Schlagwort: Braunkohle

  • 1. Zukunftslauf Rheinland startet am 24. Juni

    1. Zukunftslauf Rheinland startet am 24. Juni

    Am Sonntag, dem 24.06., veranstaltet das lokale Bündnis gegen Braunkohle den Zukunftslauf Rheinland.

    Alle Hobbyläufer, und solche, die es werden wollen, sind eingeladen, auf den verschiedenen Strecken mit zulaufen – angeboten werden 4, 10 und 13 Kilometer. Gestartet wird um 12 Uhr in Erkelenz (10 und 13 km) bzw. Unterwestrich (4km), die Route führt dann über Keyenberg nach Mönchengladbach-Wanlo.

    Dort ist ein Abschlussfest geplant, zu dem natürlich auch alle Nicht-Läufer eingeladen sind – mit Musik, Essen und Getränken.
    „Die Route führt von Erkelenz durch mehrere von Abbaggerung bedrohte Dörfer, und auf der 13Km-Strecke auch direkt an den Tagebau Garzweiler.“ erläutert Michael Schwarz aus dem Organisationsteam.
    „Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen in Erkelenz, Wockerath, Kaulhausen, Kuckum und Keyenberg an die Route kommen, um die Läufer anzufeuern – und danach sieht man sich ja hoffentlich auf dem Fest in Wanlo.“

    In Erkelenz am Bahnhof und auf dem Kuckumer Festplatz werden Start- und Versorgungspunkte eingerichtet.

    Für die Organisation des Zukunftslaufes wirken mehrere lokale Bürgerinitiativen mit Klimaaktivisten aus der Region zusammen.
    Beteiligt sind unter anderem das Gelbe Band Wanlo, der Klimatisch Erkelenz, „Leben ohne Braunkohle“ aus Stommeln und die Gruppe „Kreativ gegen Kohle“.
    Die Laufroute folgt in weiten Teilen der Niers, deren Quelle durch den Tagebau Garzweiler stark beeinträchtigt wird.

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  • Die „Neue“ Fachbereichsleitung Umwelt in der StadtBarbara Weinthal hat die Fachbereichsleitung Umwelt übernommen

    Die „Neue“ Fachbereichsleitung Umwelt in der Stadt
    Barbara Weinthal hat die Fachbereichsleitung Umwelt übernommen

    Bereits gestern hatte sie ihren ersten „öffentlichen“ Auftritt im Umweltausschuss und sie machte ihre Sache gewohnt gut und kompetent.
    „Vertraut und doch irgendwie neu“, so bezeichnet Barbara Weinthal ihre neue Arbeit als Fachbereichsleiterin Umwelt.

    Da sie seit Oktober 1990 bei der Stadt arbeitet, sind ihr Kollegen und ihr Umfeld gut bekannt. Doch das heißt nicht, dass alles beim alten bleiben soll: „Mein Schwerpunkt geht in die Richtung eines planerisch-präventiven Umweltschutzes, wobei die Vorsorge gegenüber der Nachsorge in den Vordergrund treten soll. Dabei sehe ich vor allem das städtebauliche Leitziel „mg+ Wachsende Stadt“ als Chance den Umweltschutz einzubringen. Denn eine lebenswerte Stadt Mönchengladbach steht selbstverständlich im Einklang mit Umweltschutz. So machen beispielsweise Verbesserungen des Stadtklimas, der Erhalt und die Förderung von Biotopen und Biotopenvernetzungen die Stadt attraktiver.“

    Bei ihrem Dienstantritt bei der Stadt Mönchengladbach lag ihr Schwerpunkt ursprünglich bei der Sachbearbeitung von Braunkohleangelegenheiten und Umweltplanung. In diesen Bereichen übernahm sie dann 1998 die Abteilungsleitung. Im Jahr 2001 kam die Übernahme der unteren Landschaftsbehörde hinzu. Ab Mai 2009 hat Barbara Weinthal dann bereits die stellvertretende Fachbereichsleitung übernommen.

    Die Braunkohlenangelegenheiten werden sie auch bei ihrer neuen Aufgabe weiter begleiten. „Das Spannungsfeld zwischen technisch-wissenschaftlicher, planerischer, rechtlicher, behördlicher, regionaler und überregionaler sowie politischer und sozialer Ebene reizt mich bis heute an diesem Bereich. Wir haben zwar schon einiges erreicht, dennoch gibt es gerade hier noch viel zu tun.“

    Braunkohle ist jedoch nur eines der spannenden Themen, die zu den Umweltaufgaben gehören. So war die Mönchengladbacher Stadtgeschichte stets maßgeblich z.B. durch den Reichtum an guten Böden und besten Wasserverhältnissen geprägt. Diese Gunst trug entscheidend zur Stadtentwicklung bei und ist auch für die Zukunft maßgebend. Deshalb kümmert sich der Fachbereich Umwelt heute um die Qualität von Luft, Landschaft, Wasser und Boden und den Immissionsschutz.

    „Meine Kolleginnen und Kollegen arbeiten gemeinsam mit mir daran, dass diese Qualität ausgebaut wird und  Schritt  für Schritt Luft, Boden, Landschaft und Wasser dort, wo sie belastet sind, wieder eine bessere Qualität bekommen. Dazu brauchen wir auch die Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Politik. Dies gilt besonders auch für den globalen Klimaschutz, zu dem jeder von uns täglich Beiträge leisten kann. Mir liegt die Stadt sehr am Herzen, da sie sehr viele wunderschöne Ecken hat, die es unbedingt zu erhalten gilt“, so Barbara Weinthal, die ihre neue Aufgabe rückwirkend seit 1. Mai 2016 ausübt.
    (pmg/MG-heute)

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