Schlagwort: Daseinsvorsorge

  • Kultur ist Daseinsvorsorge, sagt die Ampel in Berlin – der Kulturfonds Energie kommt!

    Kultur ist Daseinsvorsorge, sagt die Ampel in Berlin –
    der Kulturfonds Energie kommt!

    Yüksel: „Kulturelle Vielfalt auch in Krisenzeiten erhalten.“

    Der Haushaltsausschuss des Bundes hat den Unterstützungsfonds „Energie für die Kultur“ freigegeben.

    Gülistan Yüksel, MdB

    „Damit unterstützen wir flächendeckend kulturelle Einrichtungen und Veranstalter. Öffentliche Kultureinrichtungen wie zum Beispiel unsere Rheydter und Mönchengladbacher Museen sowie Bibliotheken, aber auch Musikschulen und Theater, erhalten die Hälfte der Energiemehrkosten vom Bund ersetzt, die sie auch noch nach der Strompreisbremse zu tragen haben“, informiert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
    Der Fonds kann sowohl von öffentlichen als auch von privatwirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren in Anspruch genommen werden.

    Die Förderung soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2023 beantragt werden können.
    Insgesamt stehen bis zum 30. April 2024 eine Milliarde Euro zur Verfügung.
    Die ersten 375 Millionen Euro hat der Haushaltsausschuss des Bundestages bereits freigegeben.
    Mit dem Kulturfonds Energie werden die Härten abgefedert, die die Kulturbranche aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten besonders hart treffen. „Nun ist es an den Bundesländern, eine schnelle Abwicklung dieser Mittel zu gewährleisten, damit die Gelder des Bundes auch schnell vor Ort ankommen. Denn der Energiefonds ist ein wichtiger Schritt, unsere kulturelle Vielfalt auch in Krisenzeiten zu erhalten“, betont Yüksel abschließend.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Das OGATA-Dilemma in Mönchengladbach – MG+ Konzept schon am Ende?

    Das OGATA-Dilemma in Mönchengladbach –
    MG+ Konzept schon am Ende?

    Wachsen soll die Stadt, betrachtet man lediglich den boomenden hochwertigen Wohnungsbau, so mag dies sogar stimmig sein.
    Einen ganz anderen Eindruck machten Eltern, die Verwaltung und die GroKo-Politiker gestern im Math.-Nat.-Gymnasium während der Schulausschuss-Sitzung zum Thema OGATA-Plätze.

    Schon vor der Sitzung hatten sich erboste und enttäuschte Eltern mit Plakaten positioniert und zeigten sehr deutlich, was sie von den momentanen Gegebenheiten halten. Vor allem ist die Katholische Grundschule Venn betroffen.

     

    Es fehlen Betreuungsplätze in Mönchengladbach für viele Schüler, das ist seit Jahren bekannt.
    Immer wieder beschwichtigte unsere Verwaltung, “man tue was man könne“.
    Offensichtlich gab und gibt es auch Unstimmigkeiten zwischen Schulen und Verwaltung darüber, wie tatsächlich vorhandene Räumlichkeiten zu nutzen sind oder eben auch nicht. Durch dieses Gerangel der Stadtverwaltung, hier ist verantwortlich das Dezernat unter Dr. Gert Fischer (CDU), und den Schulleitungen, erhielten aktuell ca. 80 Kinder eine Absage. Es gab angeblich keinen Betreuungsplatz für sie,
    sie wurden auf eine “Warteliste“ gesetzt.

    Nun plötzlich, nach den aufkommenden Protesten, erklärte gestern Abend Dr. Fischer, es werde doch eine Lösung des Problems geben, es sollen 2 Gruppen zu je 25 Plätzen geschaffen werden.
    Im nächsten Jahr sollen dann durch Neubauten die notwendigen Räume geschaffen werden.
    Alles das soll in der nächsten Sitzung im April konkret vorgeschlagen und verabschiedet werden.
    Ist nun alles wieder gut? Nein. Dr. Fischer machte in seiner ihm eigenen Art natürlich direkt einen Vorbehalt. Der städtische Haushalt, die Nicht-Finanzierbarkeit könne dem Ganzen entgegenstehen.
    Dr. Fischers Schlusskommentar : „ …wenn man rechtzeitig mit uns redet, dann kriegen wir das meistens hin“, ist richtungsweisend.
    Aktive und vorausschauende Daseinsvorsorge einer Verwaltung sollte wohl etwas anderes sein. In Anbetracht des Konzeptes MG+, wachsende Stadt auch.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!