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  • Kalesnikova, Tichanowskaja und Tsepkalo: Belarussisches Frauen-Trio mit dem Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet

    Kalesnikova, Tichanowskaja und Tsepkalo: Belarussisches Frauen-Trio mit dem Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet

    Keine Sekunde ließ sie an diesem besonderen Tag das Plakat mit dem großen Foto aus den Fingern und hielt es stets demonstrativ vor ihrer Brust. Das Bild zeigte Maria Kalesnikova, die gemeinsam mit Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo am heutigen Himmelfahrtstag (26. Mai) mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet worden ist. Doch Kalesnikava sitzt in Belarus in Haft – unter schweren Bedingungen. In Aachen nahm daher stellvertretend ihre Schwester Tatsiana Khomich den Preis mit entgegen – das Bild von Maria immer ganz nah am Herzen tragend. Unter dem Konterfei prangte die deutliche Aufforderung: #freekalesnikava.

    Freiheit, Friede, Gerechtigkeit. Danach sehnen sich unzählige Belarussinen und Belarussen, die seit vielen Jahren unter einer brutalen Diktatur leiden. Doch der Widerstand gegen das Regime wächst. Seit 2020 sind die belarussischen führenden politischen Aktivistinnen Kalesnikova, Tichanowskaja und Tsepkalo die Gallionsfiguren dieser Bewegung. Sie rütteln auf. Sie erzählen eine Geschichte, die Menschen auf der ganzen Welt bewegt und inspiriert – so auch an diesen denkwürdigen Tagen in Aachen.

    Swetlana Tichanowskaja, Veronica Tsepkalo und – stellvertretend für ihre inhaftierte Schwester Maria Kalesnikova – Tatsiana Khomich bedankten sich vor gut 600 Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses für die Auszeichnung, die sie von Jürgen Linden, dem Vorsitzenden des Karlspreisdirektoriums, und Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, überreicht bekamen. Vom Publikum gab es Standing Ovations. Zuvor hatte Annalena Baerbock, Außenministerin der Bundesrepublik Deutschland, eine beeindruckende Ansprache gehalten.

    Tichanowskaja: „Der Karlspreis geht an alle Belarussen!“

    Swetlana Tichanowskaja übernahm 2020 für ihren inhaftierten Gatten dessen Kandidatur und trat zur Präsidentschaftswahl an. Sie forderte Machthaber Alexander Lukaschenko heraus. In einer manipulierten Wahl verlor sie und musste aus dem Land fliehen. Ähnlich oder sogar schlimmer erging es ihren Mitstreiterinnen und vielen tausend Belaruss*innen. In Aachen sagte Tichanowskaja: „Lassen Sie mich klarstellen: Der Karlspreis gehört nicht mir, und auch nicht uns als Trio. Er geht an alle Belarussen. An die, die in ihrem friedlichen, gewaltfreien Kampf gegen die Tyrannei enorme Anstrengungen und Hingabe gezeigt haben. Der Preis gehört den belarussischen Frauen, Journalisten und furchtlosen Freiwilligen. Er gehört auch jedem Kind, das auf seine Mutter oder seinen Vater wartet, die ihm Gefängnis sitzen. Er gehört all denjenigen, die ihre Lieben nie mehr sehen werden.“

    Tsepkalo: „Die hässliche Fratze der Diktatur“

    Beeindruckend und bedrückend, rührend und persönlich: Das belarussische Trio zog die Gäste im Krönungssaal des Aachener Rathauses mit ihren Beiträgen völlig in ihren Bann. Als Veronica Tsepkalo – ohne Redemanuskript – frei und sehr privat vom Schicksal ihrer Familie berichtete, wie ihre sterbenskranke Mutter unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem Minsker Krankenhaus an ein Bett gefesselt wurde, wie sie wenige Wochen später starb, da stockte vielen Zuhörer*innen der Atem. „In dem Moment, als ich meine Mutter so erleben musste, wurden mir die Augen geöffnet. Das war die hässliche Fratze der Diktatur.“ Im Krönungssaal berichtete Tspekalo von ihren lange geheim gehaltenen Familienwurzeln, die zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland führten. Ihr Großvater war Deutscher. Sie hat ihn nie kennengelernt. „Ich glaube fest daran, könnte er mich heute hier in Aachen erleben, würde er sagen: Ich bin sehr stolz auf meine Enkelin.“

    Khomich: „Das diktatorische Regime wird bald Vergangenheit sein.“

    Was alle drei Frauen eint, ist der hoffnungsvolle Blick in Richtung einer besseren Zukunft. Tatsiana Khomich sagte in ihrem Redebeitrag: „Im Moment schreiben die Belarussen nicht nur einzelne Seiten, sondern ganze Kapitel in der Geschichte über die Wiederherstellung von Demokratie und Freiheit in ganz Europa. Wir glauben, dass dieses Kapitel bald abgeschlossen sein wird und die diktatorischen Regime der Vergangenheit angehören werden. Einer Vergangenheit, die sich dieses Mal wirklich nie mehr wiederholen wird.“ Dafür benötige es weiterhin der uneingeschränkten Hilfe der internationalen Gemeinschaft, der europäischen Partner, betonte Khomich auch im Namen ihrer inhaftierten Schwester. Diese sitzt derzeit, wie rund 1300 andere politische Gefangene, unter unwürdigen Bedingungen in Belarus in Haft. Vor wenigen Tagen erst ist Kalesnikova vom Lukaschenko-Regime als Terroristin eingestuft worden.

