Schlagwort: Demenz

  • Aromapflege erfolgreich in den Städtischen Kliniken Mönchengladbach etabliert

    Aromapflege erfolgreich in den Städtischen Kliniken Mönchengladbach etabliert

    Seit 2018 bieten die Städtischen Kliniken Mönchengladbach modular das Seminar Aromapflege an, das im ersten Jahr noch ein Schnupperangebot war.

    Mittlerweile ist Aromapflege im Klinikalltag nicht mehr wegzudenken: „Bereits das Schnupperangebot weckte großes Interesse bei den Mitarbeiter:innen, sowohl für die eigene Selbstfürsorge als auch für die Anwendung in der Berufspraxis“, berichtet Anna-Maria Dittert, die bei den Städtischen Kliniken Mönchengladbach für Fort- und Weiterbildung verantwortlich ist. „Die Nachfrage und das Interesse haben uns motiviert gemeinsam mit Kerstin Matuschek, Gesundheitspraktikerin BfG und zertifizierte Aromaexpertin sowie mit unserer Aromapflegexpertin das Angebot zu erweitern“, ergänzt sie weiter.

    Auch für Praxisanleiterin Jil Hoffmann und Praxisanleiter Marc Lupp ist Aromapflege ein Thema: „Auf unserer Station haben wir in der Pflege unter anderem den Schwerpunkt Wund- und Stoma-Versorgung, da können wir Aromapflege gut anwenden“, sagen beide übereinstimmend. Genauso hat Anne Verhaag, Stationsleitung und ebenfalls Praxisanleiterin, Produkte der Aromapflege geordert. Bis zu ihrer Teilnahme an Modul 2 möchte sie gemeinsam mit Astrid Bovolett, der Aromaexpertin des Elisabeth-Krankenhauses, die Einführung auf ihrer Station vorbereiten.

    Die Führungskraft Karin Jakobs kann die Einführung auch nur befürworten: „Wir wenden auf meiner Station in der Wochenpflege ätherische Öle bereits erfolgreich an“. Für die Teilnehmer:innen des ersten Moduls hat sich die Fortbildung gelohnt: „Ein abwechslungsreicher Tag, einfach spannend“, so Praxisanleiterin Beate Palomba. Was macht Aromapflege eigentlich aus? Die Düfte der vielfältigen ätherischen Öle fördern die Selbstheilungskräfte des Körpers. Sie können gegen unangenehme Gerüche eingesetzt werden und unterstützen bei Hautpflege, Einreibungen und Waschungen.

    Die Theorie mit vielen Anwendungsübungen und praxisnahen Beispielen hat den Teilnehmer:innen viel gebracht und es war für sie auch „ein Tag für die Selbstfürsorge.“ Wie geht es nun weiter? Im nächsten Schritt erlernen die Teilnehmer:innen in Modul 2 richtig zu emulgieren und eigene Rezepte zu erarbeiten, Rezepte für verschiedene berufliche und persönliche Anwendungen zu erstellen und in Modul 3 Aromapflege bei Menschen mit Demenz und im Delir.

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  • Demenz Inklusive: TextilTechnikum weckt Erinnerungen bei Demenzkranken

    Demenz Inklusive: TextilTechnikum weckt Erinnerungen bei Demenzkranken

    Das TextilTechnikum der Stadt Mönchengladbach im denkmalgeschützten Monforts Quartier ist kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine international einzigartige Sammlung von rund 150 historischen und modernen Textilmaschinen, die der Besucher in Aktion erleben kann.
    Dieser besondere Ort mit seinen für die rheinische Textilindustrie so typischen optischen Eindrücken, Geräuschen und Gerüchen bietet die ideale Plattform, um längst verschüttet geglaubte Erinnerungen auch bei an Demenz erkrankten Menschen wieder zum Leben zu erwecken.

    Seit Oktober 2017 bietet die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach deshalb individuelle Gruppenführungen für Demenzkranke und Angehörige im TextilTechnikum an – etwa zu den Schwerpunktthemen „Nähen und Stoffe“, „Maschinen und Geräte“ oder „Spinnrad, Spindel und Flachs“. Betreut werden die Gäste dabei von zwei Fachleuten der Sozial-Holding und inzwischen 28 speziell geschulten ehrenamtlichen ErinnerungsbegleiterInnen.

