den Nachwuchs für technische und naturwissenschaftliche Studiengänge und Berufe zu begeistern.

    Landesweit wird zdi vom Wissenschaftsministerium NRW koordiniert.
    Gefördert wird die Offensive durch die Europäische Union.
    In Mönchengladbach wird das zdi-Zentrum vom MGconnect-Team der städtischen Wirtschaftsförderung koordiniert und von der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie zu Mönchengladbach e.V. unterstützt.
    Weitere Infos unter www.zdi-mg.de

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