    Außenministerin Baerbock: „Die mutigsten Frauen in ganz Europa“

    Doch die vielen politischen Gefangenen wie Maria Kalesnikova sind nicht allein, versicherte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in ihrer vorangehenden Festrede. „Wir kämpfen mit euch gemeinsam! Für ein freies Belarus und eine gemeinsame europäische Friedensordnung“, versicherte Deutschlands oberste Diplomatin. Mehrfach drehte sich Baerbock vom Rednerpult direkt zu den drei Preisträgerinnen um, sprach sie herzlich und persönlich an. „Ich weiß, ihr seid für Millionen von Frauen in ganz Europa ein Vorbild!“ Da brandete langer Applaus auf, wie so häufig im Rahmen der Zeremonie. Baerbock zeichnete das Bild von drei jungen Frauen, die niemals vorhatten, politisch aktiv zu werden. Doch das Schicksal führte sie zusammen. Das brutale Vorgehen des Regimes in Belarus ließ ihnen keine andere Wahl. Seitdem stellen sie sich dem friedlichen Kampf gegen Gegner, die keine Skrupel kennen. „Es ist mir eine persönliche und außergewöhnliche Ehre, auf die mutigsten Frauen in ganz Europa die Laudatio halten zu dürfen“, so Baerbock. Und weiter sagte sie mit Blick zu Tichanowskaja, Tsepkalo und Khomich: „Euer Mut lässt sich nicht wegsperren. Eure Idee der Freiheit lässt sich nicht ins Exil vertreiben.“

    Sibylle Keupen: „Ein Licht in dunklen Zeiten“

    Die diesjährige Verleihung des Internationalen Karlspreises fand im Schatten des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine statt. Diese besonderen Umstände betonte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in ihrer Rede. Zugleich lenkte sie den Blick auf die mutige Entscheidung des Karlspreis-Direktoriums, mit den diesjährigen Preisträgerinnen neue Wege zu beschreiten – und das zehn Wochen, bevor Russlands Präsident Wladimir Putin seine Armee in die Ukraine einmarschieren ließ und großes Leid über Millionen Menschen brachte. Gerade diese Menschen, ob nun in der Ukraine oder zuvor schon seit vielen Jahren in Belarus, sind es, die für ein freies und selbstbestimmtes Leben stehen. „Das Bewahren der europäischen Idee steht im Mittelpunkt der diesjährigen Verleihung, die gleichzeitig eine Zäsur für den internationalen Karlspreis an sich darstellt. Denn zum ersten Mal in seiner Geschichte wurde eine europäische Bewegung aus dem Volk ausgezeichnet, die Widerstand gegen ein autokratisches System leistet“, sagte Keupen und führte weiter aus: „Mit der mutigen und politischen Entscheidung, die belarussische Opposition auszuzeichnen, mischt das Direktorium sich ein und ergreift eindeutig Partei: Für ein Europa der Freiheit und der Demokratie.“ Maria Kalesnikova, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo seien dabei ein Licht in dunklen Zeiten. „Ihre Gesichter und ihre Namen stehen für zahllose Menschen, die in vielen Ländern dieser Welt auch gerade in diesem Moment um ihre Werte, ihr Leben und ihre Zukunft kämpfen und unvorstellbaren staatlichen Repressionen unterworfen sind. Diese Menschen brauchen unsere Unterstützung. Mehr denn je!“, so Keupen.

    Begründung des Karlspreisdirektoriums

    Das Direktorium begründet die Wahl der Preisträgerinnen unter anderem wie folgt: „Während sich innerhalb der EU eine zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber der politischen Dimension des europäischen Projekts Bahn gebrochen hat, tritt gerade an den Außengrenzen der Union die brüchige Kostbarkeit unserer Friedens- und Freiheitsordnung zutage.“ Und: „Seit dem vergangenen Jahr sind auch in Belarus die Stimmen der Demokratie, der Freiheit und des Rechts immer vernehmbarer geworden: erst einige, dann tausende, dann zehn-, dann hunderttausende. Und es sind vor allem drei mutige Frauen, die der Verfolgung und den Repressionen zum Trotz diesen Stimmen Gesicht gegeben haben und geben.“ Im Rahmen der Präsidentschaftswahlen 2020 gelingt, so die Begründung des Karlspreisdirektoriums, Swetlana Tichanowskaja gemeinsam mit Maria Kalesnikova und Veronica Tsepkalo, was der belarussischen Opposition über Jahrzehnte gefehlt hat: eine Bündelung der Kräfte. „Unter Hintanstellung vorangegangener Rivalitäten und politischer Unterschiede und unter Einbeziehung auch kleinerer Parteien und Gewerkschaften, die ihre Expertise und Ressourcen einbringen, bilden die drei so unterschiedlichen Frauen ein Bündnis, das vor allem ein großes Ziel eint: die Überwindung von Diktatur und Totalitarismus und ein demokratischer Aufbruch in Belarus.“

    Friedenskundgebung auf dem Katschhof

    Im Anschluss an die Zeremonie kamen die Preisträgerinnen mit vielen Gästen aus dem Krönungssaal und hunderten Besucher*innen auf dem Katschhof zu einer Friedenskundgebung zusammen – eine Premiere für den Aachener Karlspreis. Sie startete mit engagierten und mitreißenden Beiträgen von EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, Annalena Baerbock, dem früheren Karlspreisträger Martin Schulz, Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und den drei Preisträgerinnen.

    Den öffentlichen Schlusspunkt setzte das gemeinsam gesungene Lied „We shall overcome“. Dabei bildeten zahlreiche Menschen gemeinsam ein überdimensionales „Peace“-Zeichen auf dem Platz. Dieses eindrucksvolle Symbol sendet Aachen nach einem außergewöhnlichen und bewegenden Karlspreis-Tag in die Welt, die in diesen Zeiten an so vielen unterschiedlichen Orten unter Krieg, Unterdrückung und Gewalt leidet. Doch die Hoffnung auf bessere und gerechtere Zeiten lebt. Dafür stehen drei mutige belarussische Frauen, die mit ihren Worten, Gesten und Taten in Aachen berührt und die Menschen nachhaltig geprägt haben.

    Infos zum Karlspreis:

    Maria Kalesnikova, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo sind die 63. Trägerinnen des Internationalen Karlspreises zu Aachen. Die belarussischen Aktivistinnen folgen auf den rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis, der mit dem Karlspreis 2020/21 ausgezeichnet worden ist.

    Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Seit 1950 wird er an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Zu den früheren Preisträgern in Aachen gehörten u.a. Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), der Spanier Javier Solana (2007), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Jean-Claude Trichet (2011), der damalige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (2015), Papst Franziskus (2016), Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (2018) und António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen. Im März 2004 erhielt Papst Johannes Paul II. einen außerordentlichen Karlspreis.