    Möglich wird dies alles durch das Modellprojekt „Demenz Inklusive – Vernetzte Erinnerungskultur im Monforts Quartier“, das die Sozial-Holding gemeinsam mit dem TextilTechnikum durchführt.
    Wissenschaftlich evaluiert wird das Projekt durch die Hochschule Niederrhein.
    Die Kosten von 170.000 Euro für das dreijährige Projekt werden zu gleichen Teilen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Pflegekassen getragen.

    Pia Hermann, gerontopsychiatrische Fachkraft und Expertin für Validation und Demenz, Holger Hellwig, staatlich geprüfter Textiltechniker und textilpädagogische Begleitung, sowie Projektleiterin Belinda Schmitt haben gemeinsam das Konzept für die Führungen entwickelt. Die Textilregion Niederrhein beheimatet viele ehemalige TextilarbeiterInnen in verschiedenen Pflege-Einrichtungen.

    Das TextilTechnikum ist der ideale Standort für eine gelebte Erinnerungskultur:
    Der gehörte und gefühlte Takt der Webstühle, die farbigen Garne und die greifbaren Strukturen der einzelnen Gewebe, der Geruch von Arbeit und Ölen, der in den Mauern der Maschinehalle seit Jahrzehnten steckt, lassen unweigerlich eine Erinnerung bei den BesucherInnen zu.
    Speziell dementiell veränderte Menschen, die in der Textilindustrie und deren Zulieferbetriebe beschäftigt waren, sind die Zielgruppe des Projekts „Demenz Inklusive“. Für diese Zielgruppe wurden spezielle Themengebiete entwickelt, die sich auf die Bedürfnisse der einzelnen Bewohner ausrichten lassen.

    Die Führungen, die Erinnerungsreisen in eine andere Zeit anregen, sind nach unterschiedlichen Themengebieten gestaltet. Zum einen, um einen großen Kreis an dementiell veränderten Menschen zu erreichen, zum anderen, um die textile Bedeutung aus der Frühzeit der Industrialisierung zu unterstreichen und für die Erinnerung zu beleben.

    Das Thema Mode ist angesagten Stoffen und Kleidern aus der Vergangenheit gewidmet. Was war in den vergangenen Zeiten „modern“? Was trug man bei der Arbeit, wenn man tanzen ging oder am Sonntag beim Spaziergang. Vieles wurde selber genäht oder gestrickt und gehäkelt. Bilder, alte Zeitschriften, original Kleidung und Stoffe, alte Schnittmuster und Garne regen zum Erzählen an.

    Im Thema Arbeitsleben kann man die Technik der Vergangenheit hautnah an laufenden Maschinen erleben. Audio-visuell, sowie olfaktorisch werden alle Sinne angesprochen. Werkzeuge aus ehemaligen Zeiten und Bildnisse von früherem Arbeitsleben erwecken die Erinnerungen und entwickeln eine eigene Dynamik.

    Das Thema Märchen lädt in einer wahrlich märchenhaften Atmosphäre ein, dem Erzählen eines Märchens zu lauschen oder es gemeinsam zu erzählen. Währenddessen wird an einem historischen Spinnrad ein Faden gesponnen. Utensilien, alte Märchenbücher, Spindeln, Stroh und Goldfaden fördern die Erinnerung an Märchen mit einem textilen Bezug wie Rumpelstilzchen, „von Stroh zu Gold spinnen“, oder Dornröschen, „die sich an einer Spindel stach“. Märchen waren Teil des Lebens in früheren Generationen. Es entstehen Gespräche über Familie, Kinder und Großeltern.

    Auch eine allgemeine Führung wird angeboten, die unter keinem festen Thema steht, so dass die TeilnehmerInnen sich ihren Weg suchen, dem die Erinnerungsbegleiter folgen Auch hier werden behutsam Impulse gesetzt.
    Der demente Besucher gibt die Richtung vor. Bei allen Führungen mit und ohne Thema, wird nur ein Rahmen gesetzt, alles bleibt offen. Die dementiell veränderten Menschen bestimmen wo die Reise und deren Erinnerungen hingehen.

