Schlagwort: Dr. Bonin

  • Offenbarungseid einer Stadtverwaltung?

    Offenbarungseid einer Stadtverwaltung?

    „Die Stadt hat einen jährlichen Investitionsstau, den sie vor sich herschiebt, weil die Aufgaben nicht bewältigt werden können. Etwa bei den Schultoiletten. Wir versprechen uns vom Eigenbetrieb, dass die Aufgaben schneller abgearbeitet werden können“, wird SPD-Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs in einem Artikel der RP zitiert.
    Das ist die öffentliche Demaskierung einer unfähigen Verwaltung, die ihre Aufgaben nicht erfüllen kann. Möglicherweise das Ergebnis der personellen Ausblutung, sehenden Auges betrieben durch politische Beschlüsse.

    Geplant und auch beschlossen ist ein weiterer Eigenbetrieb der Stadt, eine Auslagerung von Aufgaben und Mitarbeitern.
    80 Mitarbeiter aus dem Gebäudemanagement sollen in den Eigenbetrieb wechseln.
    Außerdem sollen etwa 200 Reinigungskräfte aus der bisherigen GSM in die Gesellschaft wechseln.
    Auslagerungen sind modern, gelten in der Wirtschaft oftmals als letzte Möglichkeit der Unternehmensrettung.
    Werden dort begleitet durch kostengünstige Führungsstrukturen. Auch das ist in Mönchengladbach anders.
    Die Gesellschaften werden durch teure Kräfte geführt, Einsparungen auf städtischer Seite werden nicht dargestellt und sind nicht erkennbar. Im Gegenteil, durch kostenträchtige partei-politische Aufsichtsräte, in diesem speziellen Fall Betriebsausschuss genannt, eine wirkliche Kontrolle ist nicht erkennbar, zahlt der Steuerbürger zusätzlich.
    Wir dürfen uns also auf eine weitere Steuer/Gebührenerhöhung ab 2018 einstellen. Die Frage der Begründung wird in den nächsten Haushaltsberatungen im Herbst beantwortet werden.
    Hellhörig sollte jeden Bürger auch die Absicht machen, dass neben einem die Geschäfte führenden Betriebsleiter der Planungs- und Bauausschuss die Steuerungs- und Kontrollfunktionen in besagtem Betriebsausschuss übernehmen soll. Nicht hauptamtliche Verwaltungsmitarbeiter steuern, sonder ehrenamtliche, von Parteiinteressen gelenkte Parteimitglieder entscheiden über den Einsatz der Steuergelder, z.B. ob die Schultoilette x oder y saniert wird. Das wäre neu und fraglich die Rechtsmäßigkeit.
    Offenbar soll durch diese neue Stadttochter auch der sinnvolle Neubau des geplanten, riesigen und sehr teuren Verwaltungsneubau umgesetzt werden. Ein weiteres Betätigungsfeld unseres omnipräsenten Planungsdezernenten Dr. Bonin.
    Eine durch ihn abgegebene Überlastungsanzeige ist nicht zu erwarten.

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  • Bürger werden nicht mehr gefragt – Europaplatz-Entwicklung bestimmt Investor

    Bürger werden nicht mehr gefragt – Europaplatz-Entwicklung bestimmt Investor

    Einst wurde er mit Geldern auch der Steuerzahler umgebaut, die Stadttochter NEW trug wohl die Hauptlast.
    Heute, in Zeiten von MG+, wachsende Stadt, überläst unsere Stadtspitze den Investoren und Entwicklern von Haus Westland die Gestaltung auch des Europaplatzes, ohne Not. Ohne Bürgerbeteiligung?
    Fördergelder von Bund und Land werden heutzutage immer mit der Auflage vergeben, die Bürger bereits vor und während der Planungen öffentlichen Raumes zu beteiligen, sie dürfen und sollen sich äußern, mitgestalten.
    Die Partei die Linke fordert nun genau das. Seitens der GroKo oder aus der Stadtverwaltung gibt es keine Informationen zu deratiger Gestaltungsplanung.
    Bleibt zu hoffen, dass Baudezernent Dr. Bonin im Übereifer nicht vergißt, für wen er eine moderne Stadt entwickeln möchte, die Bürger sind es, nicht die Gäste.

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  • Maria Hilf-Gelände und noch mehr gehen in eine neue Planungsphase

    Maria Hilf-Gelände und noch mehr gehen in eine neue Planungsphase

    Eine wesentliche Voraussetzung zur Weiterentwicklung des Maria Hilf-Geländes ist heute getroffen worden.
    Dr. Ulrich Schückhaus, EWMG-Geschäftsführer, und Prof. Dr. med. Andreas Lahm, Vorsitzender der Geschäftsführung, unterzeichneten am Vormittag den Notarvertrag zur vorzeitigen Auflösung des Erbbaupachtvertrages, der Anfang 2001 zwischen der Stadt und den Kliniken Maria Hilf für den Zeitraum bis zum Jahr 2051 abgeschlossen wurde.

    „Damit ist der Weg frei für eine Überplanung des innerstädtischen Gebietes. Mir war sehr daran gelegen, dieses für die zukünftige Entwicklung der Mönchengladbacher City so wichtige Thema voranzubringen und die Voraussetzungen für entsprechende Beschlüsse zu schaffen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
    Der Rat hatte vor kurzem die Auflösung des Vertrages beschlossen.

    Mit diesem Schritt fällt das 34.500 Quadratmeter große Areal an der Viersener Straße wieder an die Stadt zurück.

    Hintergrund ist die Standortverlagerung der Kliniken von der Sandradstraße an die Viersener Straße.
    „Das Areal hat ein riesiges Entwicklungspotenzial und bietet große Chancen für Mönchengladbach. Dadurch wird vor allem die Oberstadt ganz neue Impulse erfahren“, so Dr. Ulrich Schückhaus.
    Das Gelände ist im direkten Zusammenhang mit dem städtischen Grundstück, auf dem sich das Verwaltungsgebäude Oberstadt befindet, und der Hauptschule Stadtmitte an der Aachener Straße, die sich in der Auflösung befindet, zu sehen.

    Das Areal steht im Fokus der Stadtplaner unter Dr. Bonin, die für eine qualitätvolle Nachnutzung ein mehrstufiges Verfahren mit städtebaulichem Ideenwettbewerb, Zukunftswerkstatt und Bürgerbeteiligung vorsehen.
    Im weiteren Schritt erfolgt die Umsetzung der Planung mit Vermarktung der Grundstücke ab 2019 durch die städtische Entwicklungsgesellschaft. (pmg)

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