    Verliehen wird im Rahmen der feierlichen Zeremonie im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses neben einer Urkunde auch eine Medaille, die auf der Vorderseite das älteste Aachener Stadtsiegel aus dem 12. Jahrhundert mit thronendem Karl dem Großen und auf der Rückseite eine Inschrift für den jeweiligen Preisträger zeigt.

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  • Ehrenamtliches Engagement: Katholische Hochschulzentren zeichnen Studierende aus

    Ehrenamtliches Engagement: Katholische Hochschulzentren zeichnen Studierende aus

    Studierende der Hochschule Niederrhein sind auf Lerninhalte, Seminare oder Klausuren und damit auf ihre Karriere fokussiert. Dass man sich neben der intensiven Auseinandersetzung mit seinem Studium aber auch ehrenamtlich engagieren kann, beweisen zahlreiche Studierende immer wieder aufs Neue eindrucksvoll.

    Um dieses besondere Engagement zu würdigen, wurde vom katholischen Hochschulzentrum LAKUM zum zweiten Mal nach 2016 der „MitBedacht“-Preis vergeben.
    Insgesamt neun Bewerbungen waren der Jury vorgelegt worden. „Sie waren vom ehrenamtlichen Engagement her imposant und eindrucksvoll und haben es der Jury wirklich nicht leicht gemacht“, sagte Frank Seeger-Hupperten, Leiter des LAKUM in Mönchengladbach.

    Er musste gemeinsam mit seinem Krefelder Kollegen Matthias Hakes sowie Norbert Bude (Oberbürgermeister Mönchengladbach a.D.), Anne Poleska-Urban (Schwimmerin und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin) und Prof. Dr. Achim Eickmeier (Fachbereich Chemie) letztendlich eine Entscheidung treffen, welche Studierenden sich bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz ganz besonders hervorgetan haben.

    „Das Ehrenamt ist vielseitig und vielfältig“, sagt Hakes. Bei der Bewertung durch die Jury flossen deshalb auch verschiedene Dinge wie der zeitliche Einsatz, die Dauer, die emotionale Beanspruchung, die körperliche Belastung oder das Maß der Verantwortung mit in die Entscheidung ein. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 2000 Euro teilten sich Christina Hermann (1. Platz), Michelle Blase (2. Platz) und Jasmin Könes (3. Platz). Daneben erhielten die drei Preisträgerinnen symbolisch einen Diamanten. „Denn Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen, sind echte Juwelen“, sagte Seeger-Hupperten.

    Die erstplatzierte Christina Hermann studiert im 3. Semester Soziale Arbeit und ist bereits seit über 16 Jahren im Malteser Hilfsdienst in Neuss aktiv. Sie übernimmt für den Malteser-Nachwuchs Verantwortung und zeigt den Jugendlichen so, wie einfach es sein kann, soziale Verantwortung zu übernehmen. Daneben ist sie seit zwei Jahren auch auf Diözesanebene aktiv.

    Die zweitplatzierte Michelle Blase studiert im 7. Semester Kulturpädagogik und ist seit ihrem zwölften Lebensjahr ehrenamtlich tätig, und das in ganz Deutschland. Ob in ihrer Heimat Dinslaken oder im Rahmen ihres freiwilligen sozialen Jahres in Stralsund in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit oder nun neben ihrem Studium in Mönchengladbach im Kulturbereich: Die 23-Jährige sucht immer wieder das Ehrenamt. Die drittplatzierte Jasmin Könes, die Soziale Arbeit studiert, engagiert sich seit Jahren für die Katholische Studierende Jugend in Rheindahlen.

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  • Motto:  „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“

    Motto: „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“

    Das war zum dritten Mal das Motto der bundesweiten Aktionswoche.
    Die AWO in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss hat sich mit rund 30 unterschiedlichen Aktionen für verschiedene Schwerpunkte beteiligt.
    300 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben vom 13. bis 21.05.2017 den Wohlfahrtsverband und die Vielfalt seiner Arbeit engagiert repräsentiert. Sie alle wollten zeigen, was hinter der AWO steckt und was sie macht.

    Zu den vielen und überwiegend sehr gut besuchten Angeboten in der Aktionswoche gehörten die Veranstaltungen der sechs Begegnungsstätten wie das Tanzcafe, Bingo, ein rustikales Essen, ein Malkurs, der Lieder- und Singkreis, das Marktfrühstück und das Marktcafe.

    Die zehn Offenen Ganztagsgrundschulen haben sich mit Bewegungsaktionen, dem Kunstprojekt „Bunte Vielfalt“, kreativem Basteln, dem Projekt „Mit allen Sinnen die Welt entdecken“, der Gestaltung eines internationalen Kochbuchs und dem gemeinsamen Kochen, der Spielaktion „Fit for Kids“, Singen und Tanzen nach dem Motto „Lustige, bunte und fröhliche Kinderwelt“, dem „Spiel ohne Grenzen“ mit Spielen aus aller Welt, und den Kindern von heute, die Spiele von früher spielen, beteiligt.

    In den drei Kindertagesstätten der AWO und dem Familienzentrum wurden ein Kräuterbeet gestaltet, Knete selbst gemacht, bei einem Informationsangebot der Ambulanten Erziehungshilfen Ballons bemalt und Buttons gestaltet sowie das Projekt „Von der Raupe zum Schmetterling“ durchgeführt.

    Die Tagespflegeeinrichtung in Wickrath hat ihre Türen geöffnet und Vitalwertmessungen angeboten. Und auch das Team des Ambulant Betreutes Wohnens für Menschen mit psychischen Behinderungen sowie die Mitarbeiter*innen der Berufsintegrationsmaßnahmen für Arbeitslose haben sich in die Karten gucken lassen – und dabei direkt praktisch mit Bewerbungscoaching unterstützt. Die Familienbildungswerke zeigten sich musikalisch und übten mit Kindern unter drei Jahren.

    Besonders deutlich wurden Engagement und Vielfalt bei der AWO während der „AWO-Tour“ am 16.05.2017 und bei der Ehrenamtskonferenz am 18.05.207. (Gesonderte Medien-Informationen darüber sind bereits versandt worden.)