    Für die einzelnen Themen-Führungen wurden spezielle Erlebniskisten zusammengestellt, die für jedes Thema die passenden Utensilien bereithalten.
    In der „Mode-Kiste“ finden sich zum Beispiel alte Schnittmuster und Modezeitschriften, in der „Märchen-Kiste“ zum Beispiel ein goldener Faden oder eine Tischdekoration aus Samtstoffen und Leuchtern.
    Die „Arbeitswelt-Kiste“ beinhaltet dagegen Werkzeuge oder Schrauben, sowie auch Bilder aus ehemaligen Betrieben aus verschiedenen Dekaden.

    Wie kann man eine Führung für Demenzkranke buchen?

    Einrichtungen, aber auch Angehörige von Demenzkranken, die eine Führung buchen möchten, können telefonisch (02161/6866-4642) oder per Mail (demenzinklusive@sozial-holding.de) einen Termin und den Themenschwerpunkt der Führung vereinbaren.

    Das Projektteam ist montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr erreichbar.
    Im Vorgespräch können auch individuelle Fragen geklärt werden.

    Wie kann man ErinnerungsbegleiterIn werden?

    Für die dementen BesucherInnen, sind die Eindrücke beim Eintreffen in das TextilTechnikum oft zuerst bedrückend oder verwirrend. Damit die Erinnerungsreise zu einem bereichernden Erlebnis wird, werden sogenannte „ErinnerungsbegleiterInnen“ geschult.
    Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Angehörige können in einem halbtägigen kostenlosen Workshop in die textile Geschichte eintauchen und die ausgestellten Maschinen und deren Nutzung kennenlernen. Dabei werden sie auch auf mögliche Reaktionen der dementen Menschen vorbereitet. So können sie die Besucher während der Führungen als aktive Begleiter kompetent unterstützen und  fördern.

    Die Bildungs GmbH der Sozial-Holding bietet jeden 2. Montag im Monat, von 08.30 bis 16.00 Uhr im TextilTechnikum (Monfortsquartier 31, Schwalmstraße 301, 41238 Mönchengladbach) Schulungen für Erinnerungsbegleiter an.
    Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 02161/6866-4623 oder demenzinklusiv@sozial-holding.de

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  • 2. Gerontologiepreis an Paula Weyand verliehen – Sozial-Holding würdigt hervorragende Bachelorarbeit

    2. Gerontologiepreis an Paula Weyand verliehen – Sozial-Holding würdigt hervorragende Bachelorarbeit

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach hat Paula Weyand für ihre hervorragende Bachelorarbeit mit dem 2. Gerontologiepreis ausgezeichnet.
    Die Absolventin der Hochschule Niederrhein hat sich in ihrer von Dipl. Geront. Sigrid Verleysdonk-Simons und Prof. Dr. Claudia Kaiser betreuten Abschlussarbeit mit der Dementia Care Mapping (DCM) Methode zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen beschäftigt und dabei den Bogen von den theoretischen Grundlagen bis zur praktischen Anwendung im Pflegealltag geschlagen.

    „Das Thema ist von der Autorin nicht nur exzellent bearbeitet worden – es ist für die Sozial-Holding auch hochaktuell und von besonderer Bedeutung. Schon heute haben rund 70 Prozent der BewohnerInnen unserer Einrichtungen eine Demenzerkrankung – und der Anteil steigt weiter an. Als Altenheimbetreiber können wir von guten wissenschaftlichen Arbeiten mit Bezug zur Praxis einiges lernen und daraus Handlungsempfehlungen für die professionelle Pflege- und Betreuung ableiten“, betont Bernhild Birkenbeil, Geschäftsleiterin der städtischen Altenheime. „In ihrer schlüssigen und wissenschaftlich fundierten Bachalor-Arbeit gelingt es Paula Weyand, den Stand der Wissenschaft, aktuelle Forschungsergebnisse und die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland mit eigenen aus Experteninterviews gewonnenen Erkenntnissen zu verknüpfen“, lobt Sigrid Verleysdonk-Simons die Preisträgerin.

    Im Jahr 2016 hatte die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach erstmalig den Gerontologiepreis für eine herausragende Bachelorarbeit im Bereich Altersarbeit/Alterswissenschaft des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein vergeben. Die Auszeichnung, die jährlich verliehen wird, ist mit 1.300 Euro dotiert.

