Schlagwort: Diskussion

  • Gesundheitsminister hat „keine Zeit“…, Jens Spahn´s Umgang mit Kritikern

    Gesundheitsminister hat „keine Zeit“…, Jens Spahn´s Umgang mit Kritikern

    Gesundheitsminister und eine Gesundheitsministerin standen in ihrer Amtszeit immer wieder auch in der Kritik, nicht allen Menschen im Bund, im Land und in den Kommunen haben ihre jeweiligen politischen Entscheidungen gut gefallen.
    Sie hatten sich heftigste Kritik anzuhören und auch zu lesen. Sie stellten sich dieser Kritik. Sie gingen in Diskussionen auch vor Ort, nicht nur werbewirksam in TV-Sendungen.
    Auch diese Zeiten, diese gute Praxis hat sich mit dem Start der neuen Bundesregierung offensichtlich geändert.

    Jens Spahn, unser derzeitiger Bundesgesundheitsminister, scheut das direkte Gespräch mit Betroffenen seiner Politik.

    Nicht anders zu verstehen ist seine Absage zur Teilnahme am Neusser Pflegetreff im Herbst diesen Jahres.
    Mehrfach wurde Spahn eingeladen, es gab keine Antwort.
    Erst nun, nachdem Werner Schell, Vorstand des Netzwerkes Pro Pflege in Neuss, einen Brief an unsere Bundeskanzlerin geschrieben hat in dem er sie auffordert, im Thema Pflege tätig zu werden, da sie über die Richtlinien- Kompetenz verfügt, hat sich das Bundesgesundheitsministerium telefonisch bei Werner Schell gemeldet und ihn informiert, dass Jens Spahn keine Zeit hat. Das riecht nach billiger Retourkutsche.
    In einer Pressemeldung informiert Werner Schell heute darüber die Öffentlichkeit.

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  • David Mayer de Rothschild: werde weiter kämpfen für unsere Natur

    David Mayer de Rothschild: werde weiter kämpfen für unsere Natur

    Ein Abenteurer besuchte Mönchengladbach, kein gewöhnlicher Abenteurer erzählte im Wickrather Kunstwerk von seinen Erlebnissen in der Jugend. Er erzählte ausführlich von der Zeit als etwa 20-Jähriger, sie hat ihn geprägt, hat ihn zu dem werden lassen, der er heute ist: ein Kämpfer für die Natur und unsere Umwelt.

    Der Brite David Mayer de Rothschild weiß um seine Sonderstellung aufgrund seiner Herkunft. Er setzt sie bewußt ein, ist trotzdem oder gerade deshalb ein leidenschaftlicher Diskussionspartner von Moderator Ranga Yogeshwar. Beiden merkt man an: sie sind beseelt von der Rettung der Weltmeere, der luftspendenden Wälder unserer Erde. Sie kommen glaubhaft rüber.
    David Mayer de Rothschild prangert die unsägliche Vermüllung der Meere durch kleinste Kunststoffpartikel, die den Meeresbewohnern ein Überleben fast unmöglich macht. Die Plastik zerfällt unter dem Einfluß von Salzwasser und Sonnenlicht zu Mikroplastik und gelangt in unsere Nahrungskette.
    Er spricht über riesige Waldabholzungen, er spricht dabei von aktuellen Vorgängen in Ungarn. Er fragt woher zukünftig unser Sauerstoff herkommen soll. Die Rhodungen der Regenwälder tun ihr Übriges dazu.
    Er appeliert an die Konzernlenker und fordert sie auf, die Fakten zu erkennen.

    Dieser Vortrag de Rothschild´s hat hoffentlich vielen der ca. 500 Zuhörern bewußt gemacht, dass jeder von ihnen ein Teil dieses Universums ist und damit Verantwortung für seine Erhaltung trägt.

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  • Pseudo-Diskussion im Arbeitslosenzentrum – Grünen-Politiker als Moderator

    Pseudo-Diskussion im Arbeitslosenzentrum –
    Grünen-Politiker als Moderator

    Angekündigt war eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Arbeitslosigkeit und die Folgen für die Betroffenen“ im Mönchengladbacher Arbeitslosenzentrum an der Lüpertzender Str. .
    Teilnehmer sollten sein: die Bundestagskandidaten aus Mönchengladbach.

    Auf dem Podium nahmen Platz:
    Gülistan Yüksel, MdB (SPD, MG) ,
    Sebastian Merkens (Die Linke, MG)
    Stephan Dahlmanns (FDP,MG)
    Bernhard Stein (CDU „integrationspolitischer Sprecher“ der CDU-Stadtratsfraktion), in Vertretung des Dr. Krings, MdB
    sowie Markus Kurth, MdB (Bündnis-Grüne, Dortmund)

    Moderator: Karl Sasserath, (Bündnis-Grüne, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und Leiter des Arbeitslosenzentrums)
    Die Dauer der Veranstaltung hatte Sasserath auf 120 Minuten limitiert.

    Schon diese Konstellation läßt ein Ungleichgewicht erahnen. Genau so kam es während dieser Veranstaltung.
    Moderator Sasserath stimmte als Sozial-Fachmann dieses Podium mittels Grün-Färbung in das Thema ein, die Diskutanten konnten daraufhin ein Politstatement abgeben. Schon hier wurde deutlich, die Redezeit der einzelnen würde wesentlich verkürzt werden durch die langen Redezeiten der beiden Grünen-Politiker Markus Kurth aus Dortmund und eben Moderator Sasserath.
    Der Mönchengladbach Bundestagskandidat der Grünen, Peter Walter, saß derweil unter den Zuschauern, beteiligte sich nicht einmal aktiv am Geschehen.
    Erst wenige Tage vor der Veranstaltung wurde entschieden, an seiner Stelle die gebündelte Grünen-Kompetenz aus Dortmund auf seinen Platz zu setzen.

    Zu den eigentlichen Themen:
    Natürlich waren Linke, SPD und Grüne gegen befristete Arbeitsverträge, CDU und FDP sahen die Vorteile für die Wirtschaft in flexiblen Verträgen.
    Auch beim Thema gleicher Lohn für gleiche Arbeit plädierte lediglich der CDU-Vertreter für unterschiedliche Entlohnung.
    Nicht nur einige brüskierte Teilnehmer auf dem Podium äußerten sich unzufrieden mit den nicht abgesprochenen Änderungen der Organisation des Abends.
    Die wenigen (ca.10 nicht zum Hause gehörend) Zuhörer waren beim Verlassen des ALZ nicht informierter als beim Betreten.
    Die berechtigte Frage einer Besucherin: “ Wie finde ich als hochqualifizierte Fachkraft, flexibel, 46 Jahre alt, alleinerziehende Mutter zweier erwachsenen Kinder ein Festanstellung?“ Sie erhielt an diesem Abend keine wirkliche Antwort auf ihre Frage, niemand in der Runde konnte weiterhelfen.

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