    Die AWO will sich zeigen: Als offen für alle – jeder Mensch ist willkommen. Jede und jeder kann bei den Angeboten der AWO mitmachen oder sie in Anspruch nehmen. Sie will zeigen, warum es richtig und wichtig ist, sich in der AWO zu engagieren. Und sie zeigt ihr Selbstverständnis: Wert legen auf Tradition und zugleich modern, lebendig, innovativ, dynamisch, vielfältig und somit für alle Generationen interessant.

    Die AWO-Aktionswoche 2017 endete in Mönchengladbach (20.05.2017) mit einem Frühlingsfest in der Geschäftsstelle Brandenberger Straße. Das wurde ausgerichtet für die weit über 500 haupt- und ehrenamtlich Engagierten bei der Arbeiterwohlfahrt. Nach den vielen Aktivitäten in der Aktionswoche waren diese zusammengekommen, um ihren gemeinsamen Erfolg auch zusammen zu genießen. Und ordentlich zusammen zu feiern. Auch das ist echt AWO.

    Norbert Bude, Vorsitzender des AWO-Präsidiums, begrüßte die Gäste des Frühlingsfests: „Sie haben es sich verdient. Sie waren in dieser Woche alle mehr noch als sonst auf den Beinen, haben sich noch mehr engagiert als in jeder anderen Woche ohnehin schon. 30 Aktionen, die ganze Vielfalt der AWO in einer Woche. Jetzt haben Sie es sich ganz besonders verdient zu feiern! Vielen Dank für Ihr echtes Engagement!

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  • Bis 2. Mai für kulturellen Freiwilligendienst bewerben  „Kulturweit fördert Engagement für weltoffene Gesellschaft“

    Bis 2. Mai für kulturellen Freiwilligendienst bewerben
    „Kulturweit fördert Engagement für weltoffene Gesellschaft“

    „Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den internationalen kulturellen Freiwilligendienst „kulturweit“. Noch bis zum 2. Mai können sich junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren bewerben“, informiert Gülistan Yüksel.

    Alle Freiwilligen, die an dem Programm teilnehmen, werden finanziell unterstützt, bekommen einen Reisekostenzuschuss und nehmen an begleitenden Seminaren teil.

    Seit 2009 bietet „kulturweit“ jungen Menschen die Möglichkeit, sich in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Zu ihren Aufgaben im Ausland können beispielsweise die Assistenz im Deutschunterricht an einer Partnerschule, die Organisation von Kulturveranstaltungen an einem Goethe-Institut oder die Öffentlichkeitsarbeit in einem Informationszentrum des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gehören.

    „Dabei unterstützt ‚kulturweit‘ zivilgesellschaftliches Engagement, vermittelt interkulturelle Kompetenz und setzt sich für eine weltoffene Gesellschaft ein“, so Yüksel über das vom Auswärtigen Amt geförderte Programm.
    Weitere Informationen zum Programm und zur Bewerbung finden sich unter www.kulturweit.de.

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  • Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“ Teil 3 – Die Angst der CDU gegen Rechtsextremismus zu stehen

    Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“
    Teil 3 – Die Angst der CDU gegen Rechtsextremismus zu stehen

    Vorweg: Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet.
    In der heutigen Sitzung des Stadtrates stellte Ratsherr Reinhold Schiffer seine Frage, die er schon im Hauptausschuss in der vergangenen Woche gestellt hatte noch einmal, vor laufender Kamera. Mit anderen Worten, noch konkreter.

    Schiffer: „ Der Oberbürgermeister stellt in der Vorlage 1678/IX dar, dass er einer Verstärkung des städtischen Engagements in der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung positiv gegenüber steht. Zuletzt beklagte er in der Beantwortung meiner Anfrage im Hauptausschuss, dass in der Verwaltung die materiellen und personellen Ressourcen nicht vorhanden sind, Fördermittel des Bundes aus dem Programm „Demokratie leben“ zu beantragen.
    Ich frage den Oberbürgermeister: sind in der Verwaltung die personellen und materiellen Ressourcen vorhanden um Förderprogramme von Land, Bund, Europastiftung und ähnlichem systematisch wahrzunehmen und inhaltlich zu bewerten. Welche materiellen und personellen Ressourcen müssen bei der Verwaltung geschaffen werden, damit bei positiver Einschätzung eines Förderprogramms Fördermittel auch beantragt werden“.
    Anders als im Hauptausschuss beantwortete unser Oberbürgermeister die Anfrage diesmal nicht lapidar aus dem Handgelenk. Sie soll nun schriftlich beantwortet und an die Fraktionen gegeben werden.

    Am Rande der Sitzung erfuhr MG-heute, die Verwaltung sei der Auffassung, die Stadt arbeite bereits an derart vielen Punkten gegen Rechts- und Linksextremismus, ein weiteres, noch stärkeres Engagement sei nicht ohne erheblichen Aufwand zu leisten.
    Merkwürdig ist in diesem Kontext der Umstand: bei öffentlichen, demonstrativen Versammlungen beteiligen sich erkennbar nicht die von der Verwaltung beauftragten Dienste oder gar die CDU als Partei. Sie jedoch dominiert die Verwaltungsspitze.
    Bleibt die Hoffnung auf eine doch noch geänderte schriftliche Einlassung mit der Zielsetzung der Beteiligung am Programm „Demokratie leben“ der Bundesregierung.

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  • Studierende für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

    Studierende für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

    Wer der Meinung ist, Studierende von heute hätten vor lauter Karriere-Fokussierung keine Zeit mehr über den Tellerrand zu schauen, der hätte am Donnerstagabend einen Blick ins katholische Hochschulzentrum LAKUM werfen sollen. Dort drängelten sich knapp 40 Studierende, denn das LAKUM hatte zur Verleihung des erstmals ausgeschriebenen Preises „mitBedacht“ für ehrenamtliches Engagement geladen.