    „Mit der Auslobung des Gerontologiepreises möchten wir Studierende des Fachbereichs Sozialwesen motivieren, sich mit der Altenarbeit zu beschäftigen und mit ihren Forschungsergebnissen Theorie und Praxis der Altenhilfe zu befruchten“, erläutert Susanne Wallrafen von der Sozial-Holding. Denn gerade in der Sozialarbeit, die sich abseits der reinen Pflege ganzheitlich mit dem alten Menschen, seinem sozialen Umfeld und seinen Bedürfnissen auseinandersetzt, werden Fachkräfte dringend gesucht.

    Hintergrund zu DCM Dementia Care Mapping (DCM) ist ein Beobachtungsverfahren, mit dem die Zufriedenheit und das Wohlbefinden von an Demenz erkrankten Menschen eingeschätzt werden kann, bei denen übliche Zufriedenheitsbefragungen nicht möglich sind. Mit DCM lässt sich messen, wie zum Beispiel bestimmte Angebote bei dem demenzkranken Bewohner ankommen und ob sie sich positiv oder eher negativ auf sein Wohlbefinden auswirken. Die Methode, die von britischen Wissenschaftlern entwickelt wurde kann auch eingesetzt werden, um Ursachen für Unwohlsein, zunehmenden Rückzug oder aggressives Verhalten von Erkrankten zu ergründen.

    Dafür werden Stimmungen, Handlungen und die Tagesstruktur der Betroffenen beobachtet und dokumentiert. Wichtig ist dabei für den Beobachter, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen.

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  • Demenz Inklusive: Modellprojekt im Monforts Quartier gestartet

    Museumsführungen für Menschen mit Demenz gehören schon seit fünf Jahren zum festen Programm der Museumspädagogik im Städtischen Museum Schloss Rheydt. Ab Oktober sollen solche Führungen auch im TextilTechnikum angeboten werden.

    Möglich wird dies durch das jetzt gestartete Modellprojekt „Demenz Inklusive – Vernetzte Erinnerungskultur im Monforts Quartier“, das die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach gemeinsam mit dem TextilTechnikum und der Hochschule Niederrhein durchführt. Die Kosten von 170.000 Euro für das dreijährige Projekt werden zu gleichen Teilen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und den Pflegekassen getragen.

    „Diese großzügige Unterstützung zeigt, wie wichtig den Zuschussgebern die Integration von Menschen mit Demenz ist. In dem Modellvorhaben, das weit über die reine Museumsführung hinausgeht, werden wir die Angebots- und Unterstützerstrukturen für Menschen mit kognitiv bedingt eingeschränkter Alltagskompetenz – insbesondere Demenz – und ihrer Angehörigen stärken und ihnen Möglichkeiten eröffnen, wieder mehr am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzuhaben“, erläutert Projektleiterin Bellinda Schmitt von der Sozial-Holding Tochtergesellschaft Bildungs GmbH.

    Im Mittelpunkt des Projektes steht das TextilTechnikum der Stadt Mönchengladbach im denkmalgeschützten Monforts Quartier, einer ehemaligen Textilfabrik. Kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine international einzigartige Sammlung von rund 150 historischen und modernen Textilmaschinen, die der Besucher in Aktion erleben kann. Dieser besondere Ort mit seinen für die rheinische Textilindustrie so typischen optischen Eindrücken, Geräuschen und Gerüchen bietet die ideale Plattform, um längst verschüttet geglaubte Erinnerungen bei an Demenz erkrankten Menschen wieder zum Leben zu erwecken.

    „Schon mit der Eröffnung des TextilTechnikums haben wir versprochen, dass wir das Konzept mit Hochschule Niederrhein, der Textilwirtschaft und weiteren Partnern ständig weiterentwickeln werden. Das Modellprojekt ‚Demenz Inklusive‘ ist ein wichtiger Baustein bei dem Vorhaben, junge und ältere Menschen vom Kindergarten- und Schulkind über die Studierenden des Fachbereichs Textil und Bekleidung bis zu Altenheimbewohnern, von denen viele in der Textilbranche gearbeitet haben, einzubinden“, betont Mönchengladbachs Kulturdezernent Dr. Gert Fischer.

    Bis zu den ersten Führungen im Herbst gibt es für das Projektteam noch viel zu tun: Zunächst wird ein museumspädagogisches Konzept entwickelt, das auf die demenzerkrankten Besucher zugeschnitten ist. Parallel dazu werden in Workshops sogenannte Erinnerungsbegleiterinnen geschult. Dies können Mitarbeiterinnen oder Ehrenamtliche aus den Altenheimen sein, die fit in der Mönchengladbacher Textilgeschichte gemacht werden und erfahren, wie die ausgestellten Maschinen funktionieren. Angeleitet und bei den geplanten Führungen unterstützt werden sie von einem erfahrenen Textilpädagogen.

    Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt wird von der Hochschule Niederrhein, um den Nutzen des Modellvorhabens für demenziell veränderte und erkrankte Menschen sowie deren Angehörigen zu bewerten und die Übertragbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse auf andere Regionen und Inhalte zu unterstützen.

    Eingebunden ist das Projekt in die altengerechter Quartiersentwicklung im Stadtteil Hardterbroich: Nicht nur das Monforts Quartier mit dem TextilTechnik, sondern auch der öffentliche Raum rund um den Standort wird in den Fokus genommen. Vom neuen Hardterbroicher Markt vorbei am städtische Altenheim, das im Herbst eröffnet wird, bis zum Monforts Quartier wird ein „Prototypenweg“ entstehen, auf dem moderne Technik erprobt wird, die nicht nur Senioren die Alltagswege erleichtern: Infotouchscreens, Straßenlaternen, die ihre Helligkeit an das Sehvermögen der Passanten anpassen, höhenverstellbare Parkbänke und Landmarken, die auch dementen Menschen die Orientierung erleichtern, gehören dazu. Die Technologien hierfür werden im Forschungsvohaben UrbanLife+ der Sozial-Holding entwickelt.

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  • Mit Demenz umgehen: Themennachmittag im Altenheim Eicken

    Mit Demenz umgehen: Themennachmittag im Altenheim Eicken

    Menschen mit Demenz verhalten sich oft merkwürdig und fremd, denn eine Folge der Krankheit sind Wesens- und Verhaltensänderungen. Für Angehörige und Betreuer ist es gar nicht so einfach, diese meist schleichenden Veränderungen zu verstehen und damit umzugehen. Das führt zu Konflikten im Alltag und häufig auch zur völligen gesellschaftlichen Ausgrenzung und Isolation der Betroffenen.

    Das Städtische Altenheim Eicken an der Thüringer Straße 30 bietet deshalb am Freitag, dem 2. September, um 15:30 Uhr, einen Vortrag zum Thema „Umgang mit Menschen mit Demenz“ an. Zwei Trainerinnen, die eine Methode für die Kommunikation und den Umgang mit Demenzkranken vermitteln (die so genannte Integrative Validation), geben Tipps und Hilfestellungen.

    Die Teilnehmer erfahren an zahlreichen Fallbeispielen, wie sie unterschiedliche Situationen für sich und den Erkrankten gut und entspannt meistern können. In lockerer Vortragsatmosphäre gibt es Gelegenheit, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen. Der Eintritt ist frei. Um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02161.8119650 wird gebeten.

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  • Pflegetreff in Neuss mit Gesundheitsminister Hermann Gröhe

    Pflegetreff in Neuss mit Gesundheitsminister Hermann Gröhe

    Themen des Pflegetreffs am 21.10.2015 um 16:00 – 18:00 Uhr, im Jugendzentrum „Kontakt Erfttal“,
    Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal.:

    Demenz

    Vorgestellt werden der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und die leistungsrechtlichen Folgerungen im geplanten Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II).
    Dabei werden sich auch weitergehende Fragen stellen, wie z.B. der vielfach beklagte Pflegenotstand in den Heimen aufgelöst werden kann.
    Darüber hinaus werden einige Neusser Aktivitäten für die dementiell erkrankten Menschen vorgestellt;
    z.B. Demenz-Einrichtung der Augustinuskliniken Neuss (Memory-Klinik) und „Runder Tisch Demenz in Neuss“.

    Ergänzend soll das Erfttaler Quartierskonzept mit dem Lotsenpunkt-Projekt des Diözesan-Caritasverbandes in Köln
    (auch als Musterprojekt für die Kommunen im Rhein-Kreis Neuss) vorgestellt werden.