    „Hier füllen gerade 6500 Stunden ehrenamtliche Arbeit den Raum“, sagte Pastoralreferent Matthias Hakes zu Beginn sichtlich stolz.
    Zusammen mit seinem Mönchengladbacher Kollegen Frank Seeger-Hupperten sowie den Jury-Mitgliedern Norbert Bude (Oberbürgermeister Mönchengladbach a.D.), Anne Poleska-Urban (Schwimmerin und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin) sowie Prof. Dr. Achim Eickmeier (Fachbereich Chemie) hatte Hakes die Qual der Wahl bei der Prämierung derjenigen Studierenden, die am meisten ehrenamtlich leisten. Denn wie will man das objektiv bewerten?
    Weil die Jury von der Fülle der Bewerbungen – es waren 45 – überrascht war, entschloss sie sich zur Vergebung zusätzlicher ideeller Preise. Diese erhielten Jennifer Rominski für ihre Tätigkeit im Kanu-Club Krefeld sowie Adrian Weber, Felix Trautemann, Florian Kosfeld und Daniel Kaumann für ihre Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr.
    Das Preisgeld von insgesamt 2000 Euro teilten sich die vier Preisträger Katrin Schulte (1. Preis), Eva-Maria Böhm (2. Preis) sowie Nick Dammers und Nadège Ribitzki (3. Preis) untereinander auf. Preis-Stifter war zur einen Hälfte ein privater Spender, zur anderen Hälfte das Bistum Aachen, zu dem die beiden katholischen Hochschulzentren Krefeld und Mönchengladbach gehören.

    Die erstplatzierte Katrin Schulte studiert im 5. Semester Health Care Management in Teilzeit und engagiert sich in mehrfacher Hinsicht ehrenamtlich: Zum einen betreut sie das Fanprojekt Duisburg e.V., organisiert dort Jugendbegegnungen und vermittelt Kindern und Jugendlichen Werte der Toleranz. Zum anderen engagiert sie sich seit einem Jahr für geflüchtete Menschen, organisiert Angebote im Kultur- und Sportbereich.

    Die zweitplatzierte Eva Böhm studiert im 7. Semester Soziale Arbeit und ist seit 2009 in der DLRG Ortsgruppe Uerdingen aktiv. Sie ist Kursleiterin und Jugendwartin und hilft mit ihrer Arbeit, die Aktivitäten des Vereins am Leben zu halten. Nick Dammers, der Maschinenbau studiert, engagiert sich in der KSJ (Katholische Studierende Jugend) und ist Jugendsprecher des Leichtathletikausschusses des Kreises Heinsberg. Nadège Ribitzki, Studentin der Sozialen Arbeit, ist im Waldhaus 12 aktiv, einem soziokulturellen Verein, der in Mönchengladbach zahlreiche lokale Projekte initiiert.

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  • Übergabe des Angela Tillmann Ehrenpreises an Kleingartenanlage Spielkaulenweg übergeben

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    Angela Tillmann MdL begleitete dieses Jahr die Jury zur Auswahl der besten Kleingartenanlagen in Mönchengladbach. Hierbei stellte sie fest, dass es Anlagen gibt, deren Vorstände eine erstaunliche Dynamik in der Weiterentwicklung ihrer Anlage entwickeln.

     

     

     

     

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    Dies war der Anlass für Frau Tillmann einen Ehrenpreis für derartige Kleingartenanlagen ins Leben zu rufen. Ein Name musste gefunden werden und so wurde auf Anraten u. a. des Kreisverbandsvorsitzenden Johannes Kernbach der Preis nach der Stifterin benannt und heißt nun Angela Tillmann Ehrenpreis.

     

    Am Samstag den 15.10.2016 beim Ehrenfest der Kleingartenanlage Spielkaulenweg e. V. wurde diese Anlage mit dem neugeschaffenen Ehrenpreis durch die Stifterin bedacht. Sie übergab im Beisein vom Kreisverbandsvorsitzenden Johannes Kernbach und Vorsitzenden Sasch Luettgens einen Scheck in Höhe von 200 Euro und die Ehrenurkunde an den Vorsitzenden des Kleingartenvereins.

     

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    Die Kleingartenanlage sollte noch ein weiteres freudiges Ereignis an diesem Tage feiern können. Ihr wurde ein neues, geschnitztes Namensschild von Ingo Buschüter gespendet.

    Da Angela Tillmann MdL zu gegen war wurde sie gebeten dieses feierlich zu enthüllen. Dieser Bitte kam sie gerne nach.

    Weiterhin wurden auch langjährige Mitglieder und Gartenfreunde mit Ehrennadeln und Ehrenurkunden vom Kreisverbandsvorsitzenden geehrt.

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  • Ulrike von der Groeben: Engagement für den Volksverein

    Ulrike von der Groeben: Engagement für den Volksverein

    Seit vielen Jahren unterstützt Ulrike von der Groeben die Arbeit des Volksvereins.

    Zunächst als Raumpatin bei einem Ausbauprojekt – und seitdem immer wieder:  als Moderatorin einer Secondhand Modenschau oder mehrfach bei lokalen Aktionen, über hundert Menschen auf der Hindenburgstraße zum Absingen eines Geburtstagsständchens zu bewegen oder zuletzt als Kassiererin an einer DM-Markt Kasse im Minto. Immer galt Ihr Engagement dem Volksverein und zuletzt brachte Ulrike von der Groeben im Herbst 2015 den Volksverein auch beim Kitchen-Talk in Mönchengladbach wieder ins Gespräch.

    Jetzt heißt es „Daumen drücken“. Ulrike von der Groeben wird voraussichtlich am 9. Mai im ARD-„Quizduell Olymp“  in der zweiten  Staffel zu Gast sein. Sie wird gemeinsam mit einem weiteren Prominenten gegen Team Olymp spielen.

    Im Falle eines Gewinns wird Sie Ihren erspielten Anteil an den Volksverein Mönchengladbach spenden.
    Also bitte vormerken: Montag 9. Mail ab 18:00 Uhr in der ARD

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  • Gastfamilien gesucht: Infoabend am Donnerstag, 3. März

    Gastfamilien gesucht: Infoabend am Donnerstag, 3. März

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sucht – wie berichtet – dringend Familien, die einen unbegleiteten minderjährigen, meist männlichen Jugendlichen aus Syrien sowie Afghanistan (Flüchtling) aufnehmen möchten.
    Interessierte erhalten dazu am 3. März 2016, 17.00 Uhr, im Verwaltungsgebäude Aachener Str. 2, Sozialraum im UG, in 41061 Mönchengladbach weitere Informationen.

    Das sich schon nach der ersten Ankündigung eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern nach den Anforderungen erkundigt hat, die an die Gastfamilien gestellt werden, hier einige Hinweise des Jugendamtes:

    Auf die Gastfamilien oder Pflegepersonen kommen sehr hohe Belastungen zu. Pflegepersonen sind Menschen, die sich in gesunder und stabiler Lebenssituation befinden (Führungszeugnis, ärztliches Attest, ausreichende Wohn- und Einkommensverhältnisse). Die Gastfamilien oder Pflegepersonen verfügen über zeitliche Ressourcen. Nur so sind die Entwicklungsziele für und mit den Jugendlichen, in Zusammenarbeit mit den weiteren Beteiligten, zu erreichen. Zahlreiche schriftliche und mündliche Erklärungen sind von den Pflegepersonen zu dem anvertrauten Jugendlichen immer wieder notwendig. Die Basis für die Zusammenarbeit ist eine positive Lebenseinstellung und eine kultursensible Erziehungshaltung, nur so kann sich Vertrauen bilden und können gemeinsam auftretende Konflikte gelöst werden.

    Die Fachstelle Pflegeelterndienst mit Kerstin Beine 02161/25-3384 und Monika Ferfers 02161/25-3383 gibt gerne Auskunft zu individuellen Fragen. Umgekehrt fragen die Fachkräfte die Bewerberinnen und Bewerber nach ihrer Motivation, aber auch nach den eigenen Stärken und Schwächen.

    Am Ende des Bewerbungsverfahrens steht nach einigen Wochen fest, ob die allgemeinen Voraussetzungen vorliegen um Gastfamilie zu werden und ein zur Familie passender Jugendlicher konkret aufgenommen werden kann. Am Anfang steht die gezielte Information, daher freuen sich die Fachkräfte auf viele Interessierte.

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  • Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach  SPD traf sich mit dessen Vertretern  Weitere Gespräche stehen an

    Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach
    SPD traf sich mit dessen Vertretern
    Weitere Gespräche stehen an

    Nach Berichten in der sogenannten „BürgerZeitung Mönchengladbach“, die einer einvernehmlichen Problemlösung nicht dienen, informiert die SPD in nachstehender Pressemitteilung vom heutigen Tag:

    Das Arbeitslosenzentrum hat im Kern drei Bestandteile: Die von der Kommune finanzierte psychosoziale Betreuung arbeitsloser Menschen, die vom Land getragene Erwerbslosenberatung und den durch Spenden finanzierten Mittagstisch. Alle Angebote finden in einem städtischen Gebäude statt, das miet- und nebenkostenfrei dem Verein überlassen wird. Anders als bei anderen Trägern gibt es keinen Mietanteil in der Leistungsvereinbarung. Wo genau das Arbeitslosenzentrum in Zukunft seinen Standort hat, hängt entscheidend davon ab, wie die Arbeit dort künftig geleistet werden soll. Darüber sprachen jetzt die Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges und Angela Tillmann sowie der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Felix Heinrichs, unterstützt von seinen Kollegen Monika Berten und Ralf Horst sowie dem stellvertretenden SPD-Unterbezirksvorsitzenden Winfried Kroll, mit Vertretern des Arbeitslosenzentrums.

    „Unbestritten ist, dass die geleistete, unabhängige Beratungsarbeit für arbeitslose Menschen von allen Seiten anerkannt wird. Gerade deswegen ist e s für uns wichtig, endlich eine Lösung zu finden. Jetzt haben wir die Chance, bewährte Strukturen weiter zu entwickeln. Die konkrete Raumfrage ist nach der inhaltlichen Arbeit der zweite Schritt“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Felix Heinrichs.

    „Wir können uns beispielsweise eine intensivere Quartiersarbeit vorstellen, die nicht nur arbeitslose Menschen in den Blick nimmt. In Verbindung mit Beratungs- und Betreuungsangeboten entstünde so ein Treffpunkt für alle Menschen aus dem Quartier. In diesem Kontext spielt auch die Mahlzeit in Gemeinschaft eine Rolle. Eine gemeinsame Mahlzeit schafft soziale Kontakte und wird so zum Ankerpunkt für weitere Angebote. An solchen Ideen müssen wir jetzt weiterarbeiten und Standards definieren. Das Gleiche verlangen wir beispielsweise auch von allen Begegnungsstätten, mit denen wir parallel Verhandlungen führen. Die Anforderungen an Angebot und Qualität haben sich in den letzten Jahren immens gesteigert. Als Stadt wollen wir hier nicht stehen bleiben. Alle müssen sich bewegen“, betont der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Ralf Horst.

    „Wir werden auf unseren Kooperationspartner zugehen und über weitere Details sprechen. Als Kooperation haben wir uns gemeinsam die Entwicklung eines integrierten Quartierkonzepts auf die Fahnen geschrieben, um die soziale Szene in Mönchengladbach weiter zu entwickeln. Wir stärken neue und innovative Ideen durch städtische Fördermittel und setzen auf sozialräumliche und dezentrale Angebote. Wir überprüfen Leistungsvereinbarungen und Konzepte, um die vorhandenen finanziellen Mittel zielgerichtet einzusetzen. Die Innenstadtbereiche gehören ebenso zu den Handlungsfeldern wie die Stadtteilzentren und die Außenbereiche. Unser Ziel ist es, Nachbarschaften zu stärken, Integration voranzutreiben und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen. Das Arbeitslosenzentrum ist in diesem Prozess ein Element“, sagt Heinrichs abschließend.

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  • OB H. W. Reiners beeindruckt vom Engagement der Dohrer Bürger

    OB H. W. Reiners beeindruckt vom Engagement der Dohrer Bürger

    In einem persönlichen Gespräch zeigte sich der Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners beeindruckt vom Engagement der Dohrer Bürger im Umgang mit den Flüchtlingen in der ehemaligen Förderschule Am Torfbend.