    Unmittelbar vor dem Pflegetreff, und zwar in der Zeit von 15.00 – 15.45 Uhr, wird Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, die im Juni 2015 neu eingerichtete Tagespflegeeinrichtung in unmittelbarer Nähe des Versammlungsraumes der Diakonie Neuss-Süd, besuchen.
    Näheres dazu unter folgender Adresse: hier

    Auf dem Podium (Statements und Diskussionsrunde):
    Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister.
    Prof. Dr. Dr. Ulrich Sprick, Chefarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychologischer Psychotherapeut, Ärztlicher Leiter Ambulantes Zentrum des St. Alexius- / St. Josef-Krankenhauses Neuss.
    Dr. rer. oec. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS).
    Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes-Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D.

    Moderation:
    Dr. med. Michael Dörr, Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Kreises Neuss sowie Autor der Internet-Lösungen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst.

    Schirmherr des Pflegetreffs:
    Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 – 2010

    Organisation und Leitung:
    Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk.

    Die Veranstaltung am 21.10.2015 wird in Kooperation mit der Volkshochschule Neuss durchgeführt!

    Eingeladen sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte
    bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen!
    – Der Eintritt ist frei!

    Treff-Adresse: Kontakt Erfttal, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal

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  • Unsere Krankenhäuser auf Demenzkranke vorbereiten – ist eine gute Versorgung bereits gefährdet?

    BDH LogoDer Anteil der über 75-jährigen Patienten in deutschen Krankenhäusern ist seit der Jahrtausendwende von 18 auf 25 Prozent gestiegen. Beinahe jeder Zweite stationär Behandelte (23 Prozent) leidet dabei unter dementieller Erkrankung.

    Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation muss die Politik künftig verstärkt dieser Entwicklung Rechnung tragen. Andernfalls sei die stationäre Versorgung Demenzkranker in manchen Fällen gefährdet, weil es an Zeit für Betreuung und spezifischem Wissen im Umgang mit Betroffenen fehle. (mehr …)

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  • Eigene Stadtquartiere für Menschen mit Demenz?

    Barbara SteffensDie nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat sich für eine bessere Integration von Demenzkranken ausgesprochen.
    Die Betroffenen sollten auch bei erhöhtem Unterstützungsbedarf so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können, sagte Steffens am Donnerstag, 26. September, bei einer Tagung für Pflegeverbände und Sozialpolitiker in Berlin.
    Bei der von den Gesundheitsministerien von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausgerichteten Tagung ging es um eigene Stadtquartiere für Menschen mit Demenz. Dabei wurde diskutiert, ob solche Viertel Modelle für die Zukunft der Altenpflege sind oder ob sie demente Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe ausschließen. (mehr …)

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  • Welt-Alzheimertag – der 21. September – Motto: „Demenz – den Weg gemeinsam gehen“

    Welt-Alzheimertag – der 21. September – Motto: „Demenz – den Weg gemeinsam gehen“

    3a7426faa6Der Welt-Alzheimertag, der jedes Jahr am 21. September begangen wird, steht 2013 in Deutschland unter dem Motto „Demenz – den Weg gemeinsam gehen“.
    Menschen, die an einer Demenz erkranken und ihre Familien stehen am Beginn eines langen, oftmals schwierigen Weges. Doch neben den Herausforderungen, die das schwächer werdende Gedächtnis, zunehmende Orientierungsprobleme und ein größer werdender Unterstützungsbedarf darstellen, kann dieser Weg auch Lichtblicke mit sich bringen.
    Zum Beispiel dann, wenn die Familie wieder stärker zusammenrückt, wenn Freunde deutlich machen: „Ich bin für dich da, auch und gerade jetzt!“, wenn die Nachbarin spontan klingelt und etwas vom frisch gebackenen Kuchen vorbei bringt, oder wenn in der Malgruppe des Nachbarschaftstreffs ganz selbstverständlich auch Platz für einen Menschen mit Demenz ist, der etwas Neues ausprobieren möchte.
    Flyer zum Alzheimertag in Mönchengladbach (mehr …)

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  • Zahl der Demenzkranken verdoppelt sich

    Zahl der Demenzkranken verdoppelt sich

    Jedes Jahr 40.000 Demenzkranke mehr in Deutschland

    In Deutschland leben gegenwärtig mehr als 1,4 Millionen Demenzkranke.
    Zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen.
    Jahr für Jahr treten fast 300.000 Ersterkrankungen auf.
    Infolge der demografischen Veränderungen kommt es zu weitaus mehr neuen Erkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits Erkrankten. Deshalb nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf
    etwa 3 Millionen erhöhen. (mehr …)

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