    Ch. Sandner

    Das Lob gilt dem Forum Flüchtlingshilfe Dohr, unter der Leitung der ev. Kirche Rheydt, Pfarrer Christian Sandner, die den Migranten Angebote in Deutsch als Fremdsprache, Sportangebote und Hilfe bei Arzt- und Behördengängen bietet.

    Das Forum Flüchtlingshilfe Dohr reiht sich damit in die Gilde der hilfsbereiten Mönchengladbacher ein, die in allen  Flüchtlingseinrichtungen in unserer Stadt ein beeindruckendes Engagement und ein Zeichen von Menschlichkeit setzen.

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  • Coaching für Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe  Hochschule Niederrhein bietet Seminare an

    Coaching für Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe
    Hochschule Niederrhein bietet Seminare an

    In der Flüchtlingshilfe gehen derzeit viele Menschen an ihre Grenzen.
    Forscherinnen des Instituts SO.CON der Hochschule Niederrhein bieten jetzt ein Projekt an, das Fortbildung und Coaching für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe ermöglicht.

    „Die derzeitige Situation stellt die Helferinnen und Helfer vor neue Aufgaben, die sie zum Teil an ihre Belastungsgrenzen bringen“, sagt Dr. Ann Marie Krewer, die das Projekt an der Hochschule Niederrhein leitet. „Wir möchten die Menschen unterstützen, die derzeit so viel für andere tun und sie in ihren Kompetenzen stärken.“

    Das Projekt „Resilienzförderndes und kultursensibles Denken und Handeln in der Flüchtlingshilfe“ (ReKulDH) wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.

    Angeboten werden drei jeweils eintägige Fortbildungsveranstaltungen, die durch gezieltes Coaching in Kleingruppen ergänzt werden.
    Drei Leitfragen strukturieren die Fortbildung:
    Wo liegen meine Stärken und Ressourcen, um hilfreich in der Flüchtlingshilfe mitzuwirken?
    Wie kann ich meine Stärken, meine Fachlichkeit und mein Engagement kultursensibel und situationsangemessen einsetzen?
    Und: Wie kann ich mich selbst stärken und vor Burnout schützen?
    Wichtige Fragen, glaubt Ann Marie Krewer. „Denn nur wer psychisch gestärkt ist und in der Lage ist, sich selbst zu schützen, kann auf Dauer den Belastungen in der Flüchtlingshilfe standhalten.“
    Ziel der Maßnahme ist es, die Mitarbeitenden für ihre Aufgaben zu sensibilisieren und ihnen dauerhaft ein angemessenes und kultursensibles Handeln zu ermöglichen.

    Es gibt zunächst drei aufeinander aufbauende Veranstaltungen. Die erste ist am 23. November, die zweite am 27. Januar und die dritte am 12. Februar 2016.
    Ort ist das Caritaszentrum Rheydt, Preyerstraße 66, 41239 Mönchengladbach.
    Die Seminare, inklusive Verpflegung sind kostenfrei, gehen von 10 bis 16 Uhr.
    Die Teilnahme ist auf maximal 18 Personen begrenzt.
    Die Kursleitung liegt bei Haja Molter, psychologischer Psychotherapeut.
    Zusätzlich wird die Fortbildung durch drei jeweils dreistündige Kleingruppencoachings unterstützt.

    Anmeldung bis zum 9. November unter www.hs-niederrhein.de/forschung/socon/aktuelles/
    Weitere Infos: Dr. Ann Marie Krewer (Projektleitung); ann-marie.krewer@hs-niederrhein.de;
    Tel.: 02161/186 5731

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  • In Mönchengladbach leben rund 2.400 Flüchtlinge

    In Mönchengladbach leben rund 2.400 Flüchtlinge

    Mehrere neue Notunterbringungseinrichtungen, Unterkünfte und Erweiterungsbauten sollen Provisorien wie die Zeltstadt in Neuwerk oder einen Discounter-Markt ablösen.

    Aktuelle Zahlen zur Flüchtlingssituation in Mönchengladbach stellte vorgestern Sozialdezernentin Dörte Schall dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren vor.
    „Die Stadt unternimmt derzeit sämtliche Anstrengungen, um Planungssicherheit bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu schaffen“, betonte sie mit Blick auf die Liste der neuen Notunterbringungseinrichtungen, Erweiterungsbauten und geplanten Neubauten, welche die maroden Unterkünfte am Bockersend oder an der Hardter Straße ablösen sollen. Ziel ist auch, die bisher genutzten Turnhallen in der Wilhelm-Strauß-Straße, in Wanlo und Am Torfbend wieder für den Schul- und Vereinssport freizugeben.

    Auch die Zeltstadt am Gathersweg in Neuwerk (aktuell 170 Flüchtlinge des Landes) soll durch die neuen Unterkünfte aufgegeben werden. Auch der als Notunterbringung von der Stadt angemietete Aldi-Markt an der Aachener Straße 699 mit 80 Plätzen soll schon bald zu Gunsten neuer Unterkünfte aufgegeben werden.
    Alle Planungen hängen davon ab, dass es keine dramatischen Veränderungen bei den Zuweisungen gibt.

    Rund 400 Plätze bietet die neue Notunterbringungseinrichtung in Modulbauweise im Volksgarten an der Krall’schen Wiese, die seit Montag errichtet wird und voraussichtlich Anfang bis Mitte Dezember in Betrieb gehen soll.
    Eine Unterbringung gleichen Typs im Nordpark 260 gegenüber dem Hockeypark kann bereits in etwa drei Wochen bezogen werden. Hier handelt es sich um eine Notunterkunft, die die Stadt an das Land – ebenso wie das benachbarte TiN – vermietet. Auch hier stehen insgesamt rund 400 Plätze zur Verfügung.
    Darüber hinaus steht seit August der Erweiterungsbau am Fleener Weg mit 90 Plätzen zur Verfügung.

    Mülforterstraße
    Auszug aus dem BP-Mülforterstraße

    Außerdem sieht die weitere Planung Neubauten in der Mülforter Straße mit 200 Plätzen und im Luisental vor. Demnach stehen zukünftig zusätzlich 752 Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung. „Wir hoffen sehr, dass wir durch diese Planung schon bald die Containerbauten an der Hardter Straße und am Bockersend aufgeben und abreißen können“, so Dörte Schall weiter.

    Aktuell leben in Mönchengladbach rund 2.400 Flüchtlinge, wobei 1.441 in städtischen Unterkünften und zusätzlich weitere 800 in Wohnungen und 350 in den Notunterkünften des Landes leben. „Erfreulich ist eine deutliche Steigerung der Flüchtlinge in von ihnen selbst angemieteten Wohnungen, die über eine Vielzahl von Privatpersonen angeboten und vermittelt werden konnten“, so Dörte Schall im Ausschuss, die sich vor allem bei den Hilfsorganisationen, dem DRK und THW sowie bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für deren unermüdlichen Einsatz in der Bewältigung der Situation bedankt. „Ohne deren Hilfe, wäre diese Herkulesaufgabe nicht zu schultern“, sagt sie.
    (pmg)

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  • Hilfe zur Selbsthilfe!

    Hilfe zur Selbsthilfe!

    Die Piraten-PARTEI Ratsgruppe Mönchengladbach (PiPA-Gruppe) bietet Flüchtlingen an zwei Tagen in der Woche die Räumlichkeiten ihres Fraktionsbüros an.
    „Wir haben eine großzügige Spende von 5 gebrauchten Laptops erhalten“, so der Geschäftsführer Christian Ibels.

    Online Deutschkurse, die Kommunikation mit den Heimatländern per Email und Skype und allgemeine Internetrecherche können dabei eigenständig unternommen werden.
    Von den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in Eicken wird dieses Angebot schon rege genutzt und dankbar angenommen, „denn das größte Problem in den Unterkünften ist zur Zeit die Langeweile“, sagt Christian Ibels.
    Ehrenamtliche Helfer die dieses Angebot begleitend unterstützen wollen, sind herzlich Willkommen.

    Kontakt: 02161 6399190
    Email: info@pipa-gruppe.de

    Öffnungszeiten:
    Dienstag: 14:00 – 18:00 Uhr
    Donnerstag: 14:00 – 18:00 Uhr

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  • Bezirk Ost: Fluglärm über Giesenkirchen soll eingedämmt werden

    Glossi Überflieger 2Der Frühling naht und zieht die Menschen wieder mehr ins Freie – doch der Genuss der Sonnenstrahlen im Garten oder auf der Terrasse wird getrübt: Mehr und mehr Anwohner aus Giesenkirchen beklagen sich über den stetigen Fluglärm über ihren Köpfen.

    „Hier treffen vier Einflugschneisen zusammen für den Landeanflug auf dem Düsseldorfer Flughafen“, sagt Hajo Siemes, Sprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost. Besonders in den Abendstunden zwischen 22 und 23 Uhr sei der Lärm sehr groß: „Dann werden im Minutentakt aus verschiedenen Richtungen die Landeschleifen über Giesenkirchen gedreht“, sagt er. (mehr …)

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  • „Jugendstil in Mönchengladbach“:  Auf der städtischen Internetseite mg-act.de stellen Nachwuchsredakteure ihre Beiträge vor

    „Jugendstil in Mönchengladbach“:
    Auf der städtischen Internetseite mg-act.de stellen Nachwuchsredakteure ihre Beiträge vor

    MG-ACT Plakat.jpg2Am 16. März geht die neue städtische Internetseite für Jugendliche www.mg-act.de online. Mit zeit- und altersgemäßem Layout  und Inhalten bietet sie unter dem Titel „Jugendstil in Mönchengladbach“ Jugendlichen eine Plattform für eigene Projekte und Berichte und bereitet Informationen zum Leben in der Stadt auf. Ergänzend wird eine Facebook-Seite eingerichtet.

    Das Projekt konnte realisiert werden dank der Unterstützung durch die Stadtsparkasse Mönchengladbach, die Gestaltung übernahm die Agentur Königshaus.

    (mehr …)

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  • Flüchtlingssituation in Mönchengladbach: Wie kann geholfen werden?
    Häufig gestellte Fragen zum Thema Unterbringung von Asylbewerbern

    05_innenDie Flüchtlingssituation in Nordrhein-Westfalen spitzt sich dramatisch zu.
    Somit suchen auch immer mehr Flüchtlinge und Asylbewerber Schutz in Mönchengladbach. Derzeit sind in den von der Stadt bereit gestellten Unterkünften insgesamt etwa 1.300 Personen untergebracht, eine Zahl, wie seit Ende der 1990er Jahre nicht mehr. Außerdem leben weitere 400 Personen in selbst angemieteten und von der Stadt finanzierten Wohnungen. Allein im vergangenen Jahr wurden der Stadt 838 Flüchtlinge zugewiesen; seit Anfang des Jahres etwa 250 Personen.

    Flüchtlinge in unserer Stadt brauchen die Unterstützung der Menschen, die hier leben oder arbeiten. Nachfolgend gibt es Antworten auf erste Fragen, die für ehrenamtliches Engagement wichtig sind. (mehr …)

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  • „Kinder für Kinder“: Gut eine Tonne Spielzeug überreicht“

    „Kinder für Kinder“: Gut eine Tonne Spielzeug überreicht“

    Übergabe der Spenden aus der Kinder für  Kinder ? Aktion, Korschenbroicher Str. 166 (Königskaree), Hr. Haithausen, Dr.Dieter Langen, Felix Heinrichs, Maria Weihrauch, Ralf HorstDie große Spielzeugsammelaktion „Kinder für Kinder“ fand am zweiten Weihnachtstag bereits zum fünften Mal im Vitusbad statt.

    Insgesamt wurden rund 1,2 Tonnen Spielzeug von den fleißigen Helfern vom Deutschen Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, „Sicher Miteinander“ und vom Bäderteam der NEW eingesammelt.
    Die gespendeten Spielsachen füllten insgesamt 95 Kartons, die am 24. Januar in den Räumlichkeiten des Deutsch-Russischen-Integrationsvereins Mönchengladbach e. V. verteilt wurden.
    (mehr …)

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